Universit√§tsklinik f√ľr Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Klinische Abteilung f√ľr Geburtshilfe

"Worte k√∂nnen nicht ausdr√ľcken die Freude √ľber neues Leben."

Hermann Hesse
Abteilungsleiter

Univ.-Prof. Dr. Herbert Fluhr

Leitende Hebamme

Petra Seibitz

Unser Team

Das Team der Klinischen Abteilung f√ľr Geburtshilfe begleitet Frauen vor, w√§hrend und nach der Schwangerschaft. Eine unserer Aufgaben besteht darin, kritische Situationen zu meistern, Gefahren rechtzeitig vor der Geburt zu erkennen und die n√∂tigen Ma√ünahmen zu setzen.

Liste alphabetisch sortiert.
Aus Datenschutzgr√ľnden werden nur jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelistet, die dazu ihr Einverst√§ndnis gegeben haben.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung f√ľr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

MedUni - Profil

Eisnecker Katharina, Dr., Ass√Ąrztin

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung f√ľr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

MedUni - Profil

Kirchhoff Ebba, Dr., Ass√Ąrztin

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung f√ľr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

Neumayer Marion Sophie, Dr., O√Ą

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung f√ľr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

MedUni - Profil

Sieghartsleitner Elisa, Dr., MSc, Ass√Ąrztin

Als Kommunikationszentrum ist es unsere Aufgabe, Informationen von Schwangeren, zuweisenden √Ąrzt*innen und Spezialist*innen zu sammeln und auszuwerten. Viele unserer √Ąrzt*innen waren l√§ngere Zeit im Ausland t√§tig, um sich spezialisiertes Wissen anzueignen und durch wissenschaftliche Arbeiten komplexe Fragen zu beantworten. Somit steht das Team der geburtshilflichen Ambulanz in Kontakt mit vielen Zentren weltweit und bleibt dadurch und durch die Vortragst√§tigkeiten stets am letzten Wissensstand. Schwangere Frauen kommen teilweise von weit her, um unsere Expertise zu nutzen.
F√ľr unsere erfolgreiche Arbeit ist aber auch eine herausragende Zusammenarbeit der √Ąrzt*innen, der Hebammen, der Schwesternschaft sowie mit den Sekretariaten genauso wichtig. Unser seit Jahren perfekt eingespieltes Team steht unseren Patientinnen zur Seite.

Mehr Ruhe und Zeit f√ľr Mutter und Kind

Besuchsregelungen an der Abteilung f√ľr Geburtshilfe:
Die Besuchszeiten sind täglich von 15:00 bis 17:00 Uhr.
Maximal ein Besucher gleichzeitig pro Patientin.

Wir sind f√ľr Sie da

Allgemeine Ambulanz f√ľr Geburtshilfe
Mo.‚ÄďFr.: 07:00‚Äď15:00 Uhr
+43 316 385-13371

Mo.‚ÄďFr.: 14:30‚Äď07:30 Uhr,
Sa., So. und Feiertag:
00:00‚Äď24:00 Uhr
+43 316 385-84184

Anonyme Geburt und Babyklappe

Hormonstörungen, Endometriose, Wechselbeschwerden und Kinderwunsch
Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď13:00 Uhr
+43 316 385-12260

Terminvereinbarungen:
Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď13:00 Uhr

Unsere Ambulanzen

Terminvereinbarungen:
Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď09:00 Uhr und 11:00‚Äď13:00 Uhr

√Ėffnungszeiten Allgemeine Ambulanz f√ľr Geburtshilfe:
Mo.‚ÄďFr.: 07:00‚Äď15:00 Uhr

Telefon: +43 316 385-13371
Fax: +43 316 385-13199

Facharztzuweisung ist unbedingt erforderlich!

F√ľr Routineuntersuchungen und nicht akute Beschwerden bitten wir Sie, Ihren niedergelassenen Facharzt bzw. Ihre Fach√§rztin f√ľr Gyn√§kologie und Geburtshilfe aufzusuchen.

In der Ambulanz der Geburtshilfe werden jährlich
ca. 3.600 Erstuntersuchungen, 11.000 Folgeuntersuchungen,
6.000 Herzton-/Wehenuntersuchungen (CTG)
und 300 intrauterine Punktionen (Eingriffe) vorgenommen.

T√§glich nach telefonischer Terminvereinbarung: 
Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď09:00 Uhr und 11:00‚Äď13:00 Uhr
+43 316 385-13371

Eine Terminvereinbarung ist erforderlich!

Terminvereinbarung:
Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď09:00 Uhr und 11:00‚Äď13:00 Uhr
Telefon: +43 316 385-13371
Fax: +43 316 385-13199

Sprechstunde jeden Montag, Terminvereinbarung erforderlich!

Telefon: +43 316 385-12888
Fax: +43 316 385-13199

Terminvereinbarung:
Telefon: +43 316 385-13371
Fax: +43 316 385-13199

√Ėffnungszeiten: Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď09:00 Uhr und 11:00‚Äď13:00 Uhr

An dieser Ambulanz erfolgt die ‚ÄčAbkl√§rung der m√§nnlichen Fruchtbarkeit (Fertilit√§t).

Terminvereinbarung: Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď13:00 Uhr, Termine nach Vereinbarung.
Telefon: +43 316 385-12260
Fax: +43 316 385-13712

Wir bieten Ihnen hier kompetente Hilfestellung in Bereichen hormoneller Störungen (Zyklus, Wechsel etc.), bei Endometriose, Beratung in Kontrazeptionsfragen (z. B. bei Fragen zur Pille), bei Transsexualismus sowie bei operativen Eingriffen im Rahmen der Gynäkologischen Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an.

Terminvereinbarung: telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00‚Äď13:00 Uhr. Termine nach Vereinbarung.
Telefon: +43 316 385-12260
Fax: +43 316 385-13199

Der unerf√ľllte Kinderwunsch (Sterilit√§t), von dem ca. 10-15 % aller Paare betroffen sind, hat oft viele Ursachen und erfordert neben einer kompetenten Abk√§rung auch viel Einf√ľhlungsverm√∂gen. Gemeinsam k√∂nnen wir in Zusammenarbeit mit Ihrer Fach√§rztin/Ihrem Facharzt Ihre Anliegen und W√ľnsche besprechen.

Terminvereinbarung: telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00‚Äď13:00 Uhr. Termine nach Vereinbarung.
Telefon: +43 316 385-12260
Fax: +43 316 385-13712

Vor der Geburt

Wenn Sie nach unauff√§lligem Schwangerschaftsverlauf eine vaginale (nat√ľrliche) Geburt an unserer Klinik planen, ist es nicht erforderlich, eine ‚ÄěVoranmeldung‚Äú durchzuf√ľhren. Wir empfehlen Untersuchungen in unserer Geburtshilflichen Ambulanz ab dem errechneten Geburtstermin. Bei Auff√§lligkeiten oder krankhaften Befunden in der Schwangerschaft wird Ihre Frauen√§rztin/Ihr Frauenarzt mit uns Kontakt aufnehmen bzw. Sie rechtzeitig an unsere Klinik √ľberweisen.
Die Besuchsregeln sind w√§hrend der COVID-19 Pandemie h√§ufigen √Ąnderungen unterworfen!

Informationsabend f√ľr werdende Eltern

Wir bieten Schwangeren, die an unserer Klinik entbinden wollen, jeden zweiten Mittwoch um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung an. Es werden Fragen der k√ľnftigen Eltern von einer Hebamme und einem Facharzt / einer Fach√§rztin beantwortet. Im Anschluss daran gibt es die M√∂glichkeit den Krei√üsaal zu besichtigen, sofern es die aktuelle Krei√üsaalauslastung zul√§sst.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter elterninformationsabend@uniklinikum.kages.at

Termine 2022:

29.6.2022, 13.7.2022, 27.7.2022, 10.8.2022, 24.8.2022, 7.9.2022, 21.9.2022, 5.10.2022, 19.10.2022, 2.11.2022, 16.11.2022, 30.11.2022, 14.12.2022, 28.12.2022;

Geburtsvorbereitungskurs

Ab der 28. Schwangerschaftswoche bieten wir Geburtsvorbereitungskurse f√ľr werdende Eltern an.

Die Kurse beinhalten folgende Themenschwerpunkte (diese können von Kurs zu Kurs variieren):

  • Atem√ľbungen / Atemtechniken
  • Entspannungs√ľbungen
  • Neugeborenenpflege
  • Phasen der physiologischen Geburt
  • Stillen etc.

Zudem werden nach Möglichkeit der Kreißsaal und die Station besichtigt!

Bitte beachten Sie: Die Teilnahme an unseren Kurse ist ab sofort nur mehr unter Einhaltung der 3G-Regel möglich!
Zur Zeit können Partner*innen nur an einem Kursabend teilnehmen. Nach Möglichkeit wird an diesem Abend auch der Kreißsaal besichtigt.

Kursdauer: 8 Wochen (je 1,5 Stunden pro Woche)

Kosten: ‚ā¨ 165,00 pro Paar oder Einzelperson

Die Kurse finden zu folgenden Terminen statt:
Bitte beachten Sie, dass die Beginnzeiten laufend, soweit vorhanden, erg√§nzt werden. Zu Beginn des Geburtsvorbereitungskurses erhalten Sie den genauen Stundenplan f√ľr die weiteren Einheiten.

Datum

Wochentag

 
12.01.‚Äď02.03.2022 Mittwoch  
27.01.‚Äď17.03.2022 Donnerstag  
07.02.‚Äď28.03.2022 Montag  
22.02.‚Äď12.04.2022 Dienstag  
09.03.‚Äď27.04.2022 Mittwoch  
24.03.‚Äď12.05.2022 Donnerstag  
04.04.‚Äď23.05.2022 Montag  
19.04.‚Äď07.06.2022 Dienstag  
04.05.‚Äď22.06.2022 Mittwoch  
02.06.‚Äď21.07.2022 Donnerstag  
13.06.‚Äď01.08.2022 Montag *ausgebucht*
05.07.‚Äď23.08.2022 Dienstag *ausgebucht*
03.08.‚Äď21.09.2022 Mittwoch  
12.09.‚Äď31.10.2022 Montag  
27.09.‚Äď15.11.2022 Dienstag  
12.10.‚Äď30.11.2022 Mittwoch  
03.11.‚Äď22.12.2022 Donnerstag  
14.11.2022‚Äď02.01.2023 Montag  
06.12.2022‚Äď24.01.2023 Dienstag  

Wir empfehlen eine Anmeldung (bitte beachten Sie nachstehende Anmerkungen*) zwischen der 18. und 22. SSW. Wählen Sie einen Termin aus, der optimalerweise zwei bis vier Wochen vor Ihrem errechneten Geburtstermin endet.
per Mail: Geburtsvorbereitung@uniklinikum.kages.at
Bitte senden Sie und das ausgef√ľllte und unterschriebene Anmeldeformular per E-Mail zu.

* Anmerkung zur Anmeldung: Der Kursbetrag ist auf das Konto der Stmk. Krankenanstalten GmbH LKH Graz bei der Landes-Hypothekenbank Stmk Filiale Radetzkystrasse, IBAN: AT 76 3800 0000 0600 2018 einzuzahlen.
Verwendungszweck: Geburtsvorbereitung und Datum des jeweiligen Kurses

Bitte beachten Sie:

  • Kursanmeldungen k√∂nnen nur mehr per E-Mail angenommen werden.
  • F√ľr etwaige Fragen erreichen Sie uns auch telefonisch von Montag bis Freitag von 12:00‚Äď14:00 Uhr unter Tel.: +43 316 385-30414
  • √Ąnderungen der Kurszeit bzw. der Kurszuteilung sind manchmal nicht zu vermeiden, um m√∂glichst vielen Frauen den Kursbesuch zu erm√∂glichen.

Ich nehme folgende Informationen ausdr√ľcklich zur Kenntnis:

* Die Anmeldung verpflichtet zur Zahlung des Kursbeitrages in der Höhe von EUR 165,00. Eine Reservierung eines Kursplatzes kann erst nach Übermittlung der Einzahlungsbestätigung erfolgen. Die Anmeldung und Bezahlung des Beitrages berechtigen zur Teilnahme am Kurs. Wir setzen eine regelmäßige Teilnahme am Kurs voraus.
* Bei Nichterscheinen am Kurstag werden grunds√§tzlich keine Kosten r√ľckerstattet. In Ausnahmef√§llen werden von Teilnehmer*innen genannte Ersatzpersonen akzeptiert, die jedoch per Mail (s.o) bekannt gegeben werden m√ľssen.
* Sollten Sie zu Beginn des Geburtsvorbereitungskurses station√§r aufgenommen sein bzw. bereits entbunden haben, werden die Kurskosten r√ľckerstattet, sofern Sie eine unverz√ľgliche Mitteilung an das Geburtsvorbereitungsteam (nur per Mail s.o.) zur Stornierung der Anmeldung machen.
* Grundvoraussetzung f√ľr das Zustandekommen eines Kurses ist die Mindestteilnehmerinnenanzahl von sechs Frauen. Im Falle des Nichtzustandekommens eines Kurses wird ein Ersatztermin bekannt gegeben. Sollten Sie den Ersatztermin nicht wahrnehmen k√∂nnen, bitten wir Sie um unverz√ľgliche Mitteilung (nur per Mail s.o.) und wir werden Ihnen die Kosten r√ľckerstatten.
Information √ľber die Verarbeitung Ihrer personen-bezogenen Daten gem√§√ü Artikel 13 EU-Datenschutz-grundverordnung (DS-GVO)
Die von Ihnen im Rahmen Ihrer Anmeldung bekanntgegebenen personenbezogenen Daten werden von der Steierm√§rkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. zum Zwecke der Abwicklung Ihrer Anmeldung unter Einhaltung der DS-GVO und des Datenschutzgesetzes (DSG) verwendet. Zudem sind nur Mitarbeiter*innen der Universit√§tsfrauenklinik Graz berechtigt, auf diese Daten zuzugreifen, um die Vertraulichkeit Ihrer Daten sicherzustellen. Diese Mitarbeiter*innen wurden dar√ľber hinaus ausdr√ľcklich zur Geheimhaltung verpflichtet. Ihre Daten werden im System der Universit√§tsfrauenklinik Graz aufgrund gesetzlicher Archivierungsfristen 7 Jahre gespeichert. Die zur Abrechnung erforderlichen Daten werden intern an die f√ľr die Abrechnung zust√§ndigen Mitarbeiter*innen weitergegeben.

Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, L√∂schung, Einschr√§nkung der Verarbeitung und das Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung der Daten sowie das Recht auf Daten√ľbertragbarkeit √ľber die von Ihnen zur Verf√ľgung gestellten personenbezogenen Daten, sofern der Aus√ľbung dieser Rechte nicht gesetzliche Regelungen oder vertragliche Verpflichtungen entgegenstehen. Weiteres besteht ein Beschwerderecht bei der Datenschutzbeh√∂rde. Sie haben jederzeit die M√∂glichkeit, weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten √ľber den Datenschutzbeauftragten: E-Mail: datenschutz@kages.at, Telefon: +43 316 340-5115 zu erhalten.

Jede Geburt ist etwas Besonderes!

Die Grazer Frauenklinik ist mit √ľber 3.500 Geburten eine der gr√∂√üten Kliniken in ganz Mitteleuropa.‚Äč Unser Team besteht aus ca 60 Hebammen und ca. 15 OP-Assistent*innen, die wechselweise in zw√∂lfst√ľndigen Diensten gemeinsam mit einem √§rztlichen Team Ihre Betreuung √ľbernehmen. Der Aufgabenbereich der Hebammen umfasst gro√üteils die Arbeit im Krei√üsaal, zudem sind wir auch in der Geburtshilfe-Ambulanz und auf den Stationen der geburtshilflichen Abteilung t√§tig. Wir sind stolz, ein gro√ües Ausbildungszentrum zu sein und somit immer wieder Hebammen und Medizinstudent*innen in unser Team einbinden zu d√ľrfen.

In unserem Krei√üsaalbereich befinden sich acht Entbindungszimmer, zwei Zimmer mit Entbindungsbadewannen und ein Vor- und Nachsorgezimmer. Unsere Entbindungszimmer sind nicht nur hell und freundlich eingerichtet, sie verf√ľgen auch alle √ľber ein spezielles Entbindungsbett. Dieses l√§sst sich nach Wunsch verstellen und erleichtert es, w√§hrend der Geburt unterschiedliche Positionen einzunehmen. Selbstverst√§ndlich gibt es in jedem Zimmer einen Pezzi-Ball und bei Bedarf kann ein Geb√§rhocker bereitgestellt werden. Unsere Entbindungsbadewannen k√∂nnen Sie sowohl f√ľr schmerzerleichternde Entspannungsb√§der als auch f√ľr eine Wassergeburt nutzen.

Ihr Baby wird nach der Geburt direkt im Zimmer versorgt, da dieses auch mit einer Wickeleinheit und einer Babybadewanne ausgestattet ist. F√ľr die Mamas gibt es ein eigenes Bad mit Dusche und WC.

Sollte bei Ihnen ein Kaiserschnitt notwendig sein, wird dieser im direkt angeschlossenen Operationsbereich durchgef√ľhrt. Eine kinder√§rztliche Betreuung erfolgt, wenn notwendig, auf der angrenzenden Neonatologie.

FAQs

Wenn Ihre Schwangerschaft bisher ohne Probleme und unkompliziert verlaufen ist, wird Sie Ihr Frauenarzt bzw. Ihre Frauen√§rztin nach dem letzten Termin an unsere Klinik √ľberweisen. Daher bitten wir Sie, einen Kontrolltermin in der Geburtshilflichen Ambulanz rund um den Geburtstermin zu vereinbaren. Bei dieser Kontrolle wird eine Herztonkurve Ihres Babys geschrieben, anschlie√üend erfolgt ein Ultraschall. Im Rahmen dieses Besuches findet auch ein PDA-Aufkl√§rungsgespr√§ch mit unseren An√§sthesist*innen statt.


Terminvereinbarung:

Telefonnummer: +43 316 385-12888 oder +43 316 385-13371

werktags von 8.00 bis 09.00 Uhr und 11.00 bis 13.00 Uhr



Sollten Sie mit Mehrlingen schwanger sein, Vorerkrankungen oder Voroperationen vorliegen, die Einfluss auf die Geburt haben k√∂nnten, oder Auff√§lligkeiten in der Schwangerschaft bestehen, ist meist eine fr√ľhere Vorstellung notwendig. Den genauen Zeitpunkt besprechen Sie bitte mit Ihrem Frauenarzt bzw. Ihrer Frauen√§rztin.

Selbstverst√§ndlich k√∂nnen Sie auch ohne einen vorhergehenden Kontrolltermin jederzeit in die Klinik kommen: z. B. bei Wehent√§tigkeit, bei Blasensprung (oder Verdacht auf Blasensprung), bei Blutung, bei verminderten Kindsbewegungen.
Ein zuvor stattgefundener Kontrolltermin kann gewisse Abl√§ufe bei der Aufnahme im Krei√üsaal verk√ľrzen, was Ihnen in dieser besonderen Situation zu Gute kommen soll.

Auch aus Sicht der An√§sthesist*innen ist ein rechtzeitiges Aufkl√§rungsgespr√§ch vor Geburtsbeginn f√ľr eine PDA aus rechtlichen Gr√ľnden gew√ľnscht. Falls dieses Gespr√§ch im Vorfeld nicht stattgefunden hat, kann dies im Einzelfall im Krei√üsaal nachgeholt werden.

Bei unkomplizierter Schwangerschaft wird an der Universit√§tsfrauenklinik Graz eine Einleitung ab dem zehnten Tag nach dem errechneten Geburtstermin empfohlen, da diese oft mehrere Tage dauern kann.

Wir bieten verschiedene Methoden an: Einleitungsballon (Cook‚Äú Cervical Ripening Balloon), Einleitungsstreifen (‚ÄěPropess‚Äú) und Einleitungstabletten (‚ÄěAngusta‚Äú) ‚Äď √ľber die f√ľr Sie beste Methode sprechen Sie mit Ihrer √Ąrztin bzw. Ihrem Arzt in der Ambulanz.

Bei Schwangerschaftsproblemen ist es m√∂glich, dass Ihnen eventuell schon fr√ľher eine Einleitung empfohlen wird.

Bei Kindern, die nach der 36. Schwangerschaftswoche noch immer in Beckenendlage sind, bieten wir nach einem Aufkl√§rungs- und Planungsgespr√§ch in erster Linie die sogenannte √§u√üere Wendung zur Drehung des Kindes an. Diese erfolgt idealerweise ab der 37+0 Schwangerschaftswoche.
Hierf√ľr ist eine telefonische Kontaktaufnahme mit der Geburtshilfe-Ambulanz unter der Telefonnummer +43 316 385-13371 erforderlich.

Eine vaginale Entbindung k√∂nnen wir aufgrund von organisatorischen Abl√§ufen routinem√§√üig leider nicht anbieten. Sollte die Wendung nicht erfolgreich oder nicht gew√ľnscht sein, wird ein Kaiserschnitt geplant.

F√ľr Sie und ihr Kind ist prinzipiell alles vorhanden, pers√∂nliche Dinge (z. B. warme Socken, Toilettenartikel, Lieblingsmusik, etc.) k√∂nnen Sie  nat√ľrlich mitbringen. Wichtig ist die Mitnahme des Mutter-Kind-Passes, der E-Card, eines allf√§lligen Allergieausweises und eventuell vorhandener Daten zur Zusatzversicherung.

In folgenden Fällen sollten Sie umgehend in die Klinik kommen: bei einem Blasensprung, sei es auch nur bei Verdacht dahingehend, bei einer vaginalen Blutung und bei verminderten Kindsbewegungen.

Bei Wehenbeginn ist es schwierig, konkrete Zeitangaben zu nennen, da jede Geburt sehr individuell startet und voranschreitet. Daher ist es sinnvoll, f√ľr sich selber abzuw√§gen, ab wann Sie Unterst√ľtzung durch unser Fachpersonal w√ľnschen, damit Sie sich zu jedem Zeitpunkt Ihrer Geburt sicher f√ľhlen.

Ihre Hebamme nimmt Sie in Empfang und wird mit Ihnen Fragen zur Schwangerschaft und Geburt besprechen. Sie wird den Mutter-Kind-Pass kontrollieren und das CTG anlegen, nachdem Sie sich umgezogen haben. Sie bekommen einen venösen Zugang und meist wird auch Blut abgenommen.

Eine √Ąrztin/ein Arzt wird, falls notwendig, einen Ultraschall durchf√ľhren und ebenfalls eine Anamnese erheben. Im weiteren Verlauf erfolgt eine vaginale Untersuchung, um den Geburtsfortschritt beurteilen zu k√∂nnen.

Nein, nur Covid19-positive Patientinnen sollten, wenn es ihnen von Seiten der Atmung gut geht, während der Geburt eine Maske tragen. Die Begleitperson ist allerdings während der gesamten Aufenthaltsdauer im Kreißsaal angehalten, eine FFP2-Maske zu tragen.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ihre Wehenschmerzen zu lindern oder nahezu ganz zu beseitigen.

  • Atemtechniken
  • Massagen
  • K√§lte- und W√§rmeanwendungen (Entspannungsbad, Dusche, W√§rmflasche, Eisbeutel)
  • Einnahme verschiedener Positionen
  • Akupunktur
  • Akupressur
  • Elektrostimulation (TENS)
  • Hom√∂opathie
  • Schmerzz√§pfchen und Schmerzinfusionen
  • Periduralan√§sthesie (PDA)
  • Lachgas-Analgesie

Ob und wann Sie eine Schmerztherapie ben√∂tigen, entscheiden Sie selbst. Ihre Hebamme bzw. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird Sie dabei beraten und unterst√ľtzen. Bei all diesen Methoden wird Ihr Kind nicht gef√§hrdet.

In unserem Krei√üsaal gibt es zwei Geb√§rbadewannen. Diese k√∂nnen Sie f√ľr ein Entspannungsbad oder auch f√ľr die Geburt, wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, nutzen.

Ein Kaiserschnitt bei einer vorherigen Schwangerschaft bedeutet nicht, dass Sie zwingend wieder einen Kaiserschnitt haben m√ľssen. Eine vaginale Entbindung kann nach einem Aufkl√§rungsgespr√§ch, unter Abw√§gung aller Risiken, angestrebt werden.

Nach einem Dammriss III¬į sollte eine Kontrolle in unserer Beckenbodenambulanz erfolgt sein. Eine vaginale Entbindung ist hier nur bei Beschwerdefreiheit und guter funktioneller Verheilung des Risses und nach Abw√§gung aller Risiken, m√∂glich, ansonsten wird ein Kaiserschnitt empfohlen.

W√§hrend des gesamten Geburtsverlaufes werden Sie von Ihrer betreuenden Hebamme begleitet. Die zust√§ndigen √Ąrzt*innen sind stets √ľber den Verlauf der Geburt informiert und k√∂nnen bei Bedarf jederzeit hinzugezogen werden. Bei der Geburt selbst ist neben der Hebamme und dem Arzt bzw. der √Ąrztin zus√§tzlich eine OP-Assistentin zur Unterst√ľtzung anwesend.

Zudem bieten wir bei unauff√§lligen Verl√§ufen und Fehlen von Komplikationen ‚ÄěHebammengeburten‚Äú an, aber auch hier kann jederzeit bei Notwendigkeit eine √Ąrztin/ein Arzt beigezogen werden.

Da die Universit√§tsfrauenklinik ein Ausbildungskrankenhaus ist, sind immer wieder Student*innen aus dem Hebammen- oder Medizinstudium anwesend. Prinzipiell kann ein Beisein abgelehnt werden, jedoch stellt eine zus√§tzliche Betreuungsperson oft eine Bereicherung dar.

Ja, klare Fl√ľssigkeiten wie Wasser, Tee, verd√ľnnte Fruchts√§fte k√∂nnen Sie jederzeit zu sich nehmen. Was das Essen betrifft, besprechen Sie dies bitte vor Ort mit Ihrer betreuenden Hebamme, da es situationsabh√§ngig ist.

Sofern alles in Ordnung ist, k√∂nnen Mutter und Kind sofort nach der Geburt Haut auf Haut kuscheln. Sp√§ter wird das Kind gewogen, gemessen und ‚Äď bei Einverst√§ndnis der Eltern ‚Äď die Vitamin K Prophylaxe und die Augentropfen verabreicht. Auch das erste Stillen findet sobald wie m√∂glich statt und wird bei Bedarf durch die Hebamme unterst√ľtzt.

Sollte das Neugeborene nach der Geburt Anpassungsschwierigkeiten haben, steht uns immer eine Kinder√§rztin/ein Kinderarzt zur Verf√ľgung.

Ja, die Fr√ľhgeburtenstation liegt T√ľr an T√ľr mit dem Krei√üsaal, das hei√üt Kinder√§rzte und Kinder√§rztinnen sind rund um die Uhr vor Ort und k√∂nnen bei Bedarf jederzeit hinzugezogen werden. Die Erstuntersuchung f√ľr den Mutterkindpass inkl. H√ľftultraschall findet am 3. Wochenbetttag statt.

Nach einer vaginalen Entbindung bleiben Mutter und Kind √ľblicherweise f√ľr ca. zwei Stunden im Krei√üsaal, nach einem Kaiserschnitt f√ľr etwa vier Stunden. In dieser Zeit darf auch die Begleitperson anwesend sein.

Im Anschluss kommen Sie auf die Wochenbettstation. Dort bleiben Frauen nach einer Spontangeburt ca. vier Tage und nach einem Kaiserschnitt ca. f√ľnf Tage, wobei der Tag der Geburt als erster Tag gerechnet wird. Je nach Ihrem Wunsch und Einverst√§ndnis des betreuenden √Ąrzt*innenteams kann jederzeit eine fr√ľhere Entlassung angestrebt werden. Diese setzt eine weiterf√ľhrende Betreuung durch eine freiberufliche Hebamme voraus, die Vorlage einer Hebammenbest√§tigung ist dazu notwendig.

Eine ambulante Geburt bedeutet, die gew√ľnschte Entlassung passiert innerhalb von 24 Stunden, fr√ľhestens sechs Stunden nach der Geburt. Voraussetzung hierf√ľr ist, dass Sie eine Best√§tigung einer niedergelassenen Hebamme mitbringen, dass Sie und Ihr Kind nach der Geburt weiter betreut werden.

Jeder Wunschkaiserschnitt ohne medizinische Gr√ľnde ist selbst zu bezahlen. Die Kosten betragen ‚ā¨ 1.971,60 (nur f√ľr den Kaiserschnitt, nicht f√ľr den gesamten Aufenthalt). Die genauen und aktuellen Tarife erfragen Sie bitte unter: sekretariatFMPM@uniklinikum.kages.at

Sollten Sie aber Zweifel haben oder bestehen Unklarheiten √ľber die Vor- u. Nachteile einer vaginalen Geburt oder eines Kaiserschnittes, besprechen Sie dies bitte gerne mit Ihrer √Ąrztin/Ihrem Arzt in unserer Ambulanz oder im Krei√üsaal. Zudem besteht die M√∂glichkeit ein psychologisches Beratungsgespr√§ch in Anspruch zu nehmen.

Ja k√∂nnen Sie, wobei wir die Verf√ľgbarkeit nicht immer vorab garantieren k√∂nnen. Die aktuellen Tarife erfragen Sie bitte unter sekretariatFMPM@uniklinikum.kages.at

Hinsichtlich Besuchsregeln und Begleitung gelten aber die gleichen Regeln wie f√ľr alle anderen Patientinnen, wir haben keine eigenen Familienzimmer.

Nat√ľrlich gibt es Raum um offene Fragen zu kl√§ren. Am leichtesten gestaltet sich dies im Zuge Ihres station√§ren Aufenthaltes. Wir sind uns aber bewusst, dass gewisse Fragen erst im sp√§teren Verlauf aufkommen. Scheuen Sie sich nicht, in diesem Fall telefonisch Kontakt aufzunehmen, damit wir eine Nachbesprechung organisieren k√∂nnen.

Die erste gemeinsame Zeit ...

Die ersten Tage und Wochen nach der Geburt sind eine Zeit des Kennenlernens. Ihr Baby ben√∂tigt rund um die Uhr Aufmerksamkeit, was eine Umstellung des bisherigen Alltags mit sich bringt. Neben wundersch√∂nen Momenten ist aber auch vieles an der neuen Situation herausfordernd. Mit unseren Tipps und Informationen wollen wir Ihnen helfen, diese erste Zeit gemeinsam m√∂glichst stressfrei genie√üen zu k√∂nnen.  

Im Falle einer ambulanten Geburt sollte am f√ľnften Lebenstag ebenso wie auf der Geb√§rstation eine Blutabnahme zum Stoffwechselscreening, sowie die zweite Gabe Vitamin K durchgef√ľhrt werden. Die dritte Gabe Vitamin K sollte in der vierten bis sechsten Lebenswoche verabreicht werden.

In der ersten Lebenswoche muss die erste Mutter-Kind-Pass Untersuchung bei Kinder√§rzt*in oder Haus√§rzt*in durchgef√ľhrt werden. Suchen Sie bitte Ihren/Ihre Kinder√§rzt*in oder Haus√§rzt*in zu den vorgesehenen MKP-Untersuchungsterminen auf (vierte bis sechste Woche, drittes bis f√ľnftes Monat, siebentes bis neuntes Monat, ein Jahr, und weitere). Er/sie ber√§t Sie √ľber die √ľberaus wichtigen Impfungen (siehe MKP-Impfplan). Fragen Sie nach dem Impfscheck. Es stehen Ihnen alle wichtigen Impfungen gratis zur Verf√ľgung.

Beobachten Sie Ihr Baby. Sie werden es bald selbst am besten beurteilen und in seiner individuellen Persönlichkeit und Kompetenz einschätzen können.
Das Ph√§nomen des Schreikindes oder der Dreimonatskoliken ist seit langem bekannt und wurde immer auf Bl√§hungen zur√ľckgef√ľhrt. 10-30% aller gesunden S√§uglinge haben Schreiattacken. Heute wei√ü man, dass diese Attaken wesentlich seltener auftreten, wenn der Stress f√ľr das Baby minimiert und der Tagesablauf strukturiert wird. Weniger Reize, Vermeidung von √úberm√ľdung Ihres Kindes, Gew√∂hnung an einen bestimmten Rhythmus (Aufwachen, Stillen/Fl√§schchen, Wachphase, Schlaf), Ausnutzen von Wachphasen (Zwiegespr√§che, Spielchen), √úberbr√ľcken von kritischen Schreistunden durch Spazierengehen und Zeit f√ľr die Mutter zur eigenen Entspannung sind Anregungen zur Gestaltung eines strukturierten Tagesablaufes mit Ihrem Baby. Patentrezepte f√ľr Einschlafhilfen gibt es freilich keine, am wichtigsten ist die Gew√∂hnung des Babys an eine bestimmte "Routine".

Muttermilch ist die beste Ern√§hrung in den ersten sechs Lebensmonaten. Sie ist der beste Schutz gegen einige Infektionen (besonders Darminfektionen) und vermindert ein vorzeitiges Ausl√∂sen von Allergien.
Nahezu jede Frau kann ihr Kind durch Stillen auch ausreichend ern√§hren. Eine Gewichtsabnahme bis zu zehn Prozent des K√∂rpergewichtes in den ersten Lebenstagen ist normal. F√ľr die Mutter sind ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr (mind. zwei Liter pro Tag), ausgewogene Ern√§hrung und Ruhe die wichtigsten Faktoren, damit das Stillen optimal funktionieren kann. Ein gesundes Baby bestimmt den Zeitpunkt und die Trinkmenge selbst, eine zus√§tzliche Gabe von Tee oder erg√§nzender Anfangsnahrung ist prinzipiell nicht n√∂tig. Sollten trotzdem Probleme beim Stillen auftreten, wenden Sie sich an die Stillberatungsstellen oder an Ihre √Ąrztin/Ihren Arzt. Lesen Sie bitte auch den aufliegenden "Leitfaden Stillen" der Steierm√§rkischen Krankenanstalten.

Wer stillt, sollte nicht rauchen. Rauchen macht die Milch bitter und vermindert die Milchmenge.

 Falls das Stillen nicht m√∂glich ist, sollte Anfangsnahrung gegeben werden. Beachten Sie bei der Zubereitung der Nahrung immer die Hinweise auf der Packung. Erst im vierten bis f√ľnften Monat sollte mit der Einf√ľhrung von Beikost begonnen werden. Zur Vorbeugung der Rachitis geben Sie Ihrem Baby w√§hrend des ersten Lebensjahres t√§glich einen Tropfen Vitamin D3 direkt in den Mund.

Der erste Stuhl Ihres Kindes ist schwarz und z√§h und wird als "Kindspech" (Mekonium) bezeichnet. Erst danach tritt der typisch gelbliche, teils geformte, teils fl√ľssige Frauenmilchstuhl mit leicht s√§uerlichem Geruch auf. Geringes Spucken und Erbrechen sind bei S√§uglingen h√§ufig. Die Funktion des Schlie√ümuskels zwischen Speiser√∂hre und Magen ist oft noch nicht ausgereift. Bei ausreichender Gewichtszunahme bessern sich diese Probleme sp√§testens bei Einf√ľhrung von Beikost im vierten oder f√ľnften Monat.

Bei massivem Erbrechen, Gewichts- oder Fl√ľssigkeitsverlust sollten Sie unbedingt Kinder- oder Haus√§rzt*in aufsuchen!

Bl√§hungen sind ein h√§ufiges Problem, das sich im Laufe der ersten vier Monate bessert. Nach jeder Mahlzeit sollten Sie Ihrem Kind ausreichend Zeit zum Aufsto√üen geben (ca. 30 Minuten). Warme B√§der, Bauchmassagen und Fencheltee k√∂nnen die Beschwerden bessern. Wenn Sie stillen, sollten Sie bl√§hende Nahrungsmittel vermeiden (H√ľlsenfr√ľchte, frisches Brot, kohlens√§ureh√§ltige Getr√§nke etc.).

Bei Flaschenern√§hrung sollte das Saugerloch so gro√ü sein, dass die Nahrung tropfenweise herausrinnt, wenn der Sauger nach unten gehalten wird. Die Temperatur der Nahrung √ľberpr√ľft man an der Innenseite des Handgelenkes.

Die Anzahl der Stuhlabgabe kann beim voll gestillten und sonst unauff√§lligen Baby variieren. Achtmal t√§glich bis einmal alle acht Tage ist normal. Bei anhaltend schmerzhaftem und hartem Bauch, starkem Erbrechen oder Durchfall sowie blutigem Stuhl sollten Sie Ihre/n Kinder√§rzt*in oder Haus√§rzt*in aufsuchen. F√ľhren Sie keinesfalls Manipulationen mit dem Fieberthermometer oder Fingern durch.

Anf√§nglich ist die Haut Ihres Neugeborenen oft noch mit der sogenannten K√§seschmiere bedeckt, die einen Schutz f√ľr die Haut darstellt und nicht entfernt werden muss. Trockene, schuppige Haut und lange N√§gel sind ein Reifezeichen und treten h√§ufiger bei Kindern auf, die schon √ľber dem Geburtstermin waren. Die Nabelschnur f√§llt zwischen dem vierten und siebenten Tag ab. Nabelpflege mit Wasserstoff und bei Entz√ľndungen mit Baneocinpuder wird empfohlen. Eine geringgradige Blutung aus dem Nabelgrund ist h√§ufig und harmlos.

Bei sehr vielen Neugeborenen tritt in den ersten Lebenstagen ein harmloser Ausschlag (Erythema toxicum) auf, der eine Umstellungsreaktion der Haut darstellt. Vor allem die Haut im Windelbereich ist anf√§llig f√ľr R√∂tung und Ausschl√§ge. Benutzen Sie eine abdeckende Creme und wechseln Sie die Windel in regelm√§√üigen Abst√§nden. T√§gliches Baden ist nicht g√ľnstig, da es die Haut austrocknet, hier sind zwei bis drei Mal pro Woche ausreichend.

Bei unklaren und l√§nger bestehenden Ausschl√§gen sollten Sie Ihre/Ihren √Ąrzt*in aufsuchen. Pilzinfektionen (Soor) treten h√§ufig bei jungen S√§uglingen auf (wei√üe, nicht abwischbare Bel√§ge im Mundbereich oder bl√§schenf√∂rmiger Ausschlag im Windelbereich). Sie bed√ľrfen einer gezielten Therapie durch Ihre/Ihren Haus- oder Kinder√§rzt*in.
K√ľhle Extremit√§ten sind oft bei Neugeborenen und jungen S√§uglingen zu beobachten. Sch√ľtzen Sie Ihr Baby gegen direkte Sonneneinstrahlung und den Kopf mit einer Haube vor k√ľhler Luft.
 

Bei einem S√§ugling spricht man erst bei einer rektalen Temperatur von 38¬į C von Fieber. Beim Ohrthermometer sollte man drei Messungen hintereinander durchf√ľhren, um einen sicheren Wert zu bekommen.

Bei Fieber sollte Ihr Kind nur leicht bekleidet sein, damit es zu keinem Hitzestau kommt. Sie sollten darauf achten, dass Ihr Kind ausreichend Fl√ľssigkeit zu sich nimmt. Bei Schnupfen sollte die Nase am besten mit Kochsalztropfen aus der Apotheke durchg√§ngig gemacht werden.

Bei jedem unklaren oder hohen Fieber sollte die/der Kinder√§rzt*in oder Haus√§rzt*in aufgesucht werden!

Allein im Jahr 1998 wurden 83 schwerkranke S√§uglinge mit nachgewiesenen RS-Virusinfektionen station√§r an der Kinderklinik Graz aufgenommen. 

Alle Neugeborenen und jungen S√§uglinge neigen zum "Auffangen" von Infektionen der Luftwege und Lunge, eine schwere Erkrankung (Bronchiolitis = Entz√ľndung und Verstopfung der kleinen Atemwege) kann die Folge sein. H√§ufigster Erreger ist das RS (Respiratory Syncytial)-Virus. Es kommt zu Atemnot mit verl√§ngerten Atempausen, qu√§lendem Husten, "keuchender" Atmung und damit verbunden zur notwendigen Aufnahme in einem Krankenhaus.

Die √úbertragung des RS-Virus erfolgt durch direkten Kontakt mit infiziertem Sekret (keine klassische Tr√∂pfcheninfektion) und ist damit prinzipiell vermeidbar. Gegen diese Erkrankungen besteht nur ein sehr geringer Nestschutz. Stillen sch√ľtzt gegen einige Erkrankungen, hier jedoch nicht. Fr√ľhgeborene sind besonders gef√§hrdet.

Die RS-Viruserkrankungen treten fast ausschlie√ülich zwischen November und M√§rz auf. Bei Kindern √ľber zwei Jahren laufen diese Erkrankungen als "banaler" Infekt mit harmlosem Schnupfen ab. Bei jungen S√§uglingen kann die Erkrankung unter Umst√§nden sogar lebensbedrohend sein. Sch√ľtzen sie deshalb Ihr Baby vor Kontakt mit verschnupften, hustenden, fiebernden Kindern und Verwandten. Sollten Sie selbst betroffen sein, verwenden Sie einen in jeder Apotheke erh√§ltlichen Mundschutz und waschen Sie sich vor jedem Kontakt mit Ihrem Kind die H√§nde. Vermeiden Sie "S√§uglingstourismus" (Partys, Kinobesuche, Caf√©s, Krabbelstube etc.) und Menschenansammlungen (Superm√§rkte und √∂ffentliche Verkehrsmittel). Schr√§nken Sie Frequenz und Anzahl der Besuche ein. Spazierg√§nge im Freien, insbesondere bei sch√∂nem Wetter sind nat√ľrlich erlaubt und werden empfohlen.

In der ersten Lebenswoche bekommt fast jedes Baby eine Gelbsucht, die √ľblicherweise harmlos verl√§uft. Die Gelbsucht sollte bis zum 14. Lebenstag abgeklungen sein. Die beste vorbeugende Ma√ünahme ist fr√ľhzeitige, ausreichende Nahrungszufuhr durch Stillen. Eine Zufuhr von gr√∂√üeren Teemengen ist nicht von Nutzen und kann unterbleiben.

Wenn die Gelbsucht am ausgepr√§gtesten ist, wird Ihr Baby etwas m√ľder sein und Sie sollten es zum Stillen wecken. Diese Phase ist harmlos und geht vor√ľber. Bei vollgestillten Kindern kann die Gelbsucht √ľber die ersten Lebenswochen hinaus dauern, ohne das dies krankhaft sein muss. Die Mutter kann weiter stillen.

Bei einer Gelbsucht nach der zweiten Lebenswoche sollten Sie aber in jedem Fall mit Ihrem Kind Ihre/Ihren Kinder√§rzt*in oder Haus√§rzt*in aufsuchen!

Die Ursache f√ľr den pl√∂tzlichen S√§uglingstod ist nicht bekannt. Man kann das Risiko mit folgenden Vorsichtsma√ünahmen jedoch deutlich reduzieren:

  • Rauchen Sie nicht in der Gegenwart des Kindes.

  • √úberw√§rmen Sie Ihren S√§ugling nicht (die Raumtemperatur im Schlafbereich sollte 20¬įC betragen).

  • Vermeiden Sie Stress f√ľr Ihr Kind.

  • Vermeiden Sie die Bauchlage f√ľr Ihr Baby im Schlaf.

  • S√§ugling sollen nicht alleine gelassen werden. Eine H√∂rverbindung sollte immer bestehen (z. B. durch ein Babyphone).


Neugeborene zeigen h√§ufig eine Atemform, die periodische Atmung genannt wird und nicht krankhaft ist. Atemtiefe und Frequenz nehmen zu und anschlie√üend wieder ab. Kurze Atempausen mit einer L√§nge von bis zu zehn Sekunden k√∂nnen auftreten und sind ebenfalls nicht krankhaft. L√§ngere Atempausen, insbesondere mit "Blauwerden" oder extremer Bl√§sse, k√∂nnen jedoch bedrohlich sein. Sie sollten in diesem Fall unbedingt eine/einen Kinder√§rzt*in kontaktieren.

Sie erhalten bei der Entlassung von der Geb√§rstation einen Fragebogen, der sich mit dem Thema des pl√∂tzlichen S√§uglingstodes besch√§ftigt. F√ľllen Sie diesen bitte aus und retournieren Sie ihn an die angegebene Adresse. Sollte ein Risiko entdeckt werden, werden Sie umgehend verst√§ndigt. Wenn Sie besorgniserregende Symptome beobachten, kontaktieren Sie Ihre/Ihren Kinder√§rzt*in oder Ihre/Ihren Haus√§rztin.

  • Der Sturz vom Wickeltisch ist die h√§ufigste Ursache von Kopfverletzungen im S√§uglingsalter. Wickeltische sollen seitlich abgesichert sein. Der S√§ugling darf keine Sekunde auf dem Wickeltisch alleine gelassen werden.
  • Der sicherste Platz f√ľr Krabbler ist der Boden.
  • Im Auto ist der einzige Platz f√ľr Ihr Baby der Kindersitz.
  • Besonders gef√§hrlich sind fahrbare Lauflernwagerln. Von solchen Ger√§ten wird absolut abgeraten, zumal sie das Gehenlernen verz√∂gern und beeintr√§chtigen.
  • Essen, trinken und tragen Sie nie etwas Hei√ües neben Ihrem Kind. Es k√∂nnte pl√∂tzlich danach greifen und sich verbr√ľhen.
  • Kontrollieren Sie die Badewassertemperatur mit einem Badethermometer (36¬įC), da sonst ebenfalls die Gefahr der Verbr√ľhung besteht. Als Notfallma√ünahme k√ľhlen Sie die betroffenen Hautstellen - auch mit Kleidung - sofort unter kaltem Wasser f√ľr mindestens f√ľnf bis zehn Minuten.
  • Je kleiner Ihr Kind ist, desto gr√∂√üer sollten die Spielsachen sein, da sonst die Gefahr des Verschluckens und Erstickens besteht.

Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin

Hormonelle Regulation und Fehlregulation des weiblichen Zyklus und daraus entstehende gesundheitliche Veränderungen sind sensible Bereiche in allen Lebensphasen einer Frau. Hormonelle Störungen vom Kindesalter bis ins Klimakterium, Endometriosebehandlungen und ungewollte Kinderlosigkeit sind unter anderem Schwerpunkte dieser Einrichtung.

Wir sind f√ľr Sie da

‚ÄčSchwerpunktsekretariat Gyn√§kologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin

Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
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IVF-Labor
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Der unerf√ľllte Kinderwunsch (Sterilit√§t), von dem ca. 10-15 % der Paare betroffen sind, hat viele Ursachen und erfordert neben kompetenter Abkl√§rung auch viel Einf√ľhlungsverm√∂gen. Durch neue Erkenntnisse, die Entwicklung moderner Behandlungskonzepte und neuer Medikamente sowie durch eine interdisziplin√§re Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen k√∂nnen wir im Rahmen des Schwerpunktes Gyn√§kologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin auf hohem wissenschaftlichem Niveau einer Universit√§tsklinik eine umfassende Abkl√§rung und Therapie anbieten. Wir bieten Ihnen kompetente Hilfestellung in weiteren Bereichen hormoneller St√∂rungen (Zyklus, Wechsel etc.), bei Endometriose, Beratung in Kontrazeptionsfragen (z. B. bei Fragen zur Pille) sowie bei operativen Eingriffen im Rahmen der Gyn√§kologischen Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an.

Ein weiteres Thema der Reproduktionsmedizin ist die Kryokonservierung (Einfrieren) von Eierstock- und Hodengewebe vor geplanter Chemo- oder Strahlentherapie, um so eventuell nach Abschluss der Therapie die Fruchtbarkeit zu erhalten. Unterschiedliche Gr√ľnde machen es notwendig Samenzellen, Eizellen sowie Eierstockgewebe aufzubewahren. Mittels Kryokonservierung (einfrieren und lagern von Zellen bei tiefen Temperaturen) bieten wir Ihnen an unserer Klinik diese Technik zur vorsorglichen Aufbewahrung f√ľr eine sp√§tere m√∂gliche Schwangerschaft an. Seit 2012 bieten wir an unserer Klinik das Einfrieren von Eierstockgewebe an. F√ľr weiterf√ľhrende Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verf√ľgung.

‚ÄčF√ľr eine optimale Betreuung, in der Sie als Patient*in im Mittelpunkt stehen, arbeiten wir mit unterschiedlichen Breichen eng zusammen:

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