UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

"Von allen Abenteuern, die das Leben bereithĂ€lt, ist das Kinderbekommen wohl das Kostbarste und ÜberwĂ€ltigendste."

suppl. Abteilungsleiter

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schöll, MSc

Leitende Hebamme

Petra Seibitz

Unser Team

Das Team der Klinischen Abteilung fĂŒr Geburtshilfe begleitet Frauen vor, wĂ€hrend und nach der Schwangerschaft. Eine unserer Aufgaben besteht darin, kritische Situationen zu meistern, Gefahren rechtzeitig vor der Geburt zu erkennen und die nötigen Maßnahmen zu setzen.

Liste alphabetisch sortiert.
Aus DatenschutzgrĂŒnden werden nur jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelistet, die dazu ihr EinverstĂ€ndnis gegeben haben.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

MedUni - Profil

Barth Michael, Univ.Ass. Dr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

MedUni - Profil

Eisnecker Katharina, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

MedUni - Profil

Kirchhoff Ebba, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

Ragossnig Marion Sophie, Dr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

MedUni - Profil

Schöll Wolfgang, ao.Univ.Prof.Dr, MSc, Klin.Abtlt.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

MedUni - Profil

Sieghartsleitner Elisa, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Geburtshilfe

Location Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

Urstöger Ulla, Dr., AssArzt

Als Kommunikationszentrum ist es unsere Aufgabe, Informationen von Schwangeren, zuweisenden Ärzt*innen und Spezialist*innen zu sammeln und auszuwerten. Viele unserer Ärzt*innen waren lĂ€ngere Zeit im Ausland tĂ€tig, um sich spezialisiertes Wissen anzueignen und durch wissenschaftliche Arbeiten komplexe Fragen zu beantworten. Somit steht das Team der geburtshilflichen Ambulanz in Kontakt mit vielen Zentren weltweit und bleibt dadurch und durch die VortragstĂ€tigkeiten stets am letzten Wissensstand. Schwangere Frauen kommen teilweise von weit her, um unsere Expertise zu nutzen.
FĂŒr unsere erfolgreiche Arbeit ist aber auch eine herausragende Zusammenarbeit der Ärzt*innen, der Hebammen, der Schwesternschaft sowie mit den Sekretariaten genauso wichtig. Unser seit Jahren perfekt eingespieltes Team steht unseren Patientinnen zur Seite.

Wir sind fĂŒr Sie da

Allgemeine Ambulanz fĂŒr Geburtshilfe
Mo.-Fr.: 07:00-15:00 Uhr
+43 316 385-13371

Mo.-Fr.: 14:30–07:30 Uhr,
Sa., So. und Feiertag:
00:00–24:00 Uhr
+43 316 385-84184

Anonyme Geburt und Babyklappe

Hormonstörungen, Endometriose, Wechselbeschwerden und Kinderwunsch
TĂ€glich: 08:00–09:00 Uhr
und 11:00–13:00 Uhr
+43 316 385-12260

Terminvereinbarungen:
Mo.–Fr.: 08:00–09:00 Uhr und
11:00–13:00 Uhr

Unsere Ambulanzen

Terminvereinbarungen:
Mo.-Fr.: 08:00-09:00 Uhr und 11:00-13:00 Uhr

Öffnungszeiten Allgemeine Ambulanz fĂŒr Geburtshilfe:
Mo.-Fr.: 07:00-15:00 Uhr

Telefon: +43 316 385-13371
Fax: +43 316 385-13199

Facharztzuweisung ist unbedingt erforderlich!

FĂŒr Routineuntersuchungen und nicht akute Beschwerden bitten wir Sie, Ihren niedergelassenen Facharzt bzw. Ihre FachĂ€rztin fĂŒr GynĂ€kologie und Geburtshilfe aufzusuchen.

In der Ambulanz der Geburtshilfe werden jÀhrlich
ca. 3.600 Erstuntersuchungen, 11.000 Folgeuntersuchungen,
6.000 Herzton-/Wehenuntersuchungen (CTG)
und 300 intrauterine Punktionen (Eingriffe) vorgenommen.

TĂ€glich nach telefonischer Terminvereinbarung: 
Mo.–Fr.: 08:00–09:00 Uhr und 11:00–13:00 Uhr
+43 316 385-13371

Eine Terminvereinbarung ist erforderlich!

Terminvereinbarung:
Mo.-Fr.: 08:00-09:00 Uhr und 11:00-13:00 Uhr
Telefon: +43 316 385-13371
Fax: +43 316 385-13199

Sprechstunde jeden Montag, Terminvereinbarung erforderlich!

Telefon: +43 316 385-12888
Fax: +43 316 385-13199

Terminvereinbarung:
Telefon: +43 316 385-13371
Fax: +43 316 385-13199

Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 08:0-09:00 Uhr und 11:00-13:00 Uhr

An dieser Ambulanz erfolgt die ​AbklĂ€rung der mĂ€nnlichen Fruchtbarkeit (FertilitĂ€t).

Terminvereinbarung: Mo.-Fr.: 8:00-09:00 Uhr und von 11:00-13:00 Uhr, Termine nach Vereinbarung.
Telefon: +43 316 385-12260
Fax: +43 316 385-13712

Wir bieten Ihnen hier kompetente Hilfestellung in Bereichen hormoneller Störungen (Zyklus, Wechsel etc.), bei Endometriose, Beratung in Kontrazeptionsfragen (z. B. bei Fragen zur Pille), bei Transsexualismus sowie bei operativen Eingriffen im Rahmen der GynÀkologischen Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an.

Terminvereinbarung: telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00-9.00 Uhr und von 11:00-13.00 Uhr. Termine nach Vereinbarung.
Telefon: +43 316 385-12260
Fax: +43 316 385-13199

Der unerfĂŒllte Kinderwunsch (SterilitĂ€t), von dem ca. 10-15 % aller Paare betroffen sind, hat oft viele Ursachen und erfordert neben einer kompetenten AbkĂ€rung auch viel EinfĂŒhlungsvermögen. Gemeinsam können wir in Zusammenarbeit mit Ihrer FachĂ€rztin/Ihrem Facharzt Ihre Anliegen und WĂŒnsche besprechen.

Terminvereinbarung: telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00-9.00 Uhr und von 11:00-13.00 Uhr. Termine nach Vereinbarung.
Telefon: +43 316 385-12260
Fax: +43 316 385-13712

Vor der Geburt

Wenn Sie nach unauffĂ€lligem Schwangerschaftsverlauf eine vaginale (natĂŒrliche) Geburt an unserer Klinik planen, ist es nicht erforderlich, eine „Voranmeldung“ durchzufĂŒhren. Wir empfehlen Untersuchungen in unserer Geburtshilflichen Ambulanz ab dem errechneten Geburtstermin. Bei AuffĂ€lligkeiten oder krankhaften Befunden in der Schwangerschaft wird Ihre FrauenĂ€rztin/Ihr Frauenarzt mit uns Kontakt aufnehmen bzw. Sie rechtzeitig an unsere Klinik ĂŒberweisen.
Die Besuchsregeln sind wĂ€hrend der COVID-19 Pandemie hĂ€ufigen Änderungen unterworfen!

Wir bieten allen Frauen, die an der Klinik entbinden wollen, Informationsveranstaltungen an. Dabei werden Fragen der kĂŒnftigen Eltern von einer Hebamme und einem Facharzt /einer FachĂ€rztin beantwortet.

Bei Fragen zum Thema Dolmetscher informieren Sie sich bitte auf der Patientinfo-Seite des Gesundheitsfonds Steiermark.

ACHTUNG:
Geburtsvorbereitungskurse dĂŒrfen aufgrund der aktuellen, verschĂ€rften Situation mit dem Corona-Virus nicht weiter abgehalten werden. Der weitere Ablauf kann noch nicht abgeschĂ€tzt werden. Bereits eingezahlte KursbeitrĂ€ge werden rĂŒckerstattet.
Wir bedauern, Ihnen diese derzeit nicht anbieten zu können und danken fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis!
Das Geburtsvorbereitungs-Team

Ab der 28. Schwangerschaftswoche bieten wir Geburtsvorbereitungskurse fĂŒr werdende MĂŒtter und deren Partner an. Die Kurse beinhalten folgende Themenschwerpunkte (diese können von Kurs zu Kurs variieren):

  • AtemĂŒbungen / Atemtechniken
  • EntspannungsĂŒbungen
  • Neugeborenenpflege
  • Phasen der physiologischen Geburt
  • Stillen etc.

Zudem werden nach Möglichkeit der Kreißsaal und die Station besichtigt (dzt. aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt)! Siehe Film Infoabend.

Kursdauer: 8 Wochen (je 1,5 Stunden pro Woche)

Kosten: € 140,00 pro Paar oder Einzelperson

Anmeldung (Bitte beachten Sie nachstehende Anmerkungen*): empfohlen zwischen der 18. und 22. SSW. WĂ€hlen Sie einen Termin aus, der optimalerweise zwei bis vier Wochen vor Ihrem errechneten Geburtstermin endet.
per Mail: Geburtsvorbereitung@klinikum-graz.at
per Anmeldeformular: Zusendung per Mail (s.o) oder per Fax: +43 316 385-13199

* Anmerkung zur Anmeldung: Der Kursbetrag von EUR 140,00 ist auf das Konto der Stmk. Krankenanstalten GmbH LKH Graz bei der Landes-Hypothekenbank Stmk Filiale Radetzkystrass, IBAN: AT 84 5600 0202 4104 2007 einzuzahlen.
Verwendungszweck: Geburtsvorbereitung und Datum des jeweiligen Kurses

Bitte beachten Sie:

* Kursanmeldungen können nur mehr per E-Mail oder Fax (Anmeldeformular): +43 316 385-13199 angenommen werden.

* Es wird gebeten, die ZahlungsbestĂ€tigung entweder mit der Anmeldung zu ĂŒbermitteln oder aber diese nach erfolgter Zahlung per Mail/Fax zu ĂŒbermitteln.

* FĂŒr etwaige Fragen erreichen Sie uns auch telefonisch von Montag bis Freitag von 12:00-14:00 Uhr unter Tel.: +43 316 385-30414

* Änderungen der Kurszeit, bzw. der Kurszuteilung sind manchmal nicht zu vermeiden, um möglichst vielen Frauen den Kursbesuch zu ermöglichen.

Die Kurse finden zu folgenden Terminen statt:
Bitte beachten Sie, dass die Beginnzeiten laufend, soweit vorhanden, ergĂ€nzt werden. Zu Beginn des Geburtsvorbereitungskurses erhalten Sie den genauen Stundenplan fĂŒr die weiteren Einheiten.

Ich nehme folgende Informationen ausdrĂŒcklich zur Kenntnis:

* Die Anmeldung verpflichtet zur Zahlung des Kursbeitrages in der Höhe von EUR 140,00. Eine Reservierung eines Kursplatzes kann erst nach Übermittlung der EinzahlungsbestĂ€tigung erfolgen. Die Anmeldung und Bezahlung des Beitrages berechtigen zur Teilnahme am Kurs. Wir setzen eine regelmĂ€ĂŸige Teilnahme am Kurs voraus.
* Bei Nichterscheinen am Kurstag werden grundsĂ€tzlich keine Kosten rĂŒckerstattet. In AusnahmefĂ€llen werden von der Teilnehmerin / vom Teilnehmer genannte Ersatzpersonen akzeptiert, die jedoch per Mail/Fax (s.o) bekannt gegeben werden mĂŒssen.
* Sollten Sie zu Beginn des Geburtsvorbereitungskurses stationĂ€r aufgenommen sein bzw. bereits entbunden haben, werden die Kurskosten rĂŒckerstattet, sofern Sie eine unverzĂŒgliche Mitteilung an das Geburtsvorbereitungsteam (nur per Mail/Fax s.o.) zur Stornierung der Anmeldung machen.
* Grundvoraussetzung fĂŒr das Zustandekommen eines Kurses ist die Mindestteilnehmerinnenanzahl von sechs Frauen. Im Falle des Nichtzustandekommens eines Kurses wird ein Ersatztermin bekannt gegeben. Sollten Sie den Ersatztermin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie um unverzĂŒgliche Mitteilung (nur per Mail /Fax s.o.) und wir werden Ihnen die Kosten rĂŒckerstatten.

Information ĂŒber die Verarbeitung Ihrer personen-bezogenen Daten gemĂ€ĂŸ Artikel 13 EU-Datenschutz-grundverordnung (DS-GVO)
Die von Ihnen im Rahmen Ihrer Anmeldung bekanntgegebenen personenbezogenen Daten werden von der SteiermĂ€rkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. zum Zwecke der Abwicklung Ihrer Anmeldung unter Einhaltung der DS-GVO und des Datenschutzgesetzes (DSG) verwendet. Zudem sind nur Mitarbeiter*innen der UniversitĂ€tsfrauenklinik Graz berechtigt, auf diese Daten zuzugreifen, um die Vertraulichkeit Ihrer Daten sicherzustellen. Diese Mitarbeiter*innen wurden darĂŒber hinaus ausdrĂŒcklich zur Geheimhaltung verpflichtet. Ihre Daten werden im System der UniversitĂ€tsfrauenklinik Graz aufgrund gesetzlicher Archivierungsfristen 7 Jahre gespeichert. Die zur Abrechnung erforderlichen Daten werden intern an die fĂŒr die Abrechnung zustĂ€ndigen Mitarbeiter*innen weitergegeben.

 

Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, EinschrĂ€nkung der Verarbeitung und das Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung der Daten sowie das Recht auf DatenĂŒbertragbarkeit ĂŒber die von Ihnen zur VerfĂŒgung gestellten personenbezogenen Daten, sofern der AusĂŒbung

dieser Rechte nicht gesetzliche Regelungen oder vertragliche Verpflichtungen entgegenstehen. Weiteres besteht ein Beschwerderecht bei der Datenschutzbehörde.
Sie haben jederzeit die Möglichkeit, weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ĂŒber den Datenschutzbeauftragten: E-Mail: datenschutz@kages.at, Telefon: +43 316 340-5115 zu erhalten.

Wir bieten Schwangeren, die an der Klinik entbinden wollen, eine Informationsveranstaltung an. Es werden Fragen der kĂŒnftigen Eltern von einer Hebamme, einer FachĂ€rztin / einem Facharzt beantwortet. Im Anschluss daran kann eine Besichtigung der Stationen bzw. des Kreißsaals unter BerĂŒcksichtigung des Stations- und Kreißsaalbetriebs stattfinden.

Achtung: Die laufenden Informationsabende dĂŒrfen aufgrund der aktuellen Situation mit dem neuartigen Corona-Virus derzeit nicht weiter gehalten werden. Der weitere Ablauf kann noch nicht abgeschĂ€tzt werden. Die Termine sind daher bis auf Widerruf ausgesetzt.NĂ€here AuskĂŒnfte erhalten Sie unter der Telefonnummer: +43 316 385-13371 (11:00–13:00).

Wir bedauern, Ihnen derzeit keinen Informationsabend anbieten zu können und danken fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis! Gerne informieren wir Sie aber mit unserem Film ĂŒber den Kreißsaal.

Ab sofort besteht fĂŒr alle werdende VĂ€ter in Kooperation mit dem Institut fĂŒr MĂ€nner- und Geschlechterthemen Graz die Möglichkeit zur Teilnahme an der Vater-Werkstatt. Experten des Instituts fĂŒr MĂ€nner- und Geschlechterthemen Graz informieren ĂŒber Themen wie:

  • Wie kann ich mich gut um mein Kind kĂŒmmern?
  • Mein Vater und ich
  • Erziehung von MĂ€dchen und Buben
  • Mit Herausforderungen rund um Vaterschaft gut umgehen

Aufgrund der derzeit vorherrschenden Corona-Pandemie finden bis auf Weiteres derzeit keine Veranstaltungen auf der UniversitĂ€tsfrauenklinik statt. Gerne können Sie sich ĂŒber die nachstehenden Links zur Thematik Vaterschaft informieren. Teilweise werden auch Onlinekurse angeboten:

FĂŒr den Besuch der Vater-Werkstatt können Grazer VĂ€ter von Kindern im Alter von 0-3 Jahren einen Stempel im „Klein hat’s fein“-Familienpass der Stadt Graz erhalten (Hauptwohnsitz Graz, fĂŒr 15 Stempel erhalten Sie einen 40,- Euro Einkaufsgutschein).

Informationen erhalten Sie bei unserem Infoabend zum Thema „Schwangerschaft und Geburt“. Dieses Angebot wird gefördert von EU DG Justice & Consumers, Stadt Graz und Land Steiermark. FĂŒr die Teilnehmer entstehen keine Kosten.

Flyer Vaterwerkstatt

Falls Ihr Kind bis zur 36. Schwangerschaftswoche in Beckenendlage bleibt, besteht bei uns die Möglichkeit, eine Ă€ußere Wendung zu versuchen. HierfĂŒr ist eine telefonische Kontaktaufnahme mit der Geburtshilfe-Ambulanz unter der Telefonnummer +43 316 385-13371 erforderlich.

Bei unseren Infoabenden gehen wir auf dieses Thema genauer ein.

Willkommen im Kreißsaal

Die Geburt ist ein besonderes Ereignis im Leben einer Frau. Es handelt sich um einen natĂŒrlichen Vorgang, der sehr individuell ablĂ€uft und von mehr oder weniger starken Wehenschmerzen begleitet wird. Unsere Hebammen versuchen möglichst auf die WĂŒnsche der werdenden MĂŒtter einzugehen, um Ihnen die Verarbeitung des Wehenschmerzes zu erleichtern. ​

Die Grazer Frauenklinik ist mit ĂŒber 3.500 Geburten eine der grĂ¶ĂŸten Kliniken in ganz Mitteleuropa.​ Unser Team besteht aus ca 60 Hebammen und ca. 15 OP-Assistent*innen, die wechselweise in zwölfstĂŒndigen Diensten gemeinsam mit einem Ă€rztlichen Team Ihre Betreuung ĂŒbernehmen. Der Aufgabenbereich der Hebammen umfasst großteils die Arbeit im Kreißsaal, zudem sind wir auch in der Geburtshilfe-Ambulanz und auf den Stationen der geburtshilflichen Abteilung tĂ€tig. Wir sind stolz, ein großes Ausbildungszentrum zu sein und somit immer wieder Hebammen und Medizinstudent*innen in unser Team einbinden zu dĂŒrfen.

In unserem Kreißsaalbereich befinden sich acht Entbindungszimmer, zwei Zimmer mit Entbindungsbadewannen und ein Vor- und Nachsorgezimmer. Unsere Entbindungszimmer sind nicht nur hell und freundlich eingerichtet, sie verfĂŒgen auch alle ĂŒber ein spezielles Entbindungsbett. Dieses lĂ€sst sich nach Wunsch verstellen und erleichtert es, wĂ€hrend der Geburt unterschiedliche Positionen einzunehmen. SelbstverstĂ€ndlich gibt es in jedem Zimmer einen Pezzi-Ball und bei Bedarf kann ein GebĂ€rhocker bereitgestellt werden. Unsere Entbindungsbadewannen können Sie sowohl fĂŒr schmerzerleichternde EntspannungsbĂ€der als auch fĂŒr eine Wassergeburt nutzen.

Ihr Baby wird nach der Geburt direkt im Zimmer versorgt, da dieses auch mit einer Wickeleinheit und einer Babybadewanne ausgestattet ist. FĂŒr die Mamas gibt es ein eigenes Bad mit Dusche und WC.

Sollte bei Ihnen ein Kaiserschnitt notwendig sein, wird dieser im direkt angeschlossenen Operationsbereich durchgefĂŒhrt. Eine kinderĂ€rztliche Betreuung erfolgt, wenn notwendig, auf der angrenzenden Neonatologie.

SelbstverstĂ€ndlich kann die Schwangere mit dem Auto bis zum Kreißsaal gebracht werden. Die erste halbe Stunde Parken ist kostenfrei, danach fallen ParkgebĂŒhren an. NĂ€here Informationen zu den Einfahrts- und Parkmöglichkeiten erhalten Sie auf der Klinikhomepage.​

FĂŒr die Aufnahme in den Kreißsaal bitten wir Sie aus organisatorischen GrĂŒnden, sich in der Geburtshilfe-Ambulanz anzumelden. Die Aufnahme ist Montag bis Freitag von 07:00–15:00 Uhr an der Leitstelle der Ambulanz und ab 15:00 Uhr sowie an den Wochenend- und Feiertagen in der Notfallambulanz – bitte Glocke lĂ€uten!

Nach erfolgter Anmeldung werden Sie im Wartebereich des Kreißsaales von einer Hebamme abgeholt und in ein Entbindungszimmer begleitet.

Da der Kreißsaal ein sehr sensibler Bereich ist, ist die Begleitung nur durch eine Person Ihres Vertrauens möglich.
Uns ist bewusst, dass die Geburt eines Kindes fĂŒr die gesamte Familie ein aufregendes Erlebnis darstellt; dennoch möchten wir Sie darauf hinweisen, dass nur im stationĂ€ren Bereich eine Besuchsmöglichkeit besteht, um ausreichend Ruhe fĂŒr Mutter und Kind sowie die Wahrung der PrivatsphĂ€re wĂ€hrend des Kreißsaalaufenthaltes gewĂ€hrleisten zu können.

Bitte beachten Sie die besonderen Besuchsregeln im Zuge der COVID-19 Pandemie​.

Wir danken fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis!

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ihre Wehenschmerzen zu lindern oder nahezu ganz zu beseitigen.

  • Atemtechniken
  • Massagen
  • KĂ€lte- und WĂ€rmeanwendungen (Entspannungsbad, Dusche, WĂ€rmflasche, Eisbeutel)
  • Einnahme verschiedener Positionen
  • Akupunktur
  • Akupressur
  • Elektrostimulation (TENS)
  • Homöopathie
  • SchmerzzĂ€pfchen und Schmerzinfusionen
  • PeriduralanĂ€sthesie (PDA)
  • Lachgas-Analgesie

Ob und wann Sie eine Schmerztherapie benötigen, entscheiden Sie selbst. Ihre Hebamme bzw. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie dabei beraten und unterstĂŒtzen. Bei all diesen Methoden wird Ihr Kind nicht gefĂ€hrdet.

Nach der Geburt werden Sie und Ihr Kind noch weitere zwei Stunden von Ihrer Hebamme im Kreißsaal betreut. Sollte ein Kaiserschnitt notwendig gewesen sein, verbleiben Sie vier Stunden. Ihre Hebamme wird Sie wĂ€hrend dieser ersten sensiblen Stunden beim Kennenlernen Ihres Kindes und beim ersten Anlegen (Stillen) unterstĂŒtzen. Nach dieser Zeit werden Mutter und Kind gemeinsam auf die jeweilige Station gebracht. Gern kann Sie unsere Stillgruppe und bei Bedarf bzw. Notwendigkeit das Team des Beckenbodenzentrums, das in enger Kooperation mit uns arbeitet, unterstĂŒtzen.

Stillgruppe

Anmeldung zur Stillgruppe/Stillambuanz:

Montag, 10:00–13:00 Uhr
+43 316 385-30140

Möchten Sie die ersten Tage nach der Geburt zu Hause verbringen, besteht die Möglichkeit einer ambulanten Geburt oder vorzeitigen Entlassung.
Der Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt in der Dauer Ihres Aufenthaltes. Bei einer ambulanten Geburt können Sie das Krankenhaus bereits sechs Stunden nach der Geburt verlassen. Von einer vorzeitigen Entlassung spricht man, wenn Sie vor dem vierten Tag nach der Geburt nach Hause gehen.

Bei beiden Entlassungsmöglichkeiten haben Sie Anspruch auf die Betreuung durch eine freiberufliche Hebamme. Wir bitten Sie, bereits im Vorfeld Kontakt mit einer Hebamme Ihrer Wahl aufzunehmen und uns eine entsprechende BestÀtigung mitzubringen.

Freiberufliche Hebammen, die Hausbesuche anbieten, finden Sie auf der Hebammenhomepage sowie die Informationen fĂŒr Schwangere und Frauen im Wochenbett.

Die erste gemeinsame Zeit ...

Die ersten Tage und Wochen nach der Geburt sind eine Zeit des Kennenlernens. Ihr Baby benötigt rund um die Uhr Aufmerksamkeit, was eine Umstellung des bisherigen Alltags mit sich bringt. Neben wunderschönen Momenten ist aber auch vieles an der neuen Situation herausfordernd. Mit unseren Tipps und Informationen wollen wir Ihnen helfen, diese erste Zeit gemeinsam möglichst stressfrei genießen zu können.  

Im Falle einer ambulanten Geburt sollte am fĂŒnften Lebenstag ebenso wie auf der GebĂ€rstation eine Blutabnahme zum Stoffwechselscreening, sowie die zweite Gabe Vitamin K durchgefĂŒhrt werden. Die dritte Gabe Vitamin K sollte in der vierten bis sechsten Lebenswoche verabreicht werden.

In der ersten Lebenswoche muss die erste Mutter-Kind-Pass Untersuchung bei KinderĂ€rzt*in oder HausĂ€rzt*in durchgefĂŒhrt werden. Suchen Sie bitte Ihren/Ihre KinderĂ€rzt*in oder HausĂ€rzt*in zu den vorgesehenen MKP-Untersuchungsterminen auf (vierte bis sechste Woche, drittes bis fĂŒnftes Monat, siebentes bis neuntes Monat, ein Jahr, und weitere). Er/sie berĂ€t Sie ĂŒber die ĂŒberaus wichtigen Impfungen (siehe MKP-Impfplan). Fragen Sie nach dem Impfscheck. Es stehen Ihnen alle wichtigen Impfungen gratis zur VerfĂŒgung.

Beobachten Sie Ihr Baby. Sie werden es bald selbst am besten beurteilen und in seiner individuellen Persönlichkeit und Kompetenz einschÀtzen können.
Das PhĂ€nomen des Schreikindes oder der Dreimonatskoliken ist seit langem bekannt und wurde immer auf BlĂ€hungen zurĂŒckgefĂŒhrt. 10-30% aller gesunden SĂ€uglinge haben Schreiattacken. Heute weiß man, dass diese Attaken wesentlich seltener auftreten, wenn der Stress fĂŒr das Baby minimiert und der Tagesablauf strukturiert wird. Weniger Reize, Vermeidung von ÜbermĂŒdung Ihres Kindes, Gewöhnung an einen bestimmten Rhythmus (Aufwachen, Stillen/FlĂ€schchen, Wachphase, Schlaf), Ausnutzen von Wachphasen (ZwiegesprĂ€che, Spielchen), ÜberbrĂŒcken von kritischen Schreistunden durch Spazierengehen und Zeit fĂŒr die Mutter zur eigenen Entspannung sind Anregungen zur Gestaltung eines strukturierten Tagesablaufes mit Ihrem Baby. Patentrezepte fĂŒr Einschlafhilfen gibt es freilich keine, am wichtigsten ist die Gewöhnung des Babys an eine bestimmte "Routine".

Muttermilch ist die beste ErnĂ€hrung in den ersten sechs Lebensmonaten. Sie ist der beste Schutz gegen einige Infektionen (besonders Darminfektionen) und vermindert ein vorzeitiges Auslösen von Allergien.
Nahezu jede Frau kann ihr Kind durch Stillen auch ausreichend ernĂ€hren. Eine Gewichtsabnahme bis zu zehn Prozent des Körpergewichtes in den ersten Lebenstagen ist normal. FĂŒr die Mutter sind ausreichende FlĂŒssigkeitszufuhr (mind. zwei Liter pro Tag), ausgewogene ErnĂ€hrung und Ruhe die wichtigsten Faktoren, damit das Stillen optimal funktionieren kann. Ein gesundes Baby bestimmt den Zeitpunkt und die Trinkmenge selbst, eine zusĂ€tzliche Gabe von Tee oder ergĂ€nzender Anfangsnahrung ist prinzipiell nicht nötig. Sollten trotzdem Probleme beim Stillen auftreten, wenden Sie sich an die Stillberatungsstellen oder an Ihre Ärztin/Ihren Arzt. Lesen Sie bitte auch den aufliegenden "Leitfaden Stillen" der SteiermĂ€rkischen Krankenanstalten.

Wer stillt, sollte nicht rauchen. Rauchen macht die Milch bitter und vermindert die Milchmenge.

 Falls das Stillen nicht möglich ist, sollte Anfangsnahrung gegeben werden. Beachten Sie bei der Zubereitung der Nahrung immer die Hinweise auf der Packung. Erst im vierten bis fĂŒnften Monat sollte mit der EinfĂŒhrung von Beikost begonnen werden. Zur Vorbeugung der Rachitis geben Sie Ihrem Baby wĂ€hrend des ersten Lebensjahres tĂ€glich einen Tropfen Vitamin D3 direkt in den Mund.

Der erste Stuhl Ihres Kindes ist schwarz und zĂ€h und wird als "Kindspech" (Mekonium) bezeichnet. Erst danach tritt der typisch gelbliche, teils geformte, teils flĂŒssige Frauenmilchstuhl mit leicht sĂ€uerlichem Geruch auf. Geringes Spucken und Erbrechen sind bei SĂ€uglingen hĂ€ufig. Die Funktion des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen ist oft noch nicht ausgereift. Bei ausreichender Gewichtszunahme bessern sich diese Probleme spĂ€testens bei EinfĂŒhrung von Beikost im vierten oder fĂŒnften Monat.

Bei massivem Erbrechen, Gewichts- oder FlĂŒssigkeitsverlust sollten Sie unbedingt Kinder- oder HausĂ€rzt*in aufsuchen!

BlĂ€hungen sind ein hĂ€ufiges Problem, das sich im Laufe der ersten vier Monate bessert. Nach jeder Mahlzeit sollten Sie Ihrem Kind ausreichend Zeit zum Aufstoßen geben (ca. 30 Minuten). Warme BĂ€der, Bauchmassagen und Fencheltee können die Beschwerden bessern. Wenn Sie stillen, sollten Sie blĂ€hende Nahrungsmittel vermeiden (HĂŒlsenfrĂŒchte, frisches Brot, kohlensĂ€urehĂ€ltige GetrĂ€nke etc.).

Bei FlaschenernĂ€hrung sollte das Saugerloch so groß sein, dass die Nahrung tropfenweise herausrinnt, wenn der Sauger nach unten gehalten wird. Die Temperatur der Nahrung ĂŒberprĂŒft man an der Innenseite des Handgelenkes.

Die Anzahl der Stuhlabgabe kann beim voll gestillten und sonst unauffĂ€lligen Baby variieren. Achtmal tĂ€glich bis einmal alle acht Tage ist normal. Bei anhaltend schmerzhaftem und hartem Bauch, starkem Erbrechen oder Durchfall sowie blutigem Stuhl sollten Sie Ihre/n KinderĂ€rzt*in oder HausĂ€rzt*in aufsuchen. FĂŒhren Sie keinesfalls Manipulationen mit dem Fieberthermometer oder Fingern durch.

AnfĂ€nglich ist die Haut Ihres Neugeborenen oft noch mit der sogenannten KĂ€seschmiere bedeckt, die einen Schutz fĂŒr die Haut darstellt und nicht entfernt werden muss. Trockene, schuppige Haut und lange NĂ€gel sind ein Reifezeichen und treten hĂ€ufiger bei Kindern auf, die schon ĂŒber dem Geburtstermin waren. Die Nabelschnur fĂ€llt zwischen dem vierten und siebenten Tag ab. Nabelpflege mit Wasserstoff und bei EntzĂŒndungen mit Baneocinpuder wird empfohlen. Eine geringgradige Blutung aus dem Nabelgrund ist hĂ€ufig und harmlos.

Bei sehr vielen Neugeborenen tritt in den ersten Lebenstagen ein harmloser Ausschlag (Erythema toxicum) auf, der eine Umstellungsreaktion der Haut darstellt. Vor allem die Haut im Windelbereich ist anfĂ€llig fĂŒr Rötung und AusschlĂ€ge. Benutzen Sie eine abdeckende Creme und wechseln Sie die Windel in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden. TĂ€gliches Baden ist nicht gĂŒnstig, da es die Haut austrocknet, hier sind zwei bis drei Mal pro Woche ausreichend.

Bei unklaren und lĂ€nger bestehenden AusschlĂ€gen sollten Sie Ihre/Ihren Ärzt*in aufsuchen. Pilzinfektionen (Soor) treten hĂ€ufig bei jungen SĂ€uglingen auf (weiße, nicht abwischbare BelĂ€ge im Mundbereich oder blĂ€schenförmiger Ausschlag im Windelbereich). Sie bedĂŒrfen einer gezielten Therapie durch Ihre/Ihren Haus- oder KinderĂ€rzt*in.
KĂŒhle ExtremitĂ€ten sind oft bei Neugeborenen und jungen SĂ€uglingen zu beobachten. SchĂŒtzen Sie Ihr Baby gegen direkte Sonneneinstrahlung und den Kopf mit einer Haube vor kĂŒhler Luft.
 

Bei einem SĂ€ugling spricht man erst bei einer rektalen Temperatur von 38° C von Fieber. Beim Ohrthermometer sollte man drei Messungen hintereinander durchfĂŒhren, um einen sicheren Wert zu bekommen.

Bei Fieber sollte Ihr Kind nur leicht bekleidet sein, damit es zu keinem Hitzestau kommt. Sie sollten darauf achten, dass Ihr Kind ausreichend FlĂŒssigkeit zu sich nimmt. Bei Schnupfen sollte die Nase am besten mit Kochsalztropfen aus der Apotheke durchgĂ€ngig gemacht werden.

Bei jedem unklaren oder hohen Fieber sollte die/der KinderĂ€rzt*in oder HausĂ€rzt*in aufgesucht werden!

Allein im Jahr 1998 wurden 83 schwerkranke SĂ€uglinge mit nachgewiesenen RS-Virusinfektionen stationĂ€r an der Kinderklinik Graz aufgenommen. 

Alle Neugeborenen und jungen SĂ€uglinge neigen zum "Auffangen" von Infektionen der Luftwege und Lunge, eine schwere Erkrankung (Bronchiolitis = EntzĂŒndung und Verstopfung der kleinen Atemwege) kann die Folge sein. HĂ€ufigster Erreger ist das RS (Respiratory Syncytial)-Virus. Es kommt zu Atemnot mit verlĂ€ngerten Atempausen, quĂ€lendem Husten, "keuchender" Atmung und damit verbunden zur notwendigen Aufnahme in einem Krankenhaus.

Die Übertragung des RS-Virus erfolgt durch direkten Kontakt mit infiziertem Sekret (keine klassische Tröpfcheninfektion) und ist damit prinzipiell vermeidbar. Gegen diese Erkrankungen besteht nur ein sehr geringer Nestschutz. Stillen schĂŒtzt gegen einige Erkrankungen, hier jedoch nicht. FrĂŒhgeborene sind besonders gefĂ€hrdet.

Die RS-Viruserkrankungen treten fast ausschließlich zwischen November und MĂ€rz auf. Bei Kindern ĂŒber zwei Jahren laufen diese Erkrankungen als "banaler" Infekt mit harmlosem Schnupfen ab. Bei jungen SĂ€uglingen kann die Erkrankung unter UmstĂ€nden sogar lebensbedrohend sein. SchĂŒtzen sie deshalb Ihr Baby vor Kontakt mit verschnupften, hustenden, fiebernden Kindern und Verwandten. Sollten Sie selbst betroffen sein, verwenden Sie einen in jeder Apotheke erhĂ€ltlichen Mundschutz und waschen Sie sich vor jedem Kontakt mit Ihrem Kind die HĂ€nde. Vermeiden Sie "SĂ€uglingstourismus" (Partys, Kinobesuche, CafĂ©s, Krabbelstube etc.) und Menschenansammlungen (SupermĂ€rkte und öffentliche Verkehrsmittel). SchrĂ€nken Sie Frequenz und Anzahl der Besuche ein. SpaziergĂ€nge im Freien, insbesondere bei schönem Wetter sind natĂŒrlich erlaubt und werden empfohlen.

In der ersten Lebenswoche bekommt fast jedes Baby eine Gelbsucht, die ĂŒblicherweise harmlos verlĂ€uft. Die Gelbsucht sollte bis zum 14. Lebenstag abgeklungen sein. Die beste vorbeugende Maßnahme ist frĂŒhzeitige, ausreichende Nahrungszufuhr durch Stillen. Eine Zufuhr von grĂ¶ĂŸeren Teemengen ist nicht von Nutzen und kann unterbleiben.

Wenn die Gelbsucht am ausgeprĂ€gtesten ist, wird Ihr Baby etwas mĂŒder sein und Sie sollten es zum Stillen wecken. Diese Phase ist harmlos und geht vorĂŒber. Bei vollgestillten Kindern kann die Gelbsucht ĂŒber die ersten Lebenswochen hinaus dauern, ohne das dies krankhaft sein muss. Die Mutter kann weiter stillen.

Bei einer Gelbsucht nach der zweiten Lebenswoche sollten Sie aber in jedem Fall mit Ihrem Kind Ihre/Ihren KinderĂ€rzt*in oder HausĂ€rzt*in aufsuchen!

Die Ursache fĂŒr den plötzlichen SĂ€uglingstod ist nicht bekannt. Man kann das Risiko mit folgenden Vorsichtsmaßnahmen jedoch deutlich reduzieren:

  • Rauchen Sie nicht in der Gegenwart des Kindes.

  • ÜberwĂ€rmen Sie Ihren SĂ€ugling nicht (die Raumtemperatur im Schlafbereich sollte 20°C betragen).

  • Vermeiden Sie Stress fĂŒr Ihr Kind.

  • Vermeiden Sie die Bauchlage fĂŒr Ihr Baby im Schlaf.

  • SĂ€ugling sollen nicht alleine gelassen werden. Eine Hörverbindung sollte immer bestehen (z. B. durch ein Babyphone).


Neugeborene zeigen hĂ€ufig eine Atemform, die periodische Atmung genannt wird und nicht krankhaft ist. Atemtiefe und Frequenz nehmen zu und anschließend wieder ab. Kurze Atempausen mit einer LĂ€nge von bis zu zehn Sekunden können auftreten und sind ebenfalls nicht krankhaft. LĂ€ngere Atempausen, insbesondere mit "Blauwerden" oder extremer BlĂ€sse, können jedoch bedrohlich sein. Sie sollten in diesem Fall unbedingt eine/einen KinderĂ€rzt*in kontaktieren.

Sie erhalten bei der Entlassung von der GebĂ€rstation einen Fragebogen, der sich mit dem Thema des plötzlichen SĂ€uglingstodes beschĂ€ftigt. FĂŒllen Sie diesen bitte aus und retournieren Sie ihn an die angegebene Adresse. Sollte ein Risiko entdeckt werden, werden Sie umgehend verstĂ€ndigt. Wenn Sie besorgniserregende Symptome beobachten, kontaktieren Sie Ihre/Ihren KinderĂ€rzt*in oder Ihre/Ihren HausĂ€rztin.

  • Der Sturz vom Wickeltisch ist die hĂ€ufigste Ursache von Kopfverletzungen im SĂ€uglingsalter. Wickeltische sollen seitlich abgesichert sein. Der SĂ€ugling darf keine Sekunde auf dem Wickeltisch alleine gelassen werden.
  • Der sicherste Platz fĂŒr Krabbler ist der Boden.
  • Im Auto ist der einzige Platz fĂŒr Ihr Baby der Kindersitz.
  • Besonders gefĂ€hrlich sind fahrbare Lauflernwagerln. Von solchen GerĂ€ten wird absolut abgeraten, zumal sie das Gehenlernen verzögern und beeintrĂ€chtigen.
  • Essen, trinken und tragen Sie nie etwas Heißes neben Ihrem Kind. Es könnte plötzlich danach greifen und sich verbrĂŒhen.
  • Kontrollieren Sie die Badewassertemperatur mit einem Badethermometer (36°C), da sonst ebenfalls die Gefahr der VerbrĂŒhung besteht. Als Notfallmaßnahme kĂŒhlen Sie die betroffenen Hautstellen - auch mit Kleidung - sofort unter kaltem Wasser fĂŒr mindestens fĂŒnf bis zehn Minuten.
  • Je kleiner Ihr Kind ist, desto grĂ¶ĂŸer sollten die Spielsachen sein, da sonst die Gefahr des Verschluckens und Erstickens besteht.

GynÀkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin

Hormonelle Regulation und Fehlregulation des weiblichen Zyklus und daraus entstehende gesundheitliche VerÀnderungen sind sensible Bereiche in allen Lebensphasen einer Frau. Hormonelle Störungen vom Kindesalter bis ins Klimakterium, Endometriosebehandlungen und ungewollte Kinderlosigkeit sind unter anderem Schwerpunkte dieser Einrichtung.

Wir sind fĂŒr Sie da

​Schwerpunktsekretariat GynĂ€kologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin

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Der unerfĂŒllte Kinderwunsch (SterilitĂ€t), von dem ca. 10-15 % der Paare betroffen sind, hat viele Ursachen und erfordert neben kompetenter AbklĂ€rung auch viel EinfĂŒhlungsvermögen. Durch neue Erkenntnisse, die Entwicklung moderner Behandlungskonzepte und neuer Medikamente sowie durch eine interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen können wir im Rahmen des Schwerpunktes GynĂ€kologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin auf hohem wissenschaftlichem Niveau einer UniversitĂ€tsklinik eine umfassende AbklĂ€rung und Therapie anbieten. Wir bieten Ihnen kompetente Hilfestellung in weiteren Bereichen hormoneller Störungen (Zyklus, Wechsel etc.), bei Endometriose, Beratung in Kontrazeptionsfragen (z. B. bei Fragen zur Pille) sowie bei operativen Eingriffen im Rahmen der GynĂ€kologischen Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an.

Ein weiteres Thema der Reproduktionsmedizin ist die Kryokonservierung (Einfrieren) von Eierstock- und Hodengewebe vor geplanter Chemo- oder Strahlentherapie, um so eventuell nach Abschluss der Therapie die Fruchtbarkeit zu erhalten. Unterschiedliche GrĂŒnde machen es notwendig Samenzellen, Eizellen sowie Eierstockgewebe aufzubewahren. Mittels Kryokonservierung (einfrieren und lagern von Zellen bei tiefen Temperaturen) bieten wir Ihnen an unserer Klinik diese Technik zur vorsorglichen Aufbewahrung fĂŒr eine spĂ€tere mögliche Schwangerschaft an. Seit 2012 bieten wir an unserer Klinik das Einfrieren von Eierstockgewebe an. FĂŒr weiterfĂŒhrende Informationen stehen wir Ihnen gerne zur VerfĂŒgung.

​FĂŒr eine optimale Betreuung, in der Sie als Patient*in im Mittelpunkt stehen, arbeiten wir mit unterschiedlichen Breichen eng zusammen:

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