LKH-Univ. Klinikum graz

Studium & Forschung

MED CAMPUS | ©Medizinische Universität Graz

Das LKH-Univ. Klinikum Graz ist eine der drei (√∂ffentlich gef√ľhrten) medizinischen Universit√§tskliniken in √Ėsterreich und daher seit jeher enger Kooperationspartner der Med Uni Graz. Lehre und Forschung sind in allen Bereichen des Klinikalltags pr√§sent und die Vielzahl an wissenschaftlichen Publikationen, die die Verbindung von klinischer und akademischer Arbeit erm√∂glichen, international gefragt. Als oberstes Gremium der Kooperation des LKH-Univ. Klinikum Graz mit der Med Uni Graz agiert die Klinikumsleitung, der sowohl das Direktorium des Klinikum als auch das Rektorat der Med Uni angeh√∂ren.

Durch das gro√üz√ľgig gestaltete H√∂rsaalzentrum im Herzen des Klinikumsgel√§ndes sowie die H√∂rs√§le, die baulich in den verschiedenen Kliniken integriert sind, findet Lehre im klinischen Setting statt.

Seit November 1863 ist die Medizinische Universit√§t Graz Partnerin am LKH-Univ. Klinikum Graz. Als Medizinische Fakult√§t der Universit√§t Graz gegr√ľndet, wurde die Med Uni Graz im J√§nner 2004 zur autonomen Universit√§t ernannt und bringt ihre Expertise in das Universit√§tsklinikum ein. Diese Zusammenarbeit wurde 2011 gemeinsam mit der Steierm√§rkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. als Krankenanstaltentr√§ger im Rahmen einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung gefestigt und ausgebaut.

Internationale Studierende

Famulaturen internationaler Studierender (Heimathochschule im Ausland) am LKH-Univ. Klinikum Graz sind nur im Rahmen eines Mobilit√§tsprogrammes (z.B. Erasmus+) m√∂glich. Alle Anfragen m√ľssen √ľber das International Office der Med Uni Graz laufen. An peripheren KAGes H√§usern k√∂nnen Famulaturen direkt von den Studierenden organisiert werden, sollte eine Best√§tigung der Med Uni Graz ben√∂tigt werden, m√ľssen Studierende aber auch in diesem Fall die Voraussetzungen der Mobilit√§tsprogramme erf√ľllen und sich vor Antritt des Aufenthaltes beim International Office der Med Uni Graz melden.

"Helfende Hände in der Pflege"

Unterst√ľtzung durch Auszubildende des Gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege

Ab sofort k√∂nnen Auszubildende ab dem 2. Ausbildungsjahr und Vollj√§hrigkeit bzw. dem 2. Semester im Rahmen einer geringf√ľgigen Besch√§ftigung das Stationsteam in der Grundpflege und bei allen Pflegeinterventionen wie Verbandswechsel, Blutabnahme, Assessment, Medikamenten- und Schmerzmanagement unterst√ľtzen.

Damit bieten wir den Auszubildenden ein abwechslungsreiches und innovatives Aufgabengebiet, die Möglichkeit deren Wissen und Können bereits während der Ausbildung einzubringen und weiterzuentwickeln sowie die einzigartige Chance neueste Entwicklungen, Methoden und Techniken kennenzulernen und am aktuellen Stand des Wissens zu arbeiten.

Sollten Sie Auszubildende des Gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege kennen, die sich f√ľr diese T√§tigkeiten interessieren, weisen Sie diese auf den entsprechen Aushang an den Ausbildungsinstitutionen sowie das KAGes Bewerberportal hin.

Unterst√ľtzung durch Studierende der Humanmedizin ‚Äď Famulant*innen

In Kooperation mit der Medizinischen Universit√§t Graz sollen auch Studierende der Humanmedizin die M√∂glichkeit bekommen, das Stationsteam lt. ¬ß 49 (5) √Ąrztegesetz bei der Erhebung von medizinischen Basisdaten, bei der Blutentnahme u.v.m. zu unterst√ľtzen um somit ihr Wissen und K√∂nnen bereits w√§hrend des Studiums einzubringen und weiterzuentwickeln. Einerseits unterst√ľtzen diese die Teams vor Ort und erhalten dazu ‚Äď analog zu den Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege - die Chance neueste Entwicklungen, Methoden und Techniken kennenzulernen und am aktuellen Stand des Wissens zu arbeiten.

Sollten Sie Studierende der Humanmedizin kennen, die sich f√ľr diese T√§tigkeiten interessieren, weisen Sie diese auf den entsprechen Aushang sowie das KAGes Bewerberportal hin.

Ausbildung im Pflegebereich

Um im Pflegebereich tätig zu werden, bestehen folgende Möglichkeiten der Ausbildung.

  • Gehobenen Dienst f√ľr Gesundheits- und Krankenpflege
  • Pflegeassistenzberufe wie Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz

Alle Details zu den unterschiedlichen Pflegeausbildungen finden Sie kurz und informativ unter:

Praktikum

Während Ihrer Pflegeausbildung können Sie am LKH-Univ. Klinikum Graz ein Praktikum absolvieren.

Dieses Praktikum soll f√ľr Sie informativ, lehrreich und spannend sein. Unsere Praxisanleiter*innen haben zum Ziel, Sie bei der Absolvierung dieses beruflichen Abschnittes professionell zu unterst√ľtzen, anzuleiten und Sie in Ihren Kompetenzen zu f√∂rdern.

Bei uns haben Sie die Möglichkeit in den unterschiedlichsten Fachbereichen und Settings Erfahrungen zu sammeln.

Wenn Sie sich f√ľr ein Praktikum bewerben wollen, ben√∂tigen wir folgende Unterlagen von Ihnen.

Humanmedizin - Stationspraktikum

Studierende der Humanmedizin werden im Rahmen des Stationspraktikums durch den gehobenen Dienst f√ľr Gesundheits- und Krankenpflege begleitet, unterst√ľtzt und angeleitet. Im Mittelpunkt der Zielsetzung steht das Kennenlernen von Ablauf, Struktur und Organisation im Krankenhaus, den Zusammenh√§ngen von Gesundheit und Krankheit und die Begleitung von kranken Menschen. Ein wesentlicher Kernaspekt des Stationspraktikums liegt in einer gelungenen Kommunikation.

Zusammenarbeit mit dem Institut f√ľr Pflegewissenschaft

2008 wurde zwischen Christa Lohrmann, Lehrstuhlinhaberin f√ľr Pflegewissenschaft und Institutsvorst√§ndin des Instituts f√ľr Pflegewissenschaft an der Medizinischen Universit√§t Graz und Christa Tax, Pflegedirektorin am LKH-Univ. Klinikum Graz die Idee einer Kooperation ins Leben gerufen.

Eine wesentliche Funktion dieser Zusammenarbeit ist die Bearbeitung von Pflegefragen aus der Praxis. Dazu werden Fragen von Gesundheits- und Krankenpflegepersonen im LKH-Univ. Klinikum Graz gesammelt und von Masterstudenten zusammen mit Universit√§tsassistenten, die als Forscher und Dozenten t√§tig sind, mit Forschungsliteratur am Institut f√ľr Pflegewissenschaft bearbeitet.

Die Studierenden festigen anhand dieser Aufgabenstellung ihr theoretisches Wissen bez√ľglich der systematischer Literaturrecherche und leisten dabei einen direkten Beitrag f√ľr die Praxis. Pflegepersonen haben in dieser Kooperation die M√∂glichkeit ihre Handlungen zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen.

Auf der Website des Instituts sind alle bisher ausgearbeiteten Fragen einsehbar. Durch die ausf√ľhrliche Bearbeitung der Pflegefragen und Integration der Ergebnisse in den Pflegealltag, werden die Patient*innen am LKH-Univ. Klinikum Graz nach den neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft gepflegt.

Die Kooperation zwischen dem Institut f√ľr Pflegewissenschaft und dem LKH-Univ. Klinikum Graz wird auch in der seit 2008, j√§hrlich durchgef√ľhrten Pflegequalit√§tserhebung (PQE) gelebt. Dies ist eine unabh√§ngige Messung von Pflegeph√§nomenen, die 1998 an der Universit√§t Maastricht entwickelt wurde und entsprechend neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse laufend adaptiert wird. Das Institut f√ľr Pflegewissenschaft organisiert zusammen mit dem Fachbereich EBN die Erhebung am Klinikum. Durch die fortlaufende Generierung von Daten k√∂nnen Pr√§valenzen von Pflegeph√§nomenen sichtbar gemacht, Verl√§ufe aufgezeigt und Vergleiche gezogen werden. F√ľhrungskr√§fte und deren Mitarbeiter*innen haben anhand der PQE die M√∂glichkeit, Daten aus der t√§glichen Pflegepraxis zu analysieren, diskutieren und gegebenenfalls neue Ziele und Ma√ünahmen f√ľr den Pflegealltag abzuleiten.