©Markus Kaiser / LKH-Univ. Klinikum Graz

UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin

Coronavirus-Informationen

Wichtiger Hinweis bei Infektionsverdacht: Wenn Sie Krankheitssymptome haben, die mit einer Coronavirusinfektion zusammenhĂ€ngen könnten und/oder Sie Kontakt zu einem Erkranktem (SARS-Cov-2-Fall) hatten, rufen Sie bitte das Gesundheitstelefon
unter 1450 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr) an.

Bitte suchen Sie keinesfalls selbststĂ€ndig und ohne telefonische VorankĂŒndigung eine Gesundheitseinrichtung (Arzt, Krankenhaus, Ambulanz, Apotheke, etc.) auf!

"Der Mensch steht als Patient und Spender im Mittelpunkt unserer FĂŒrsorge und TĂ€tigkeit."

Klinikvorstand

Univ.-Prof. Dr. Peter Schlenke

Leitung Labor (MTD)

Marie Luise Stubenrauch, MBA

60.000
Blutprodukte/Jahr
120
Mitarbeitende
12.000
Liter Blutplasma/Jahr
160
StammzellenprÀpar./Jahr

Spenden

Die konventionelle Vollblutspende (450 ml) wird in der Steiermark und in ganz Österreich in erster Linie von unserem Kooperationspartner, dem Blutspendedienst des Österreichischen Roten Kreuzes, betreut. Die UBT verarbeitet in ihrem GMP-konformen Herstellungsbetrieb diese Vollblutspenden zu Blutprodukten (Erythrozytenkonzentrat, Thrombozytenkonzentrat, Frischplasma) und ist fĂŒr Lagerung und Distribution in der Steiermark verantwortlich. DarĂŒber hinaus ist die UBT fĂŒr die DurchfĂŒhrung von Spezialspenden (Granulozyten- und Lymphozytenspende, Thrombozytapheresespende, sowie Stammzell- und Knochenmarkspende) zustĂ€ndig.

Bei intaktem Knochenmark werden zahlreiche Granulozyten (weiße Blutkörperchen) gebildet, die pathogene Mikroorganismen aufnehmen und abtöten können und andere (Reparatur-) Funktionen ĂŒbernehmen. Granulozyten sind aber nur kurze Zeit lebensfĂ€hig. Dieser hohe Zellumsatz macht die Granulopoese gegen Ă€ußere Einwirkungen sehr empfindlich (Toxine, Medikamente, Chemotherapie, Bestrahlung). Sowohl bei Ă€ußeren toxischen EinflĂŒssen, als auch bei Bildungsstörungen im Knochenmark kann daher die Substitution eines Granulozytenmangels durch Transfusion von Granulozyten sinnvoll sein.

Es gibt zwei Arten der Spende: Die Knochenmarkspende und die Spende von Blut-VorlÀuferzellen (=Blutstammzellspende).
Knochenmarkspenden oder die Spenden von Blut-VorlĂ€uferzellen sind oft die einzige Möglichkeit, eine/einen Patient*in mit LeukĂ€mie vor dem Tod zu bewahren. Die im Knochenmark beheimateten Blut-VorlĂ€uferzellen können die kranken Blutzellen eines Patienten ersetzen und ihm so eine Chance geben, zu ĂŒberleben.

Die Transfusionsmedizin hat durch die selbstlose Mithilfe freiwilliger Blutspender*innen beachtliche Fortschritte in der Therapie schwerstkranker Patient*innen möglich gemacht. Die konventionelle Blutspende ist in erster Linie darauf ausgerichtet, rote Blutkörperchen und Plasma zu gewinnen. DarĂŒber hinausgehend hat die Transfusionsmedizin jedoch Versorgungsprobleme bei jenen TherapiefĂ€llen, die spezielle Blutbestandteile, wie beispielsweise Konzentrate von
„BlutplĂ€ttchen“ (Thrombozyten), benötigen.
Zur Thrombozytenspende geeignet ist jeder gesunde Mensch, der die allgemeingĂŒltigen Spendekriterien erfĂŒllt. Der/die ideale Spender*in ist mind. 60 kg schwer, hat 1-2 krĂ€ftige Venen und eine BlutplĂ€ttchenzahl von mehr als 240.000. Die Spender dĂŒrfen in den letzten sieben Tagen vor der Spende kein Aspirin oder anderes Schmerzmittel eingenommen haben, da diese Medikamente die Thrombozytenfunktion beeintrĂ€chtigen.

Öffnungszeiten der Apheresestation:
Montag bis Freitag von 8:00 - 14:30 Uhr

Kontakt

UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin
Auenbruggerplatz 48, 8036 Graz

Telefon: +43 316 385-83067
Fax: +43 316 385-13429

UBT@uniklinikum.kages.at