Universit√§tsklinik f√ľr Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin

Coronavirus-Informationen

Wichtiger Hinweis bei Infektionsverdacht: Wenn Sie Krankheitssymptome haben, die mit einer Coronavirusinfektion zusammenhängen könnten und/oder Sie Kontakt zu einem Erkrankten(SARS-Cov-2-Fall) hatten, rufen Sie bitte das Gesundheitstelefon
unter 1450 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr) an.

Bitte suchen Sie keinesfalls selbstst√§ndig und ohne telefonische Vorank√ľndigung eine Gesundheitseinrichtung (Arzt, Krankenhaus, Ambulanz, Apotheke, etc.) auf!

"Der Mensch steht als Patient und Spender im Mittelpunkt unserer F√ľrsorge und T√§tigkeit."

Klinikvorstand

Univ.-Prof. Dr. Peter Schlenke

Leitung Labor (MTD)

Marie Luise Stubenrauch, MBA

60.000
Blutprodukte/Jahr
120
Mitarbeitende
12.000
Liter Blutplasma/Jahr
160
Stammzellenpräpar./Jahr

Spenden

Die Transfusionsmedizin hat durch die selbstlose Mithilfe freiwilliger Blutspender*innen beachtliche Fortschritte in der Therapie schwerstkranker Patient*innen m√∂glich gemacht. Die konventionelle Blutspende ist in erster Linie darauf ausgerichtet, rote Blutk√∂rperchen und Plasma zu gewinnen. Dar√ľber hinausgehend hat die Transfusionsmedizin jedoch Versorgungsprobleme bei jenen Therapief√§llen, die spezielle Blutbestandteile, wie beispielsweise Konzentrate von
‚ÄěBlutpl√§ttchen‚Äú (Thrombozyten), ben√∂tigen.
Zur Thrombozytenspende geeignet ist jeder gesunde Mensch, der die allgemeing√ľltigen Spendekriterien erf√ľllt. Der/die ideale Spender*in ist mind. 55 kg schwer, hat 1-2 kr√§ftige Venen und eine Blutpl√§ttchenzahl von mehr als 240.000. Die Spender d√ľrfen in den letzten sieben Tagen vor der Spende kein Aspirin oder anderes Schmerzmittel eingenommen haben, da diese Medikamente die Thrombozytenfunktion beeintr√§chtigen.

√Ėffnungszeiten der Apheresestation:
Montag bis Freitag von 8:00 - 14:30 Uhr
+43 316 385-80372

Es gibt zwei Arten der Spende: Die Knochenmarkspende und die Spende von Blut-Vorläuferzellen (=Blutstammzellspende).
Knochenmarkspenden oder die Spenden von Blut-Vorl√§uferzellen sind oft die einzige M√∂glichkeit, eine/einen Patient*in mit Leuk√§mie vor dem Tod zu bewahren. Die im Knochenmark beheimateten Blut-Vorl√§uferzellen k√∂nnen die kranken Blutzellen eines Patienten ersetzen und ihm so eine Chance geben, zu √ľberleben.

Bei intaktem Knochenmark werden zahlreiche Granulozyten (wei√üe Blutk√∂rperchen) gebildet, die pathogene Mikroorganismen aufnehmen und abt√∂ten k√∂nnen und andere (Reparatur-) Funktionen √ľbernehmen. Granulozyten sind aber nur kurze Zeit lebensf√§hig. Dieser hohe Zellumsatz macht die Granulopoese gegen √§u√üere Einwirkungen sehr empfindlich (Toxine, Medikamente, Chemotherapie, Bestrahlung). Sowohl bei √§u√üeren toxischen Einfl√ľssen, als auch bei Bildungsst√∂rungen im Knochenmark kann daher die Substitution eines Granulozytenmangels durch Transfusion von Granulozyten sinnvoll sein.

Die konventionelle Vollblutspende (450 ml) wird in der Steiermark und in ganz √Ėsterreich in erster Linie von unserem Kooperationspartner, dem Blutspendedienst des √Ėsterreichischen Roten Kreuzes, betreut. Die UBT verarbeitet in ihrem GMP-konformen Herstellungsbetrieb diese Vollblutspenden zu Blutprodukten (Erythrozytenkonzentrat, Thrombozytenkonzentrat, Frischplasma) und ist f√ľr Lagerung und Distribution in der Steiermark verantwortlich. Dar√ľber hinaus ist die UBT f√ľr die Durchf√ľhrung von Spezialspenden (Granulozyten- und Lymphozytenspende, Thrombozytapheresespende, sowie Stammzell- und Knochenmarkspende) zust√§ndig.

Kontakt

Universit√§tsklinik f√ľr Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin
Auenbruggerplatz 48, 8036 Graz

Telefon: +43 316 385-83067
Fax: +43 316 385-13429

UBT@uniklinikum.kages.at