Die UniversitĂ€tsklinik fĂŒr OrthopĂ€die und Traumatologie gliedert sich in 9 klinische Schwerpunkte, die das gesamte Spektrum operativer und konservativer OrthopĂ€die und hochspezialisierter Traumatologie abdecken.

Die ambulanten Vorstellungen erfolgen je nach Beschwerden in den Spezialambulanzen, die an unterschiedlichen Wochentagen fĂŒr Sie geöffnet haben und nur mit zuvor vereinbarten Termin besucht werden können. NĂ€here Informationen entnehmen Sie bitte unserer Ambulanzeinteilung.
Ohne Termin können prinzipiell nur orthopĂ€dische und unfallchirurgische NotfĂ€lle behandelt werden. Die Versorgung von diesen echten NotfĂ€llen ist tĂ€glich von 00:00–24:00 Uhr ĂŒber die chirurgische Erstaufnahme gewĂ€hrleistet.

An der Univ.-Klinik fĂŒr OrthopĂ€die und Traumatologie werden zum einen Erkrankungen des StĂŒtz- und Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, BĂ€nder, Muskeln und Sehnen, behandelt. Zum anderen werden frische Verletzungen, Polytraumata, Sportverletzungen und Verletzungsfolgen am muskuloskelettalen System versorgt.
Als nationales Expertisezentrum fĂŒr Knochen- und Weichteiltumore sind zudem die Diagnose und Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren ein wichtiger Aufgabenbereich der Klinik.
FĂŒr Probleme des StĂŒtz- und Bewegungsapparates im Kindes- oder Jugendalter ist die KinderorthopĂ€die im Kinderzentrum zentrale Anlaufstelle.

Wir sind fĂŒr Sie da

OrthopÀdische Ambulanz und traumatologische Kontrollambulanz
Terminvereinbarung Mo.–Fr.: 08:00–13:00 Uhr
+43 316 385-13358

Allgemeine kinderorthopÀdische Ambulanz
Terminvereinbarung Mo.–Fr.: 07:00–11:00 Uhr
+43 316 385-14254.

Tagesklinik:
Terminvereinbarung Tagesklinik
Mo.–Fr.: 08:00–14:00 Uhr
+43 316 385-86188

OP-Planung:
Die OP-Planung erreichen Sie tĂ€glich von 
08:00–14:00 Uhr
Trauma OP-Planung:
+43 316 385-82462 oder +43 316 385-80620
OrthopÀdie OP-Planung:
+43 316 385-81688 oder +43 316 385-80110
KinderorthopÀdie Betten-OP-Planung:
+43 316 385-84232

Klinische Schwerpunkte

Der Fuß hat eine sehr komplexe Struktur, die aus einer Vielzahl von Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen besteht. HĂ€ufig kommt es zu Erkrankungen einer dieser Strukturen, immer mehr Menschen leiden an Fußbeschwerden. Die Fußchirurgie hat im letzten Jahrzehnt einen enormen Wandel erfahren. Eine moderne Behandlung bedarf eines umfassenden Wissens und spezieller chirurgischer Fertigkeiten.
Viele Beschwerden lassen sich konservativ, z. B. durch Einlagenversorgung und Physiotherapie, behandeln, oft ist jedoch eine Operation erforderlich.
Die Sektion Fuß behandelt sĂ€mtliche Erkrankungen des Erwachsenenfußes, wie Pathologien von Vorfuß, Mittelfuß, RĂŒckfuß und Sprunggelenk. Das Leistungsspektrum umfasst orthopĂ€dische und traumatologische Fragestellungen des gesamten Fußes, sowohl konservativ als auch chirurgisch.

Unter dem Begriff "Rheuma" werden etwa 300 Erkrankungen des StĂŒtz- und Bewegungsapparates zusammengefasst. In das Fachgebiet der OrthopĂ€die fallen hier vor allem die entzĂŒndlich-rheumatischen Gelenkserkrankungen, wie

  • Chronische Polyarthritis
  • Ankylosierende Spondylarthritis
  • Reaktive Arthritis
  • Juvenile chronische Arthritis
  • Entheropatische Arthritis

Die Destruktion der Gelenke, Sehnen und BĂ€nder geht von der Synovia (Gelenkschmiere) aus. Deswegen ist eine frĂŒhzeitige Synovektomie (operative Entfernung der Gelenksinnenhaut oder Sehnenscheide) essentiell fĂŒr den Verlauf der Erkrankung, um irreversiblen SchĂ€den der Gelenke vorzubeugen. Hierbei wird das befallene Gelenk entweder eröffnet oder die entzĂŒndlich verĂ€nderte Gelenksinnenhaut mittels Knopflochchirurgie (arthroskopisch) entfernt. Weitere operative Therapiemöglichkeiten bei irreversiblen GelenksschĂ€den sind Weichteilrekonstruktionen, Arthrodese, Resektionsarthroplastik und Endoprothetik.

Eine schmerzfreie und uneingeschrĂ€nkte Beweglichkeit des HĂŒftgelenks ist im Alltag, beim Sport und auch fĂŒr die MobilitĂ€t im Alter von großer Bedeutung. Ziel unseres spezialisierten Teams ist es, den Patient*innen ihre verlorene Beweglichkeit ganz oder teilweise wieder zurĂŒckzugeben und damit die LebensqualitĂ€t entscheidend zu verbessern.
Insbesondere beim fortgeschrittenen HĂŒftgelenksverschleiß (Arthrose) ist ein kĂŒnstliches Gelenk (HĂŒftprothese) hĂ€ufig die beste Lösung, um die LebensqualitĂ€t zu verbessern und die MobilitĂ€t zu erhalten.

KĂŒnstliche HĂŒftgelenke werden heute mit guten langfristigen Ergebnissen erfolgreich eingesetzt.
Unsere Behandlungen umfassen das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie von Krankheitsbildern im Bereich des HĂŒftgelenks. Dazu zĂ€hlen in erster Linie weichteilige HĂŒftgelenksverletzungen, EntzĂŒndungen, Fehlstellungen, Frakturen, Durchblutungsstörungen, abnĂŒtzungsbedingte VerĂ€nderungen (Arthrose) sowie Beschwerden nach operativen Eingriffen.
Neben der konservativen Therapie bieten wir im operativen Bereich gelenkserhaltende und gelenksersetzende (endoprothetische) Operationen (Totalendoprothesen, Kopfendoprothesen) sowie Wechseloperationen an bereits liegenden Prothesen der HĂŒfte an.

Die Sektion KinderorthopĂ€die befasst sich mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung angeborener und erworbener Erkrankungen des Bewegungsapparates im Kindes- und Jugendalter. Akute oder chronische Erkrankungen und angeborene Fehlbildungen des Bewegungsapparates im Wachstum können zu schwerwiegenden BeeintrĂ€chtigungen mit Auswirkung auf das gesamte Leben fĂŒhren.

Die Kinder- und JugendorthopĂ€die hat hier einen vorsorgenden und in der Therapie einen rekonstruktiven Auftrag. Bei der Planung einer Behandlung wird auch das Umfeld einschließlich der sozialen Integration der Patient*innen berĂŒcksichtigt.

  • In unserer allgemeinen kinderorthopĂ€dischen Ambulanz erfolgt die Begutachtung und Behandlung der hĂ€ufigsten kinderorthopĂ€dischen Erkrankungen wie z. B. Knicksenkfuß, HĂŒftschnupfen (Coxitis fugax), skoliotische Fehlhaltungen, Knieschmerzen und Knochenzysten. Auch septische Geschehen wie Knochen- und Gelenkseiterungen oder unklare RĂŒckenschmerzen werden dort primĂ€r untersucht. Ebenso werden Kontrollen nach ambulanter und stationĂ€rer Therapie durchgefĂŒhrt.
  • Die Sektion fĂŒr Kinder- und JugendorthopĂ€die ist auf die Therapie von Erkrankungen der wachsenden WirbelsĂ€ule (z. B. Skoliose, Wirbelgleiten) spezialisiert. Wir bieten sĂ€mtliche konservative und operative Therapieverfahren an – inklusive wachstumslenkender Eingriffe (MagecÂź, Growing rods, Vertebral Body Tethering, ApifixÂź).
  • Angeborene und erworbene DeformitĂ€ten der unteren ExtremitĂ€ten behandeln wir minimalinvasiv ĂŒber Wachstumslenkung oder mit modernsten Implantaten, z. B. ĂŒber einen magnetgesteuerten VerlĂ€ngerungsnagel (PreciseÂź) oder computerassistiert ĂŒber einen Hexapoden – Ringfixateur (Taylor Spatial FrameÂź).
  • Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Knieproblemen (z. B. Meniskus- und Kreuzbandverletzung oder Patellaluxation). Auch nehmen wir uns Überlastungsbeschwerden des wachsenden Skeletts an, vor allem, wenn sie im sportlichen Kontext auftreten.
  • Die neuroorthopĂ€dische Ambulanz ist Anlaufstelle fĂŒr Patient*innen mit neurologischen und neuromuskulĂ€ren Erkrankungen (z. B. Zerebralparese, Muskeldystrophie, Polyneuropathie oder Meningomyelocoele). Angeboten wird das komplette Spektrum der konservativen und operativen Therapie. Zur Planung gangverbessernder Operationen verwenden wir dabei hĂ€ufig die 3D-Bewegungsanalyse im Ganglabor.
  • Auch angeborene und erworbene FußdeformitĂ€ten (z. B. Klumpfuß, Plattfuß) werden in unserer speziellen Fußambulanz begutachtet und altersgerecht therapiert. Sowohl minimal-invasive Verfahren (z. B. die subtalare Arthrorisenschraube) als auch komplexe operative Verfahren kommen fĂŒr Umstellungsoperationen an HĂŒfte und Oberschenkel zur Anwendung. FĂŒr den SĂ€uglings-Klumpfuß können wir auf Erfahrungen von zwei Jahrzehnten in der Therapiemethode nach Ponseti zurĂŒckgreifen.
  • Des Weiteren beschĂ€ftigen wir uns mit sĂ€mtlichen Erkrankungen der HĂŒfte im Wachstumsalter (z. B. HĂŒftdysplasie und -luxation, Morbus Perthes, Epiphysiolysis capitis femoris) und bieten zudem die Ultraschalldiagnostik der SĂ€uglingshĂŒfte nach Graf inklusive der stadiengerechten Therapie von HĂŒftreifungsstörungen an. Wenn nötig werden offene HĂŒftgelenkseinstellungen und Umstellungsoperationen an HĂŒfte und Oberschenkel durchgefĂŒhrt.

Das Knie ist das komplexeste Gelenk unseres Körpers. Es zeigt nach dem HĂŒftgelenk am hĂ€ufigsten degenerative VerĂ€nderungen, die im Endstadium fast immer mit einer Abweichung der Beinachse einhergehen. Wie beim HĂŒftgelenk werden Körpergewicht und die notwendigen stabilisierenden MuskelkrĂ€fte abgeleitet, sodass die GelenksflĂ€che mit dem drei- bis fĂŒnffachen Körpergewicht belastet wird. Diese KrĂ€fte ĂŒberwiegen beim Gehen an der Innenseite des Kniegelenkes, daher treten dort wesentlich hĂ€ufiger Symptome bzw. degenerative VerĂ€nderungen auf.
Das Behandlungsspektrum an unserer Klinik umfasst u. a. konservative Therapien, dazu zĂ€hlen unter anderem Schuhranderhöhung, Silikonfersenkeile, entzĂŒndungshemmende Therapien und Stimulierung der Knorpelregeneration. Bei konservativ austherapierten Patient*innen werden operative Möglichkeiten wie die Entlastungsbohrung, Korrektur der Beinachse (Umstellungsosteotomie), Kniegelenksteilprothese und totaler KnieoberflĂ€chenersatz individuell entsprechend der KniegelenksverĂ€nderung angeboten.

Unser Team der SportorthopĂ€die & Gelenkschirurgie behandelt Patient*innen aller Altersgruppen, von Athlet*innen und Alltagssportler*innen, ĂŒber Opfer von ArbeitsunfĂ€llen, bis zu Senior*innen. Wir sind spezialisiert auf die PrĂ€vention und Therapie von sportartspezifischen Verletzungen sowie auf Gelenkserkrankungen der Schulter, des Ellenbogens, des Knies und des Sprunggelenks. Ob degenerative AbnĂŒtzung oder akut-traumatische Sportverletzung, die Rekonstruktion und der Erhalt von gelenksschĂŒtzenden Strukturen stehen in der SportorthopĂ€die und Gelenkschirurgie im Vordergrund. Bei fortgeschrittenen Gelenksdegenerationen beraten wir Patient*innen auch hinsichtlich endoprothetischer Operationen und therapieren mit einem Gelenksersatz beziehungsweise Teilgelenksersatz.

Die Entscheidung ĂŒber konservative Therapien oder operative Eingriffe wird jeweils nach eingehender Problemanalyse individuell mit der/dem Patient*in im Sinne des „shared decision making“ (gemeinsame Entscheidungsfindung) getroffen.
Klinische Schwerpunkte im konservativen Bereich sind die Behandlung von akuten Sportverletzungen und ÜberlastungsschĂ€den sowie die Beurteilung der sportlichen Belastbarkeit. Das operative Spektrum umfasst Patient*innen-orientiert unter anderem HĂŒftgelenksbeschwerden, Bandverletzungen und InstabilitĂ€ten des Kniegelenks, Achsfehlstellungen, MeniskusschĂ€den, knorpelregenerative Maßnahmen an Knie, Ellenbogen- und Sprunggelenk, Tennisellenbogen, Sehnen- und Muskelrupturen, Verletzungen der Rotatorenmanschette, SchulterinstabilitĂ€ten, Impingementsyndrome der Schulter, Wurfverletzungen der Schulter und des Ellenbogens, Sprunggelenksbeschwerden und der endoprothetische Teilgelenks- beziehungsweise Vollgelenkersatz an Knie und Schulter.
Unser primÀres Ziel ist es, den Menschen dabei zu helfen, ihr gesamtes Leben gesund und aktiv zu bleiben.

Die grĂ¶ĂŸte Sektion der gemeinsamen Klinik versorgt sĂ€mtliche akute und chronische Verletzungen am muskuloskelettalen Apparat (einschließlich Mehrfachverletzungen).

Wir sind einer der grĂ¶ĂŸten Polytraumaversorger im gesamten deutschsprachigen Raum.

Die Schwerpunkte der Traumatologie bestehen in der

  • operativen Versorgung frischer Verletzungen und Verletzungsfolgen an ExtremitĂ€ten einschließlich periprothetischer und pathologischer Frakturen
  • operativen Versorgung von Verletzungen der WirbelsĂ€ule und des Beckens
  • operativen Versorgung posttraumatischer DeformitĂ€ten und Pseudarthrosen
  • gesamten konservativen Traumatologie/Unfallchirurgie (inkl. HE-Stoßwelle)

Wir behandeln junge Menschen mit Sportverletzungen und Hochrasanztraumen genauso wie geriatrische Traumapatient*innen, deren interdisziplinÀre Betreuung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Gemeinsam mit unseren Partnern (z. B. AUVA-Rehabilitationsklinik Tobelbad, Geriatrisches Gesundheitszentrum) versuchen wir, Patient*innen jeden Alters so rasch wie möglich wieder in ein selbststÀndiges Leben zu entlassen.

Die Univ.-Klinik fĂŒr OrthopĂ€die und Traumatologie ist mit der Sektion Tumor allen internationalen Kriterien entsprechend ein Zentrum der höchsten Versorgungsstufe im Bereich der TumororthopĂ€die. Mit der Sektion „Tumor“ bieten wir alle Möglichkeiten der modernen orthopĂ€dischen Onkologie, einschließlich aller diagnostischen und chirurgischen Behandlungen.

Zur orthopÀdischen Onkologie gehören alle bösartigen und gutartigen Knochen- und Weichteiltumore, metastatische Knochen- und WeichgewebslÀsionen sowie tumorsimulierende Erkrankungen des muskuloskelettalen Apparates.
In enger interdisziplinÀrer Zusammenarbeit mit Expert*innen der Internistischen Onkologie, Pathologie, Radiologie und Radioonkologie im Rahmen des Tumorzentrums des UniversitiÀren Comprehensive Cancer Center (CCC) Graz wird von der Sektion Tumor das Subzentrum "Sarkome" des CCC mitgestaltet. Daher findet die Versorgung von Patient*innen mit bösartigen Knochen- und Weichteiltumoren auch interdisziplinÀr auf höchstem Niveau statt.

Wir bieten modernste diagnostische, therapeutische, operative und onkologische Verfahren an - basierend auf den neuesten Technologien und mit Implantaten, wie O-Arm, Navigation, „custom-made“ (speziell angefertigten) Implantaten oder Wachstumsprothesen.

Wir sind fĂŒr Sie da

OrthopÀdische Tumorambulanz:
Donnerstags 07:30-15:00 Uhr

Terminvereinbarungen:
Mo.–Fr.: 08:00 – 13:00 Uhr

Telefon
+43 316 385-13358

Unser Team der Sektion WirbelsĂ€ule ist im klinischen Betrieb des LKH Univ.-Klinikum Graz fĂŒr die operative und stationĂ€re Versorgung sowie die wöchentliche Spezialambulanz des breitgefĂ€cherten Fachgebietes der WirbelsĂ€ulenchirurgie zustĂ€ndig.

Das multidisziplinÀre Team deckt die chirurgische Versorgung vererbter, traumatischer, infektiöser, degenerativer und primÀr sowie sekundÀr maligner Erkrankungen der WirbelsÀule ab.

     

Wir behandeln

  • degenerative Erkrankungen der WirbelsĂ€ule wie Bandscheibenvorfall, BandscheibenabnĂŒtzung, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten
  • EntzĂŒndungen der WirbelsĂ€ule wie bakterielle EntzĂŒndungen, Erkrankungen des rheumatoiden Formenkreises und ihre Auswirkungen auf die WirbelsĂ€ule (Mb. Bechterew, atlantoaxiale InstabiliĂ€t etc.)
  • Tumore der WirbelsĂ€ule (PrimĂ€rtumore und Metastasen)
  • DeformitĂ€ten der WirbelsĂ€ule (idiopathische Skoliose, degenerative Skoliose, WirbelkörperdeformitĂ€ten, posttraumatische DeformitĂ€ten)

Ambulanzen

Notaufnahme O & T (365 Tage/24h)
Diese befindet sich in den RĂ€umlichkeiten der chirurgischen Erstaufnahme. Zum Bereich der Notaufnahme gehören ein eigenes Gipszimmer und ein konventionelles Röntgen. Außerdem sind rund um die Uhr zwei CTs, ein MRT sowie eine radiologische Interventionsmannschaft (z. B. fĂŒr Embolisationen) verfĂŒgbar. Der interdisziplinĂ€re Schockraum mit zwei BehandlungsplĂ€tzen, BV, Sono-GerĂ€t, Röntgenanlage und externem Blutdepot wird ĂŒber die Ambulanzleitstelle aktiviert (VorankĂŒndigung durch die Rettungsleitstelle).

Die Notaufnahme ist nur fĂŒr tatsĂ€chliche NotfĂ€lle ausgerichtet (z. B. akute Verletzungen, offene Wunden, drohender Querschnitt etc.) und rund um die Uhr ĂŒber den Notaufnahme-O&T-Eingang 5/1, rĂŒckwĂ€rtige Rampe, zugĂ€nglich.

Allgemeine KinderorthopÀdische Ambulanz

In unserer allgemeinen kinderorthopĂ€dischen Ambulanz erfolgt die Behandlung der hĂ€ufigsten kinderorthopĂ€dischen Erkrankungen. Ebenso werden Kontrollen nach ambulanter und stationĂ€rer Therapie durchgefĂŒhrt. Die kinderorthopĂ€dische Ambulanz finden Sie am Kinderzentrum, GebĂ€ude der Univ.-Klinik fĂŒr Kinder- und Jugendchirurgie, Auenbruggerplatz 34.

OrthopÀdische Ambulanz / Spezialambulanz
(Mo.–Fr.: 07:45–15:00 Uhr)

In einem fixen tageweisen Zyklus finden die Terminambulanzen der Spezialteams bzw. der Sektionen statt. Zudem werden tÀglich Patient*innen mit allgemeinen orthopÀdischen Problemen in dieser Ambulanz behandelt.

Die Spezialambulanzen der Univ.-Klinik fĂŒr OrthopĂ€die und Traumatologie werden von Montag bis Freitag als Bestellambulanzen gefĂŒhrt, um Wartezeiten zu vermeiden. Alle Patient*innen mĂŒssen daher fĂŒr eine Untersuchung bzw. Behandlung vorab einen Termin vereinbaren.

​Ohne Termin können prinzipiell nur orthopĂ€dische und unfallchirurgische NotfĂ€lle behandelt werden! Die Versorgung von echten NotfĂ€llen ist tĂ€glich von 00:00–24:00 Uhr ĂŒber die Notaufnahme O & T gewĂ€hrleistet.

Traumatologische Kontrollambulanz
(Mo.–Fr.: 08:00–14:30 Uhr)

Dient zur Nachkontrolle von Patient*innen mit frischen Verletzungen. Donnerstags gibt es zudem 10 Slots fĂŒr akute Kniepatient*innen (z. B. Meniskuseinriss, rezente Verletzungen), die eine relativ rasche AbklĂ€rung/Behandlung benötigen. Sind Sie einmal in der Kontrollambulanz erschienen, erfolgt die weitere Terminplanung durch das behandelnde Team. Wir bemĂŒhen uns, die Wartezeiten kurz zu halten – diese können aber sehr stark variieren – abhĂ€ngig davon, welche Untersuchungen/Therapien nötig sind (Gips, Röntgenkontrollen, CT).

Tagesklinik

Bei tagesklinischen Eingriffen findet die Aufnahme, Operation, Beobachtung und Entlassung am gleichen Tag statt. Dadurch gestalten sich kleinere chirurgische Eingriffe komfortabler und effizienter. Eine kurze Wartezeit und selten mehr als zweistĂŒndige Aufenthaltsdauer im Krankenhaus ermöglichen flĂŒssigen Betrieb.

Die Tagesklinik erreichen Sie ĂŒber den allgemeinen Eingang der chirurgischen Tagesklinik, Auenbruggerplatz 29/1.

FĂŒr eine Terminvereinbarung, ob ein Fall tagesklinisch zu behandeln ist, vereinbaren Sie bitte wochentags einen Ambulanztermin im Ambulanzsekretariat unter Tel.: +43 316 385-86188

FĂŒr einen Besuch in der Tagesklinik ist neben der e-card ein Überweisungsschein unbedingt erforderlich.

Folgende Operationen können an der Tagesklinik durchgefĂŒhrt werden:

  • Fußchirurgie:
    Hallux rigidus/valgus (einseitig)
    Hammerzehe
    Exostosenabmeißelung
  • Handchirurgie:
    Ringbandspaltung
    Carpaltunnelsyndrom
    Tenosynovektomie
  • Biopsien

Bettenstationen

Insgesamt stehen 96 Betten auf unserer Klinik zur VerfĂŒgung, die sich in einer orthopĂ€dischen, unfallchirurgischen und kinderorthopĂ€dische Bettenstation aufteilen. Zudem stehen elf Betten in der Sonderklasse zur VerfĂŒgung. Die Betreuung von Schwerverletzten erfolgt an einer der Intensivstationen des Klinikum bzw. an der IntensivĂŒberwachungsstation der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Chirurgie bzw. der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr AnĂ€sthesiologie und Intensivmedizin.

Besuchszeiten orthopĂ€dische und traumatologische Bettenstation: tĂ€glich von 10:00–20:00 Uhr

Allgemeines

Arztvisiten:
tÀgliche Morgenvisite ab 07:00 Uhr,
und Nachmittagsvisite ab 13:00 Uhr

Pflegevisite:
tÀglich ab 10:00 Uhr

DienstĂŒbergabezeiten des Pflegepersonals:
tĂ€glich von 06:30–07:00 Uhr, von 11:00–11:30 Uhr und von 18:30–19:00 Uhr
Die tÀgliche Morgenarbeit des Pflegepersonals beginnt um 05:30 Uhr.

Essenszeiten:
FrĂŒhstĂŒck: ab 07:00 Uhr
Mittagessen: ab 11:30 Uhr
Abendessen: ab 16:30 Uhr

Besuchszeiten:
GanztÀgig

Ab 21:00 Uhr bitten wir Sie jedoch zur Einhaltung der Nachtruhe auf der Station zu bleiben. Ab diesem Zeitpunkt steht fĂŒr die Besucher*innen nur mehr der Aufenthaltsraum zur VerfĂŒgung.

Ab 06:00 Uhr kommen ZeitungsverkÀufer*innen auf die Station.

Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erfolgt an der KinderorthopĂ€dischen Bettenstation an der Univ.-Klinik fĂŒr Kinder- u. Jugendchirurgie, Auenbruggerplatz 34, 8036 Graz.

Telefon:

ChirurgiegebÀude 6. Stock
Telefon: +43 316 385-12808
Fax: +43 316 385-13093

ChirurgiegebÀude 5. Stock
Telefon: ​+43 316 385-82156
​Fax: ​+43 316 385-12957

ChirurgiegebÀude 9. Stock
Telefon: +43 316 385-12706
Fax: +43 316 385-17699

ChirurgiegebÀude 5. Stock
Telefon: +43 316 385-82438
Fax: ​+43 316 385-12957