Hals-Nasen-Ohren-UniversitÀtsklinik

Klinische Abteilung fĂŒr Allgemeine HNO

"Unser Ziel ist die ganzheitliche Betreuung unserer Patient*innen auf höchstem akademischen Niveau durch neueste Erkenntnisse aus Forschung und Lehre."

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Thurnher

Unser Team

Abteilungsleiter

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Thurnher

Liste alphabetisch sortiert.
Aus DatenschutzgrĂŒnden werden nur jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelistet, die dazu ihr EinverstĂ€ndnis gegeben haben.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

Graupp Matthias, Priv.Doz.Dr.Dr., AOA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

Hirsch Thomas, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

Holzmeister Clemens, Dr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

MedUni - Profil

Kainz Josef, ao.Univ.Prof.Dr, Stv.Lt.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

MedUni - Profil

Kiss Peter, Univ.Ass. Dr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

MedUni - Profil

Moser Ulrich Christian, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

Rohrer Daniela, Dr.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

MedUni - Profil

Schwarzbauer Eva Maria, Priv.Doz.Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

Location Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

Vasicek Sarah Marvis, Dr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.fĂŒr Allgemeine HNO

MedUni - Profil

Wolf Axel, Univ.Ass.PD Dr., AOA

Unsere Leistungen

Die Klinische Abteilung fĂŒr Allgemeine Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten betreut sĂ€mtliche Aspekte des gesamten Faches der HNO-Heilkunde, der Kopf- und Halschirurgie in Diagnose, konservativer und operativer Therapie. Behandelt werden Erkrankungen der Ohren, der Nase und Nasennebenhöhlen sowie Erkrankungen von Mund, Rachen, Kehlkopf, Hals und SpeicheldrĂŒsen. Ausgenommen sind die der klinischen Abteilung fĂŒr Phoniatrie zugeordneten Aufgaben.

Ohrenklinik

In der ursprĂŒnglichen "Ohrenklinik", der Klinischen Abteilung fĂŒr Allgemeine HNO, an der vor ĂŒber 120 Jahren die weltweit erste Otoskleroseoperation durchgefĂŒhrt und die LĂ€rmschwerhörigkeit erforscht wurde, werden auch heute schwerpunktmĂ€ĂŸig gehörverbessernde Ohroperationen ausgefĂŒhrt. Unter dem Operationsmikroskop werden mit Ă€ußerst feinen mikrochirurgischen Eingriffen z. B. Trommelfellperforationen verschlossen (Myringoplastik), Cholesteatome entfernt und die Gehörknöchelchenkette wieder aufgebaut (Tympanoplastik) oder bei Otosklerose die Schallleitungskette ĂŒberhaupt erneuert (Stapesplastik). Der Einsatz eines speziellen Lasers ermöglicht hier besonders punktgenaues Arbeiten. Falls notwendig, können winzige Prothesen aus Keramik, Kunststoff oder Gold als Gehörknöchelchenersatz eingebaut werden.

In der Vestibulometrie werden Gleichgewichtsstörungen und Schwindel (mittels PendelprĂŒfung, Stabilometrie-Plattform) sowie HirnnervenlĂ€hmung (z. B. Facialisparese) und Durchblutungsstörungen des Innenohres diagnostiziert, ambulant oder stationĂ€r untersucht und behandelt. Zur Diagnostik von Hörstörungen und OhrgerĂ€uschen werden Ton- und Sprachaudiometrien, ĂŒberschwellige Tests, Tympanometrien, Simulationsproben und objektive Computeruntersuchungen (Hirnstammaudiometrie, Otoakustische Emissionen) durchgefĂŒhrt.
Pro Jahr lassen sich rund 12.000 Patient*innen untersuchen und behandeln. Auch Tumore der seitlichen SchĂ€delbasis werden in enger Zusammenarbeit mit Radiolog*innen und Neurochirurg*innen diagnostiziert und operiert (Klinische Abteilung fĂŒr Neurootologie).

SchÀdelbasischirurgie

Ein besonderer Schwerpunkt der klinischen Abteilung ist die Erfassung und endoskopische Behandlung von Erkrankungen der inneren Nase, der Nasennebenhöhlen sowie der angrenzenden SchĂ€delbasis. Dank der Entwicklungsarbeit an der Klinik ist es heute möglich, entzĂŒndliche Nebenhöhlenerkrankungen mit minimalinvasiven endoskopischen Eingriffen zu behandeln. Hier leistet die Grazer Klinik weltweit Pionierarbeit, auch hinsichtlich der Behandlung von Tumoren in diesem Bereich. Vielfach können so externe Radikaloperationen nahezu vollstĂ€ndig vermieden werden. Mit der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Neurochirurgie besteht eine Kooperation fĂŒr minimal-invasive endoskopische SchĂ€delbasischirurgie, wobei vor allem Hypophysenadenome, aber auch andere bis nach intracraniell reichende LĂ€sionen transnasal operiert werden.

Posttraumatische VerĂ€nderungen, die mit Hirnhautdefekten und Liquorabfluss einhergehen, können zum Großteil ebenfalls rein endoskopisch transnasal erhoben werden. Durch die EinfĂŒhrung bildgestĂŒtzter intraoperativer Navigation seit ĂŒber zehn Jahren bestehen nun auch Möglichkeiten, endoskopisch-operative Eingriffe bei Tumoren der vorderen SchĂ€delbasis durchzufĂŒhren. So ist die Klinik international federfĂŒhrend bei endoskopischen Hypophysenoperationen, die ebenso wie transnasale intracranielle Eingriffe in Kooperation mit den Neurochirurgen durchgefĂŒhrt werden.

Weitere Kooperationen

Ein besonderes Anliegen sind die malignen Tumore im Kopf-Hals-Bereich, deren FrĂŒherfassung und die Funktionserhaltung der entsprechenden Organsysteme. Mit der Klinischen Onkologie der Medizinischen UniversitĂ€tsklinik sowie dem Strahlentherapiezentrum besteht eine besonders enge Kooperation: Im interdisziplinĂ€ren Onko-Board wird die Behandlung und Betreuung von Patient*innen mit malignen HNO-Erkrankungen koordiniert. Durch gezielte Gewebsproben/Lymphknotenentnahmen - auch aus technisch schwer zugĂ€ngigen Gebieten - wird anderen Kliniken (Dermatologie, HĂ€mato-Onkologie etc.) eine Hilfestellung zur raschen Diagnostik geboten. Tumore der kleinen und großen SpeicheldrĂŒsen, insbesondere der OhrspeicheldrĂŒse (Glandula parotis), werden unter Nervenmonitoring operiert.

Im Rahmen der plastisch-Àsthetischen Chirurgie erfolgen bei Fehlbildungen oder zur Rekonstruktion nach Tumoroperationen operative Eingriffe aus kosmetisch-funktioneller Indikation. Eingriffe an den ableitenden TrÀnenwegen, wie solche im Bereich der Schlafmedizin, zÀhlen ebenso zum Spektrum. Insbesondere bei schwerem Schnarchen z. B. beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom.

Kontakt

Klinische Abteilung fĂŒr Allgemeine HNO
UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Auenbruggerplatz 26, 8036 Graz

Telefon: +43 316 385-13448
Fax: +43 316 385-13425

claire.zwerina@uniklinikum.kages.at