Universit√§tsklinik f√ľr Chirurgie

Klinische Abteilung f√ľr Plastische, √Ąsthetische und Rekonstruktive Chirurgie

"Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Plastischen, √Ąsthetischen und Rekonstruktiven Chirurgie einschlie√ülich Handchirurgie und Verbrennungschirurgie an. Als international vernetzte und aktiv forschende Abteilung entwerfen wir f√ľr Sie und mit Ihnen einen Behandlungsplan nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft."

Unser Team

Abteilungsleiter

Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, MSc

Liste alphabetisch sortiert.
Aus Datenschutzgr√ľnden werden nur jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelistet, die dazu ihr Einverst√§ndnis gegeben haben.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Hecker Andrzej, Dr., MSc, AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Justich Ivo, Dr., AOA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Laback Christian, Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Luze Hanna, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Email Elke.Neuer@uniklinikum.kages.at

Neuer Elke, Dr.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Email Eva.Prandl@uniklinikum.kages.at

Prandl-Mira Eva-Christina, Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

MedUni - Profil

Smolle Christian, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Winter Raimund, Dr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abt.f.plast.,ästhet.u.rekonst.Chir.

Location Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Erkenger Marlen
15.000
Ambulante Behandlungen/Jahr
1.600
Stationäre Behandlungen/Jahr
500
Tagesklinische Patienten/Jahr

Unsere Abteilung bietet das gesamte Spektrum der modernen Plastischen, √Ąsthetischen und Rekonstruktiven Chirurgie einschlie√ülich Handchirurgie und Verbrennungschirurgie an. Unser Ziel ist die Wiederherstellung oder Verbesserung eingeschr√§nkter K√∂rperfunktionen oder verlorengegangener K√∂rperformen nach Unf√§llen oder notwendigen chirurgischen Eingriffen (zum Beispiel im Rahmen der Behandlung von Krebserkrankungen).

Wir sind eine aktiv forschende klinische Abteilung und garantieren daher die Betreuung unserer Patient*innen nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft. F√ľr Ihre bestm√∂gliche Versorgung arbeiten wir nicht nur mit allen Einrichtungen des LKH-Univ. Klinikum Graz zusammen, sondern sind auch mit anderen regionalen, nationalen und internationalen Partner vernetzt und stehen in engem Kontakt. Selbstverst√§ndlich engagieren wir uns auch umfangreich und nachhaltig f√ľr die universit√§re Lehre und Ausbildung zuk√ľnftiger Plastischer Chirurg*innen.

Wir sind f√ľr Sie da

Ambulanz-Termine
Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď12:00 Uhr
+43 316 385-87772

Sonstige Fragen
Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď14:00 Uhr
+43 316 385-81621

Rekonstruktive Chirurgie

Fehlbildungen der Brust sind vielfältig und oft angeboren, manifestieren sich aber meist erst im Laufe der Pubertät. Neben den ästhetischen Aspekten kann es im Folgenden auch zu Fehlhaltungen im muskuloskelettären System kommen. Die psychosoziale Belastung der heranreifenden und der entwickelten Frauen ist hoch und die Partnerfindung dabei oft deutlich erschwert. Bei einseitiger Fehlbildung kann sich während der Wachstumsphase die Brustasymmetrie ggf. ausgleichen. Wenn dies nicht geschieht, ist gegen Ende der Wachstumsphase eine korrigierende Maßnahme durch einen operativen Eingriff möglich.

Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen der Brust sind beispielsweise:

  • Aplastie (Nichtausbildung)
  • Amastie/Athelie
  • Polymastie/Polythelie
  • Mammahypoplasie
  • Makromastie
  • Tubul√§re Brust
  • Mammaasymmetrie (unterschiedliche Brustgr√∂√üen)
  • Trichterbrust
  • Poland-Syndrom (Fehlen des Brustmuskels und Fehlbildung der Brustdr√ľse)
  • Hohlwarze (Koilomastie)
  • Mamillenhyperplasie

Die Art des zu w√§hlenden Eingriffs h√§ngt dabei stark von der jeweils individuell auftretenden Fehlbildung ab. Manchmal reicht eine einfache Korrektur der Brustwarze und des Hautmantels, in anderen F√§llen kann eine Reduktion oder Umformung des Dr√ľsenk√∂rpers oder eine Rekonstruktion mit Eigengewebe und/oder Implantaten Abhilfe schaffen. Brustfehlbildungen haben unterschiedliche Auspr√§gungen, sind vielf√§ltig und in ihrem Auftreten allgemein untersch√§tzt. Zum einen k√∂nnen die Brustdr√ľse, die Brustwarze oder der Warzenhof ganz fehlen, zum anderen kann das Brustdr√ľsengewebe √ľbersch√ľssig oder die Anlage der Brustwarze √ľberz√§hlig sein. Brustfehlbildungen k√∂nnen auch Folge von Unf√§llen, chirurgischen Eingriffen, Erkrankungen im S√§uglings- und Kindesalter sowie Tumormanifestationen sein und mit anderen Organfehlbildungen auftreten. Brustfehlbildungen k√∂nnen ein- oder beidseitig vorkommen. Das teilweise oder v√∂llige Fehlen einer Brust ist f√ľr die Patientinnen eine gro√üe psychosoziale Belastung. Eine Korrekturoperation sollte im Regelfall erst nach Abschluss der Brustentwicklung bzw. bei Vollj√§hrigkeit erfolgen. Der Leidensdruck beginnt aber bereits in der Pubert√§t und kann zu Minderwertigkeitsgef√ľhlen und Partnerschaftsproblemen f√ľhren. Es kommt zu einer Einschr√§nkung der Lebensqualit√§t und des Sozialverhaltens. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer chirurgischen Korrektur bei diesen Patientinnen. In Einzelf√§llen kann diese je nach Befund und Belastungssituation bereits w√§hrend der Pubert√§t durchgef√ľhrt werden, um der Patientin eine normale k√∂rperliche und gesellschaftliche Entwicklung zu erm√∂glichen. Bis zur endg√ľltigen Korrektur der Fehlanlage bedarf es dann aber ggf. mehrerer chirurgischer Interventionen. Der Therapieplan ist in Zusammenarbeit mit der Patientin und den Eltern detailliert zu er√∂rtern.

Unter Brustimplantat-assoziierten Pathologien versteht man die Entstehung von körperlichen Veränderungen, die mit dem Einbringen von körperfremden Materialien einhergehen können. Hierzu zählen unter anderem

  • Kapselkontrakturen / Kapselfibrosen
  • Immunreaktionen (Breast Implant Illness, BII)
  • Brustimplantat-assoziierte Lymphome (breast implant-associated anaplastic large cell lymphoma, BIA-ALCL)

Die Diagnostik und Therapie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern. F√ľr das seltene BIA-ALCL steht ein eigener Behandlungspfad (SOP) in unserem Referenzzentrum zur Verf√ľgung, der in seiner aktuellsten Form √∂sterreichweit zur Verf√ľgung gestellt wird.

Der Wiederaufbau (Rekonstruktion) der weiblichen Brust nach Tumoren (Brustkrebs) oder Verletzungen spielt eine entscheidende Rolle im Leben f√ľr einer Frau. Eine schicksalhafte Ver√§nderung der Brust stellt durch die operativen M√∂glichkeiten der heutigen plastischen Chirurgie keine lebenslange Entstellung mehr dar und kann durch modernste k√∂rperschonende Operationen zu einem neuen Selbstwertgef√ľhl und neuer Lebensqualit√§t f√ľhren.

Die Rekonstruktionsm√∂glichkeiten sind vielf√§ltig und werden den individuellen Gegebenheiten und Bed√ľrfnissen der Patientinnen angepasst.

Am h√§ufigsten erfolgt der Aufbau bei ausreichendem Hautmantel durch ein Silikon-Implantat, welches entweder prim√§r oder sekund√§r nach einer Gewebedehnung (Expanderbehandlung) eingebracht wird. Voraussetzung f√ľr dieses Verfahren ist ein gut durchbluteter und ausreichend vorhandener Haut-Weichteilmantel. Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, wird eine Brust durch Wiederaufbau mit k√∂rpereigenem Gewebe ohne Fremdmaterialien rekonstruiert. W√§hrend der Implantataufbau nach wie vor keine dauerhafte M√∂glichkeit darstellt, weil sich eine Kapselfibrose (verh√§rtete Abkapselung) entwickeln oder das Implantat nach einer gewissen Zeit schadhaft werden kann, ist es m√∂glich, durch Eigengewebe langfristig ein stabiles und √§sthetisches Endergebnis zu erzielen. Zu den Eigengewebsmethoden z√§hlen Haut- und Muskelgewebe vom R√ľcken (Latissimus dorsi-Lappen) oder Haut- Fettgewebe vom Unterbauch (DIEP-Lappen ohne Bauchmuskel). Weitere Gewebetransplantate aus anderen K√∂rperregionen (Oberschenkelinnenseite, hintere Flanke) stehen zur Verf√ľgung.

Vor jeder Operation findet das pers√∂nliche Beratungsgespr√§ch mit unseren erfahrenen √Ąrzt*innen statt. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept nach Ihren W√ľnschen und den chirurgisch sinnvollen M√∂glichkeiten. Die enge Anbindung an das zertifizierte Brustzentrum erm√∂glicht Ihnen dabei zus√§tzlich eine schnelle und allumfassende interdisziplin√§re Behandlung unter einem Dach.

Angeboren oder durch √§u√üere Einwirkungen wie Unf√§llen, Operationen, Tumoren, Infektionen und Entz√ľndungen, oder aber auch ohne erkennbare Ursache (idiopathisch), k√∂nnen L√§hmungen der Gesichtsnerven (N. facialis) und damit der mimischen Gesichtsmuskulatur, entstehen. Eine Fazialisparese ist f√ľr die Betroffenen au√üerordentlich belastend, da neben der optischen Stigmatisierung durch das ‚Äěh√§ngende Gesicht‚Äú der Verlust des vollst√§ndigen Mundschlusses und des Einsatzes der Wangenmuskulatur die Nahrungsaufnahme extrem erschwert wird, Nahrung und Speichel unkontrolliert verloren werden und Verletzungen der Mundschleimhaut beim Kauen resultieren k√∂nnen. Zudem k√∂nnen Folgesch√§den an den Augen durch den unvollst√§ndigen Lidschluss mit Ausw√§rtsdrehung des Unterlides, chronische Binde- und Hornhautentz√ľndung sowie Austrocknen des Auges entstehen. Idiopathische oder auch infekti√∂se und entz√ľndliche Fazialisparesen haben eine gute Prognose, sodass hier selten eine chirurgische Intervention n√∂tig ist.

Daher erfolgt die chirurgische Behandlung, die sogenannte Fazialisreanimation, meist nach Ausschöpfung konservativer Maßnahmen.

Chirurgische Behandlung
Kommt eine chirurgische Behandlung in Betracht, werden unterschiedliche Verfahrenstechniken, ausgehend von dem Zeitpunkt der Vorstellung und Auspr√§gung der Parese, erwogen. Unterschieden werden hier die sogenannten statischen und dynamischen Verfahren. Statische Verfahren bedeuten meist die Aufh√§ngung oder Z√ľgelung von Gewebe mit dem Ziel, Folgesch√§den zu vermeiden, oder dynamische Verfahren in Bezug auf die Symmetrie des Gesichtes zu erg√§nzen. Bei den dynamischen Verfahren werden Muskeln als aktive Kraftspender zur Wiederherstellung der Mimik verpflanzt. Diese k√∂nnen regional (z. B. aus dem Schl√§fenkaumuskel "Temporalis") oder frei verpflanzt werden (Gracilis-Muskel aus dem Oberschenkel).

Motorische Ersatzoperationen zur Rekonstruktion der Muskelfunktion
Sind Nerven der oberen und unteren Extremitäten irreparabel geschädigt, etwa durch Unfallfolge, Tumor oder zentraler Erkrankung wie Schlaganfall oder Zerebralparese, sind schwere Funktionsbeeinträchtigungen die Folge. Die motorische Ersatzoperation ist eine medizinische Alternative zu einer dauerhaften unbehandelten Lähmung oder langfristigen Schienenbehandlung. Die verlorengegangenen Funktionen können in jeder Phase nach der Verletzung mit dem Ziel eines wertvollen Funktionsgewinns wiederhergestellt werden. Hierbei werden gesunde, entbehrliche Sehnen-Muskel-Einheiten verlagert, um gelähmte oder zerstörte Muskelfunktionen zu ersetzen. Die Sehne eines willentlich ansteuerbaren, nicht gelähmten Muskels mit entbehrlicher Funktion (Spender) wird mit der Sehne eines gelähmten Muskels (Empfänger) vereinigt und stellt so dessen verlorengegangene Funktion wieder her.

Plexuslähmung
Die Nerven in den Armen und H√§nden stellen eine Verbindung zwischen dem Gehirn und einerseits den Muskeln, andererseits der Haut dar. Verletzungen der Nerven f√ľhren zu einem Verlust der Bewegung durch L√§hmung einer oder mehrer Muskeln, oder aber zu einem Taubheitsgef√ľhl, d. h. einem Verlust der Sensibilit√§t. Es k√∂nnen verschiedene Verletzungen der Nerven auftreten: Dehnungen (z. B. bei Knochenbr√ľchen), Quetschungen oder eine komplette Durchtrennung (z. B. durch Messerschnittverletzungen). Abh√§ngig von diesem Sch√§digungsmechanismus verl√§uft auch eine m√∂gliche selbst√§ndige Erholung (Regeneration) der Nerven. Allenfalls bei Dehnung oder geringer Quetschung, nicht aber bei Durchtrennung, ist eine R√ľckkehr der Funktion zu erwarten.

Nicht alle Nervensch√§den verursachen dauerhafte Probleme und nicht immer ist eine spezielle Behandlung erforderlich. Andere Verletzungen k√∂nnen schwerwiegender sein und bed√ľrfen einer Beurteilung und ggf. Behandlung durch die Plastische Chirurgie.

Bei Sch√§digungen des Armplexus im Schulterbereich, z. B. nach Unf√§llen mit dem Motorrad, kommt es zu schwerwiegenden Funktionsausf√§llen. Nur eine fr√ľhzeitige Untersuchung und Behandlung kann einen dauerhaften Schaden aufhalten. In unserer Spezialsprechstunde besprechen wir mit Ihnen das Vorgehen vom m√∂glichen Abwarten bis hin zum fr√ľhzeitigen chirurgischen Wiederherstellungseingriff. Insbesondere bei den sogenannten Teil-L√§hmungen kann durch gezielte Verpflanzung von entbehrlichen Anteilen funktionierender Nerven (Direktneurotisation) eine nahezu vollst√§ndige Funktionswiederkehr erzielt werden. Wird der optimale fr√ľhe Termin verpasst, gehen die sogenannten motorischen Endplatten der Muskeln zugrunde und eine Wiederherstellung mit der urspr√ľnglichen Muskelfunktion ist dann nicht mehr m√∂glich. In diesen F√§llen kommen alternative Verfahren wie die Sehnenumlagerung (motorische Ersatzoperationen) zum Einsatz.

Geschlechtsangleichende Operationen sind chirurgische geschlechtsangleichende Ma√ünahmen, bei denen prim√§re oder sekund√§re Geschlechtsmerkmale in Aussehen und Funktion dem Geschlechtsempfinden angeglichen werden. Diese Eingriffe werden an transsexuellen Menschen durchgef√ľhrt. Die gleichen oder √§hnliche Operationstechniken werden angewandt, wenn es um die Wiederherstellung von Geschlechtsmerkmalen nach Unfall oder Krankheit geht.

Man unterscheidet zwischen genitalangleichenden Eingriffen, also solchen, die an den primären Geschlechtsmerkmalen stattfinden, und weiteren Eingriffen, die die sekundären Geschlechtsmerkmale betreffen.

Bei Gewebedefekten, die durch Verletzung, Tumorresektion, Dekubitus oder Wundheilungsstörungen entstehen, ist häufig ein direkter Wundverschluss nicht mehr möglich. Dann bedarf es einer plastischen Deckung in Form einer Hauttransplantation, lokaler Gewebeverschiebung (Lappenplastiken) oder eines freien Gewebetransfers (freie Lappenplastiken). Temporär kann auch eine Defektdeckung mittels Hautersatzmaterialien oder spezieller Verbandsmaterialien erfolgen.

Hauttransplantation
Eine Hauttransplantation basiert auf der Entnahme einer oberflächlichen Hautschicht und deren Transplantation auf einen Haut-/ Weichteildefekt (Spalthauttransplantation) oder dem vollschichtigen Entnehmen von Haut an einer Stelle des Körpers (Vollhauttransplantation) mit direktem Vernähen der Entnahmestelle.

Lokale Lappenplastiken
Bei kleineren Defekten kann auch die umgebende Haut durch spezielle Schnitttechniken verschoben werden, um eine Defektdeckung zu erzielen.

Gestielte Lappenplastiken
Sind die Defekte zu tief bzw. liegen Sehnen, Knochen oder Nerven frei, reicht eine Hauttransplantation nicht aus, um eine sichere Deckung zu erzielen. Hier können dann Muskeln oder Weichgewebsteile des Körpers, die eine eigene Gefäßversorgung haben, an ihrem Gefäß gestielt verschoben werden.

Freier Gewebstransfer
Ist der Weichteildefekt sehr tief und gro√ü und liegt zus√§tzlich kein Gewebe in der Umgebung in ausreichender Menge vor, um durch eine Gewebsverschiebung einen Defektverschluss zu erzielen, wird auf eine freie Lappenplastik zur√ľckgegriffen. Hierbei handelt es sich um einen technisch anspruchsvollen chirurgischen Eingriff (siehe Mikrochirurgie), bei dem ein Muskel oder ein Gewebsst√ľck an seiner Gef√§√üversorgung frei pr√§pariert wird. Anschlie√üend werden diese Gef√§√üe durchtrennt, um sie dann unter dem Mikroskop mit mikrochirurgischer Technik an lokale Gef√§√üe in der Defektregion anzuschlie√üen. Das Gewebe wird dann √ľber neue Gef√§√üe versorgt und durchblutet. Somit k√∂nnen auch gro√üe Gewebsst√ľcke transplantiert werden, welche sonst absterben w√ľrden.

Von unserer Abteilung werden gemeinsam mit unseren Partnereinrichtungen unterschiedliche Fehlbildungen chirurgisch und nicht chirurgisch behandelt.

Schwerpunkte sind hierbei:

  • Angeborene Fehlbildungen der oberen Extremit√§t inkl. Hand (siehe Handchirurgie)
  • Angeborene Fehlbildungen der Brust (siehe Brustchirurgie)
  • Angeborene Fehlbildungen des √§u√üeren Ohres
  • Angeborene Gef√§√üanomalien

Die Mikrochirurgie der Gefäße und Nerven stellt in der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie eine enorm wichtige Operationstechnik dar. Unter einem Spezialmikroskop kann die/der Plastische Chirurg*in auch feinste anatomische Strukturen wiederherstellen. Mikrochirurgische Techniken kommen neben der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie vor allem in der Handchirurgie und Nervenchirurgie zum Einsatz.

Es können so Transplantationen von körpereigenem Gewebe in Defektzonen, die durch Unfall oder Tumoroperationen entstanden sind, vorgenommen werden und damit kann eine weitgehende Wiederherstellung erreicht werden.

Typische Beispiele sind:

  • Rekonstruktion oder Verpflanzung von Nerven und Muskeln bei L√§hmung des Gesichtes (Fazialisparese), des Armnervengeflechtes (Plexus brachialis) und anderen Lokalisationen (z. B. Unterschenkel)
  • Verpflanzung k√∂rpereigenen Gewebes aus der Unterbauchregion zur Wiederherstellung der weiblichen Brust
  • Verpflanzung k√∂rpereigenen Gewebes des Stammes zum Unterschenkel oder Arm bei gro√üen Defekten

Die mikrochirurgische Expertise muss in jahrelanger Ausbildung erworben werden und erfordert viel Geduld, k√∂rperliche Fitness und st√§ndiges Training. Daher werden die Verfahren nur in spezialisierten Kliniken vorgehalten, mit dem Ziel, f√ľr die Patient*innen die bestm√∂glichen Erfolgsraten zu erreichen.

Freier Gewebstransfer
Ist der Weichteildefekt sehr tief und gro√ü und liegt zus√§tzlich kein Gewebe in der Umgebung in ausreichender Menge vor, um durch eine Gewebsverschiebung einen Defektverschluss zu erzielen, wird auf eine freie Lappenplastik zur√ľckgegriffen. Hierbei handelt es sich um einen technisch anspruchsvollen chirurgischen Eingriff, bei dem ein Muskel oder ein Gewebsst√ľck an seiner Gef√§√üversorgung frei pr√§pariert wird. Anschlie√üend werden diese Gef√§√üe durchtrennt, um sie dann unter dem Mikroskop mit mikrochirurgischer Technik an lokale Gef√§√üe in der Defektregion anzuschlie√üen. Das Gewebe wird dann √ľber neue Gef√§√üe versorgt und durchblutet. Daher ist vor der Operation eine radiologische Gef√§√üdarstellung (Angiographie) notwendig. Somit k√∂nnen auch gro√üe Gewebsst√ľcke transplantiert werden, welche sonst absterben w√ľrden.

Die Abteilung f√ľr Plastische, √Ąsthetische und Rekonstruktive Chirurgie ist ein integraler Bestandteil der interdisziplin√§ren Tumorkonferenzen und kann das gesamte Spektrum der modernen rekonstruktiven Chirurgie anbieten.

Jede/jeder Patient*in erhält so sein individuelles Therapiekonzept, welches zusammen mit den Spezialist*innen der mitbehandelnden Fachdisziplinen Onkologie, Strahlentherapie, Gynäkologie, Orthopädie und Unfallchirurgie festgelegt wird.

Hauttumore
B√∂sartige Hauttumore, wie das Basaliom oder das Plattenepithelcarcinom, treten h√§ufig an ehemals sonnenexponierten K√∂rperarealen wie im Gesicht auf. Plastisch-chirurgische Expertise ist gefragt, wenn es um eine radikale, vollst√§ndige Tumorentfernung mit Erhalt oder Rekonstruktion der √Ąsthetik und Funktion geht, beispielsweise bei Tumoren im Bereich der Augenlider, der Nase oder der Wange. Plattenepithelcarcinome k√∂nnen auch im Bereich von Verbrennungsnarben oder instabilen Narben auftreten. Wenn √§ltere Narben wieder aufbrechen und es √ľber mehrere Wochen nicht zur Abheilung kommt, sollte dringend eine Gewebeuntersuchung durchgef√ľhrt werden, da sich auch eine b√∂sartige Entartung entwickelt haben k√∂nnte.

Das maligne Melanom erfordert bei entsprechender Ausdehnung eine plastisch-rekonstruktive Behandlung und wird interdisziplinär mit Expert*innen der Dermatoonkologie und Onkologie behandelt.

Weichteiltumore
Weichteiltumore fallen h√§ufig zuf√§llig durch Wachstum bzw. Gr√∂√üenzunahme auf, die meist durch eine schmerzlose Schwellung zu tasten sind. H√§ufig findet man gutartige Fettgeschw√ľlste, sogenannte Lipome, die aber, wenn sie in tiefere Schichten wie die Muskulatur vordringen, auch b√∂sartig sein k√∂nnen. Einige Weichteiltumore zeichnen sich durch lokales aggressives Wachstum aus. Die Gruppe der Weichteilsarkome umfasst zahlreiche seltene, aber b√∂sartige Geschwulste, die im Fettgewebe, in der Muskulatur oder auch den peripheren Nervenh√ľllen entstehen k√∂nnen. In Abh√§ngigkeit von ihrer Ausdehnung sind oftmals ausgedehnte operative Eingriffe notwendig, um diese Tumore radikal zu entfernen. Unser Tumorzentrum ist spezialisiert auf derartige Eingriffe, insbesondere in Hinblick auf einen maximalen Funktionserhalt. Hier wird interdisziplin√§r mit Expert*innen der Orthop√§die und Onkologie behandelt.

Adipositas gilt heute als eine der großen Erkrankungsgruppen. Zahlreiche Patient*innen erreichen bereits durch Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung eine beeindruckende Gewichtsreduktion. Andere benötigen die Hilfe von ärztlichen Spezialisten aus den Gebieten der bariatrischen Chirurgie, Ernährungsmedizin oder auch der Psychosomatik, um eine dauerhafte Verringerung des Körpergewichtes zu erzielen. Nach einer solchen massiven Gewichtsreduktion kann es zu ästhetisch oder funktionell störenden Hauterschlaffungen an typischen Körperregionen wie Brust, Oberarmen, Bauch, Flanken und Oberschenkel / Gesäß kommen.


Heute können wir mit sehr guten ästhetischen Ergebnissen durch spezielle plastisch-chirurgische Methoden die Körperform nach massivem Gewichtsverlust optimieren.

Die folgenden Verfahren werden dabei angewandt:

  • Bauchdeckenstraffung
  • Kombinierte Oberschenkel- und Ges√§√üstraffung (Bodylift)
  • Bruststraffung mit Neuformung durch Eigengewebsaufbau
  • Bruststraffung mit Implantaten
  • Oberk√∂rperstraffung
  • Oberarmstraffung
  • Oberschenkelstraffung

Eine erweiterte Korrektur und Verfeinerung des Ergebnisses lässt sich durch folgende Methoden erreichen:

  • Fettabsaugung
  • Fetteinspritzung in Defektzonen (Lipofilling)

Handchirurgie

Die akute und rekonstruktive Handchirurgie stellt an unserer Abteilung einen wichtigen Bereich dar. Unfälle, degenerative Erkrankungen, gut- und bösartige Tumore und Infektionen können ebenso wie angeborene Fehlbildungen die Handfunktion empfindlich einschränken.

Unsere Abteilung bietet Ihnen eine spitzenmedizinische Versorgung auf dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft. Ebenso wichtig wie eine Operation ist aber die medizinische Rehabilitation und Nachbehandlung.

F√ľr die Notfallversorgung, inklusive der Replantationschirurgie, steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr ein √Ąrzteteam bereit.

Unsere Abteilung ist eine von der √Ąrztekammer zugelassene Spezialiserungsst√§tte f√ľr Handchirurgie.

  • 24-Stunden Replantationsbereitschaft sowie Notfallversorgung aller Verletzungen des Handgelenks und der Hand
  • Rekonstruktion von komplexen Handverletzungen
  • Handgelenksspiegelungen (Arthroskopie des Handgelenks), diagnostisch und therapeutisch
  • Knochenbr√ľche (Frakturen) des Handgelenks und der Hand, sowohl prim√§r (direkt nach dem Unfall) als auch sekund√§r: Korrigierende Eingriffe (bei Fehlstellungen, fehlender kn√∂cherner Heilung (Pseudarthrosen, z. B. des Kahnbeins))
  • Mikrovaskul√§r gestielte und freie Knochenspantransplantation zur Verbesserung der Durchblutung heilungsgest√∂rter Knochenbr√ľche (z. B. gestielter Radiusspan)
  • Sehnenverletzungen (direkt nach dem Unfall) und korrigierende Eingriffe
  • Bandverletzungen im Finger- und Handgelenksbereich
  • Motorische Ersatzplastiken (nach Nervensch√§digung, nach Unf√§llen oder bei Anlagefehlern)
  • Teilversteifung und Vollversteifung im Bereich des Handgelenks und der Finger (Teilarthrodesen / Panarthrodesen z. B.: STT-Arthrodese, Mediokarpale Arthrodese, Radiolun√§re Arthrodese, Radioskapholun√§re Arthrodese)
  • Gelenksverschlei√ü (Sattelgelenksarthrose, Fingergelenksarthrose, Handgelenksarthrose)
  • Implantation von Gelenksprothesen
  • Sehnenscheideneinengungen (Schnellender Finger, Tendovaginitis stenosans de Quervain)
  • Sehnenscheidenentz√ľndungen (Tendovaginitis)
  • √úberbein (Ganglion)
  • Dupuytren-Erkrankung der Hohlhand (M. Dupuytren)
  • Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Kubitaltunnelsyndrom, Loge de Guyon Syndrom, Interosseus anterior Syndrom, Pronator-Syndrom, Wartenberg-Syndrom etc.)
  • Handtumore
  • Rheumatische Hand- und Fingergelenkserkrankung
  • Durchblutungsst√∂rung von Handwurzelknochen (= Knochennekrosen (Lunatummalazie/M. Kienb√∂ck, Scaphoidnekrose/M. Preiser))
  • Behandlung von Wachstumsst√∂rungen der Elle oder Speiche (Ulna-plus oder Ulna-Minus-Variante) mit L√§ngenangleichung sowohl Arthroskopisch als auch durch einen Hautschnitt. (Verk√ľrzungsosteotomie der Unterarmknochen (Radiuskorrekturosteotomie / Ulnakorrekturosteotomie)
  • Angeborene Fehlbildungen der Hand (√ľberz√§hlige, fehlende, zusammengewachsene oder fehlgebildete Finger) z. B.: Syndaktylie, Hexadaktylie, Polydaktylie, Symbrachydaktylie, Kamptodaktylie, Klinodaktylie, Spalthand, L√∂ffelhand, Kirner Deformit√§t, u. v. m.)

Verbrennungschirurgie

Das LKH-Universit√§tsklinikum Graz stellt die regionale und √ľberregionale Versorgung schwerbrandverletzter Patient*innen im Raum Steiermark, K√§rnten und Burgenland sicher. Neben Verbrennungen werden Elektrounf√§lle sowie lebensbedrohende Erkrankungen der Haut wie z.B. die toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN), nekrotisierende Fasziitiden (z.B. Fournier-Gangr√§n) an der Abteilung behandelt. Neben der Akutbehandlung ist die Abteilung auch f√ľr die Nachbehandlung der Patienten zust√§ndig.

Brandverletzte Patient*innen sind nach ausgedehnten Verbrennungen aufgrund der flächenhaften Ausdehnungen, ästhetischen Entstellungen an sichtbaren Körperpartien und von funktionellen Einschränkungen betroffen.

Korrekturen k√∂nnen entweder unter alleiniger Anwendung konservativer Verfahren, Operationen oder in Kombinationen aus beiden erfolgen. W√§hrend konservative Therapien in der Regel m√∂glichst fr√ľhzeitig angewendet werden sollten, gilt f√ľr operative Verfahren, diese erst nach Narbenausreifung durchzuf√ľhren. Ausnahmen sind besonders starke funktionelle Behinderungen, die auch fr√ľhzeitige chirurgische Interventionen rechtfertigen.

Starke Narbenbildungen k√∂nnen, besonders im Kindes- und Adoleszentenalter, Wachstums- und Entwicklungsst√∂rungen herbeif√ľhren, sodass hier eine fr√ľhzeitige Vorstellung bei der/dem Plastischen Chirurgin/Chirurgen mit der Frage korrigierender Eingriffe zu empfehlen ist.

Die Wundheilung und damit die Narbenbildung ist individuell und von den Voraussetzungen abhängig, in der die Entwicklung der Wundheilung zur narbigen Abheilung entsteht.

Wir empfehlen die Narbenkorrektur fr√ľhestens nach etwa einem Jahr nach der Verletzung. Es wird jedoch in jedem Fall individuell mit der/dem Patientin/Patienten entschieden, ob und wann der richtige Zeitpunkt zur Narbenkorrektur erreicht ist. Eine Operation ist zu vermeiden, wenn die Narbenbildung noch nicht abgeschlossen ist, was beispielsweise durch eine ger√∂tete Narbe erkennbar ist. Bei wuchernden Narben ist zun√§chst eine konservative Therapie mittels spezieller Verb√§nde oder Injektionen in das Narbenareal sinnvoll.

Eine Operation kann je nach Lokalisation und Ausdehnung der Narbe in lokaler Bet√§ubung oder in Vollnarkose durchgef√ľhrt werden.

Wir beraten Sie gerne ausf√ľhrlich und entwickeln mit Ihnen ein Konzept zur sinnvollen Therapie Ihrer Narben.

√Ąsthetische Chirurgie

Die √Ąsthetische Chirurgie dient der Korrektur von Formst√∂rungen unter Ber√ľcksichtigung der Individualit√§t der Patient*innen.

  • Brustoperationen
  • Fettabsaugung/ Fetttransfer/ Lipofilling
  • Bauchdeckenstraffung
  • Oberarmstraffung
  • Oberschenkelstraffung
  • Facelift/ Stirnlift
  • Augenlidkorrekturen/ Lidplastiken/ Blepharoplastiken
  • Nasenkorrekturen
  • Ohrkorrekturen
  • Faltenbehandlung
  • Korrektur nach √Ąsthetischen Operationen/ Behandlung von Komplikationen

Vor einem Eingriff werden Sie von uns ausf√ľhrlich beraten. Im Gespr√§ch mit Ihnen werden der Umfang der Operation und das Operationsverfahren festgelegt.

Tagesklinik

Die Interdisziplin√§re Tagesklinik befindet sich im Erdgescho√ü des neuen Chirurgie-Komplexes. Zwei topmoderne Eingriffsr√§ume und 23 Betten zur Nachbetreuung stehen den Patient*innen der Tagesklinik zur Verf√ľgung.

An der Interdisziplin√§ren Tagesklinik sind neben der Klinischen Abteilung f√ľr Plastische, √Ąsthetische und Rekonstruktive Chirurgie auch die Univ.-Klinik f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin, die Klinische Abteilung f√ľr Allgemeinchirurgie, die Klinische Abteilung f√ľr Gef√§√üchirurgie, die Klinische Abteilung f√ľr Herzchirurgie, die Klinische Abteilung f√ľr Thoraxchirurgie und Hyperbare Chirurgie, die Klinische Abteilung f√ľr Transplantationschirurgie, die Univ.-Klinik f√ľr Neurochirurgie, die Univ.-Klinik f√ľr Orthop√§die und Traumatologie sowie die Univ.-Klinik f√ľr Urologie t√§tig.

Station

Im November 2020 konnte die Abteilung die neue Normalbettenstation im 2. Stock beziehen (Station C2). Die Station verf√ľgt √ľber 29 Betten. Zus√§tzlich stehen der Abteilung Belegbetten auf den als gemeinsame Einheit der Universit√§tsklinik f√ľr Chirurgie gef√ľhrten Sonderklassestationen zur Verf√ľgung. Au√üerdem besitzt die Abteilung Belegbetten auf der neuen Interdisziplin√§ren Tagesklinik.

Die Stationäre Aufnahme

Wenn eine Operation notwendig ist, oder aus einem anderen Grund ein station√§rer Aufenthalt geplant ist, dann werden Sie auf einer unserer Stationen aufgenommen. Der erste Weg f√ľhrt Sie hier an den Schwesternst√ľtzpunkt, wo Ihnen die weiteren Schritte erkl√§rt werden. Auf der Station selbst werden Sie dann weiter von Team der Plastischen Chirurgie behandelt und betreut.

OP

Die Abteilung verf√ľgt t√§glich √ľber 2 bzw. 3 Operationss√§le (mit Narkose) im OP-Zentrum. Zus√§tzlich steht der Abteilung ein Operationssaal (f√ľr tagesklinische Operationen in Narkose bzw. Lokalan√§sthesie) in der Tagesklinik und ein weiterer f√ľr ambulante Eingriffe im Bereich der Ambulanz zur Verf√ľgung. Unsere OP-R√§ume entsprechen dem neuesten technischen Standard und sind somit auch f√ľr die speziellen Anforderungen (z. B. klimatechnisch f√ľr die Operation von Schwerbrandverletzten) optimal vorbereitet.

Ambulanzen

Im Ambulanzbereich der Chirurgie findet der gesamte Ambulanzbetrieb der Plastischen Chirurgie statt, also die Behandlung von Patient*innen, die akut ein Problem haben, aber auch die Betreuung von Patient*innen in der ‚ÄěAllgemeinen Plastischen Ambulanz‚Äú und den ‚ÄěPlastischen Spezialambulanzen‚Äú.

Allgemeine Ambulanz

Spezialambulanzen

  • Verbrennungschirurgie und Narbenbehandlung
  • Wiederherstellende Brustchirurgie
  • Geschlechtsangleichende Chirurgie
  • Handchirurgie inkl. Handfehlbildungen
  • Fu√ü- und Extremit√§tenchirurgie
  • Periphere Nerven- und Plexuschirurgie

Die Leitstelle mit ihren Schaltern ist die Dokumentationszentrale der Ambulanz. Hier werden Sie registriert und Ihre pers√∂nlichen Daten aufgenommen. F√ľr alle weiteren Besuche erhalten Sie dann eine Ambulanzkarte, mit der Sie sich dann anmelden k√∂nnen.

Wir sind bem√ľht, Wartezeiten m√∂glichst kurz und vereinbarte Termine einzuhalten. Mit der Einf√ľhrung der Terminambulanz konnten die Wartezeiten grunds√§tzlich stark verk√ľrzt werden. Da wir aber uns aber f√ľr jede Patientin / jeden Patienten die Zeit nehmen m√∂chten, die notwendig ist, kann es trotz Terminplanung zu Wartezeiten kommen; beispielsweise, weil wir ein komplettes Untersuchungsprogramm durchf√ľhren m√ľssen oder Notf√§lle vorgezogen werden m√ľssen. Es kann auch immer wieder vorkommen, dass √Ąrzt*innen zu einer Akutoperation in den OP m√ľssen. Seien Sie versichert, dass wir trotzdem versuchen, Ihre Wartezeiten so kurz wie m√∂glich zu halten.

Wir bitten Sie daf√ľr um Verst√§ndnis!

Im Wartebereich k√∂nnen Sie dann einen Sitzplatz aussuchen, bis Sie aufgerufen werden. Wir bitten Sie, sich f√ľr die Zeit des Wartens etwas zu Ihrem Zeitvertreib (z. B. Buch, Zeitschriften etc.) mitzunehmen. Im Wartebereich warten Patient*innen f√ľr die unterschiedlichsten Teilambulanzen; eventuell auch mit unterschiedlichen Wartezeiten, sodass Sie eventuell das Gef√ľhl haben, dass Patient*innen unterschiedlich lang warten m√ľssen. Dies ist aber grunds√§tzlich nicht der Fall. Wir nehmen uns f√ľr jede Patientin und jeden Patient die Zeit, die notwendig ist, um kompetent zu beraten, zu betreuen und zu behandeln.

Schließlich werden Sie dann mit Namen aufgerufen und kommen in eines der Untersuchungs- bzw. Behandlungszimmer.

Im Untersuchungs- bzw. Behandlungszimmer wartet bereits eine √Ąrztin/ein Arzt aus dem Plastischen Team auf Sie. Selbstverst√§ndlich versuchen wir, eine kontinuierliche Betreuung durch eine √Ąrztin/einen Arzt zu erreichen, aber in den meisten F√§llen werden Sie einige √Ąrzt*innen aus unserem Team kennenlernen.

Gemeinsam mit einem Mitglied des Pflegeteams werden im Behandlungsraum nun Erstbegutachtungen, Verlaufskontrollen, Befundbesprechungen, Nahtentfernungen, Punktionen und Beratungsgespr√§che durchgef√ľhrt. Sollte eine Operationsplanung notwendig sein, so wird diese von den √Ąrzt*innen zusammen mit dem Sekretariatspersonal der Abteilung noch in der Ambulanz durchgef√ľhrt.

Gemeinsame Spezialeinrichtungen

  • Brandverletztenzentrum (Kinder und Erwachsene)
  • CCC Graz inkl. Subzentren
  • Interdisziplin√§re Arbeitsgruppe f√ľr Angeborene Gef√§√üanomalien
  • Trans-Mann-Ambulanz
  • √Ąsthetik- und Laserzentrum

Kontakt

Klinische Abteilung Plastische, √Ąsthetische und Rekonstruktive Chirurgie
Universit√§tsklinik f√ľr Chirurgie
Auenbruggerplatz 2934/4, 8036 Graz

Mo.‚ÄďFr.: 08:00‚Äď14:00 Uhr
Telefon: +43 316 385-81621
Fax: +43 316 385-59514690