UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Innere Medizin

Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Abteilungsleiter

Univ.-Prof. Dr. Andreas Zirlik

Liste alphabetisch sortiert.
Aus DatenschutzgrĂŒnden werden nur jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelistet, die dazu ihr EinverstĂ€ndnis gegeben haben.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

Benedikt Martin, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

Bisping Egbert Hubertus, Priv.Doz.Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

MedUni - Profil

Bugger Heiko, Ass.Prof.PD Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

Harb Stefan, Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

MedUni - Profil

Manninger-WĂŒnscher Martin, Univ.Ass.PD Dr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

PĂ€tzold Sascha, Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

MedUni - Profil

Rainer Peter, AssozProfPDDDr., FA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

Schmidt Albrecht, Priv.Doz.Dr., FOA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

Location Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

Sereinigg Michael, Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie

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MedUni - Profil

Verheyen Nicolas, Univ.Ass.PD DDr, FA
27.000
Ambulante Behandlungen/Jahr
2.600
StationÀre Behandlungen/Jahr
4.000
Eingriffe am Herzen/Jahr

Die Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie am LKH-Univ. Klinikum Graz ist einer der Hauptbehandlungspartner des UniversitĂ€ren Herzzentrums Graz neben den Klinischen Abteilungen fĂŒr Herzchirurgie, PĂ€diatrische Kardiologie und der Herz-, Thorax- GefĂ€ĂŸchirurgischer AnĂ€sthesiologie und Intensivmedizin. Zusammen verkörpern wir das Zentrum der Maximalversorgung fĂŒr Patient*innen mit Herzkreislauferkrankungen fĂŒr die Steiermark und die angrenzenden Regionen. Ein exzellent ausgebildetes Team von anerkannten Spezialist*innen bietet Standardtherapien entsprechend aktuellster Leitlinie unter dem Einsatz innovativer und modernster BehandlungsansĂ€tze auf höchstem medizintechnischem Niveau. Unser Ziel ist es dabei eine auf die jeweiligen Patient*innen, deren Risiken und psychosoziales Umfeld abgestimmte, menschliche, personalisierte Herzmedizin aus einer Hand im Alltag umzusetzen. Wissenschaftlich treibt uns die Erforschung grundlegender Mechanismen unterschiedlichster Herzerkrankungen an, insbesondere an der wichtigen Schnittstelle von Stoffwechsel und EntzĂŒndung. Vielversprechende neue Therapiemöglichkeiten werden letztendlich in unserem modernen, klinischen Studienzentrum geprĂŒft, um auch in der Zukunft unserem Anspruch gerecht zu werden, jeder/jedem unserer Herzpatient*innen, die jeweils am besten geeignete Therapie im Rahmen einer gemeinsamen medizinischen Betreuung anbieten zu können.

Wir sind fĂŒr Sie da

Ambulanzsekretariat:
Telefon: +43 316 385-83734
Fax: +43 316 385-13208

Station Kardiologie A:
Telefon: +43 316 385-80095
Fax: +43 316 385-14979

Station Kardiologie B:
Telefon: +43 316 385-83443
Fax: +43 316 385-13208

Kardiologische Intensivstation:
Tel.: +43 316 385-86134
Fax: +43 316 385-12252

Unsere Leistungen

CTO steht fĂŒr „Chronic total occlusion“, einen chronischen vollstĂ€ndigen Verschluss einer Koronararterie, der seit mindestens drei Monaten besteht. Bei etwa 20% der Patient*innen mit KHK (koronaren Herzkrankheiten) finden wir eine CTO. Im Gegensatz zum akuten Herzinfarkt bildet sich dieser Verschluss langsam ĂŒber Jahre, daher können Kollateralen aussprossen und den Herzmuskel am Leben erhalten. Diese ermöglichen allerdings nicht eine volle LeistungsfĂ€higkeit. Daher bieten wir die interventionelle Wiedereröffnung chronisch verschlossener HerzkranzgefĂ€ĂŸe (sog. CTO-PCI) an. Dazu verwenden wir feine DrĂ€hte und Mikrokatheter und stellen mit intravaskulĂ€rem Ultraschall die Koronararterien von innen dar. Die Normalisierung der LeistungsfĂ€higkeit nach der Rekanalisation beschreiben Patient*innen oft ĂŒberraschend positiv.

In der CTO-Ambulanz erheben wir die genaue Anamnese (die Symptome sind meist atypisch, weil sich die Patient*innen an die lange bestehende EinschrÀnkung gewöhnt haben) und stellen die Indikation zur CTO-PCI. Wir besprechen alternative Therapien, wie die chirurgische Revaskularisation und Behandlung mit Medikamenten, erklÀren mögliche Komplikationen und bereiten die Patient*innen auf eine gewöhnlich mehrere Stunden dauernde CTO-PCI vor.

Die Zuweisung erfolgt durch FachĂ€rzt*innen fĂŒr Kardiologie. Notwendige Voruntersuchungen inkludieren eine Darstellung der Morphologie durch CT der Koronararterien und Koronarangiographie sowie Nachweis der VitalitĂ€t des Myokards und Bestimmung des Ausmaßes der IschĂ€mie durch Dobutamin-Stressechokardiographie, Szintigraphie oder Stress-MRT.

Die Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung, die völlig schmerz- und risikofrei die anatomische und funktionelle Darstellung des Herzens erlaubt. Sie kann Aufschluss ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe der Herzkammern und Herzvorhöfe, die Herzwanddicke, die FunktionalitĂ€t und Auswurfleistung der Herzkammern sowie die FunktionalitĂ€t und Beweglichkeit der vier Herzklappen geben. Das Echokardiographielabor der Abteilung fĂŒr Kardiologie bietet nicht-invasive Ultraschalldiagnostik des Herzens auf höchstem universitĂ€rem Niveau anhand der Empfehlungen der europĂ€ischen Gesellschaft fĂŒr kardiovaskulĂ€re Bildgebung (EACVI). HierfĂŒr stehen State-of-the-Art Echokardiographie-GerĂ€te und Software mit Speckle-Tracking und 3D-Technologie zur VerfĂŒgung.

Leistungen des Echokardiographie-Labors:

  • Transthorakale Echokardiographie
  • Transösophagealse Echokardiographie
  • Dynamische Stressechokardiographie (Liegefahrrad)
  • Pharmakologische Stressechokardiographie (Dobutamin, Persantin)
  • Kontrast-Echokardiographie
  • Echokardiografisches Guiding bei minimal invasiven Eingriffen (MitraClip, PFO/ASD-Verschluss, Herzohr-Verschluss)
  • Spiro-Ergometrie
  • Ausbildung von Ärzt*innen im Rahmen der Facharztausbildung
  • Organisation und Abhaltung einer Lehrveranstaltung fĂŒr Student*innen der Medizinischen UniversitĂ€t Graz (Echokardiographie in Theorie und Praxis)

Anmeldung zu einer Untersuchung:

  • StationĂ€re Patient*innen: elektronische Zuweisung ĂŒber openMEDOCS
  • Ambulante Patient*innen: Zuweisung ĂŒber Spezialambulanz oder Zuweisung ĂŒber niedergelassene FachĂ€rzt*innen

Kooperationen

Unser Schwerpunkt im Bereich der invasiven Elektrophysiologie liegt in der kathetergestĂŒtzen Behandlung von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Vorhofflattern, AV-nodaler Reentry-Tachykardie, Wolf-Parkinson-White-Syndrom, atriale Tachykardien sowie ventrikulĂ€re Tachykardien und Extrasystolien. Weiters werden bei ausgewĂ€hlten Patient*innen die Implantation von Vorhofohr-Occludern durchgefĂŒhrt. Um eine optimale Behandlung zu ermöglichen, stehen in unserer Klinik modernste Diagnostik- und Therapieverfahren zur VerfĂŒgung. Neben dem Einsatz von Hochfrequenzstrom in Kombination mit einer computergestĂŒtzen 3D-Rekonstruktion der Herzhöhlen bieten wir je nach Bedarf auch Ablationen mittels KĂ€lte (Cryoablation) und kĂŒnftig auch mittels Elektroporation (Pulsed Field Ablation) an. Unsere beiden elektrophysiologischen Herzkatheter-Labore sind mit mehreren dreidimensionalen Mappingsystemen ausgestattet. Diese Systeme erlauben nicht nur eine prĂ€zise Steuerung der Katheter im Herzen, sondern ermöglichen es auch, die Röntgenstrahlung wĂ€hrend der Katheterablationen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Herzkathetereingriffe werden in enger Zusammenarbeit zwischen einem international ausgebildeten Ärzt*innenteam und einem spezialisierten Team aus dem Bereich Pflege- und Assistenzpersonal durchgefĂŒhrt.

Als eines der Zentren des „VT Netzwerk Österreich“ sind wir Ansprechpartner fĂŒr ausgewĂ€hlte und akut durchzufĂŒhrende, endo- und epikardiale Ablationen zur Versorgung von Patient*innen mit malignen Herzrhythmusstörungen. DarĂŒber hinaus stehen in Kooperation mit der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Chirurgie fĂŒr diese Patient*innen auch erweiterte Techniken wie z. B. die Sympathektomie bei elektrischem Sturm zur VerfĂŒgung.

Wir nehmen an vielen akademischen und internationalen Studien teil, kooperieren eng mit lokalen, nationalen und internationalen Partnern und haben somit stÀndigen Zugang zu den neuesten Technologien auf dem Gebiet der Elektrophysiologie. Unsere hervorragende QualitÀt als internationales Referenz- und Ausbildungszentrum zeigt auch eine Auszeichnung der European Heart Rhythm Association (EHRA), welche wenige Zentren mit exzellenten und standardisierten Ausbildungs- und Behandlungstechniken zertifiziert.

Die HCM-Ambulanz versteht sich als zentrale Schaltstelle fĂŒr Zuweiser*innen, zustĂ€ndig fĂŒr die universitĂ€re Diagnostik und weiterfĂŒhrende Therapie von Patient*innen mit hypertrophen Kardiomyopathien. Hierzu zĂ€hlt im Allgemeinen jede kardiale Hypertrophie, die nicht allein durch Bluthochdruck erklĂ€rbar ist, insbesondere genetische hypertrophe obstruktive/nicht obstruktive Kardiomyopathien, Speicherkrankheiten (z. B. kardiale Amyloidose, Mb. Fabry), aber auch andere seltene hypertrophe Kardiomyopathien. Das hierfĂŒr zur VerfĂŒgung stehende diagnostische und therapeutische Spektrum umfasst die Echokardiographie, Ergometrie, Kardio-MRT (Kooperation mit UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Radiologie), invasive Rechts- und Linksherzdiagnostik, Implantation von ICDs und Loop-Rekordern, transkoronare Ablation der Septumhypertrophie und Diagnostik bzw. Beratung (Kooperation mit Institut fĂŒr Humangenetik).

Übrige Formen der Herzinsuffizienz werden in der Herzinsuffizienz-Ambulanz des UniversitĂ€ren Herzzentrums Graz betreut.

Das Team der interventionellen Kardiologie der Klinischen Abteilung fĂŒr Kardiologie ist bestrebt, bei der Diagnose und Behandlung der koronaren Herzerkrankung das höchste Versorgungsniveau zu erbringen, um die MortalitĂ€t und MorbiditĂ€t der ischĂ€mischen Herzkrankheit in Österreich zu reduzieren. Unser Team besteht aus hochqualifizierten interventionellen Kardiolog*innen und steht fĂŒr NotfĂ€lle rund um die Uhr zur VerfĂŒgung. In drei Katheterlaboren fĂŒhren wir diagnostische Herzkatheteruntersuchungen und perkutane Koronarinterventionen mit Implantation von einem oder mehreren medikamentenbeschichteten Stents durch. Dank der Erfahrung des Teams und der VerfĂŒgbarkeit von High-end-Technologien, sowohl fĂŒr die Diagnostik (fraktionierte Flussreserve, intravaskulĂ€rer Ultraschall, optische KohĂ€renztomographie etc.), als auch fĂŒr die Therapie (Rotablation, Shock-Wave, CTO-Interventionen etc.) können wir eine optimale und dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprechende Behandlung unserer Patient*innen garantieren. Der Großteil unserer Eingriffe wird durch einen radialen Zugang durchgefĂŒhrt, wodurch viele unserer Patient*innen in einem tagesklinischen Aufenthalt behandelt und eventuell noch am gleichen Tag entlassen werden können.

Wir legen Wert auf die kontinuierliche Entwicklung und EinfĂŒhrung innovativer Methoden im Bereich der interventionellen Kardiologie. Dementsprechend nehmen wir an mehreren akademischen und internationalen Studien teil und haben somit Zugang zu den neuesten Technologien auf dem Gebiet der koronaren Diagnostik und Therapie. In Anerkennung des internationalen hohen Standards in der Versorgung sind wir als Referenzzentrum hĂ€ufig in die Ausbildung interventioneller Kardiolog*innen aus dem In- und Ausland involviert.

Die interdisziplinĂ€re Hochrisikoambulanz dient der Therapieoptimierung fĂŒr Patient*innen nach einem oder mehreren kardiovaskulĂ€ren Ereignissen und mit schwer einstellbaren Risikofaktoren (HyperlipidĂ€mie, Diabetes und Hypertonie) und wird gemeinsam mit dem Ă€rztlichen Kollegium der Klinischen Abteilung fĂŒr Endokrinologie bespielt. Die Terminvergabe erfolgt zumeist direkt bei Entlassung, in EinzelfĂ€llen auch nach begrĂŒndeter Zuweisung durch niedergelassene FachĂ€rzt*innen fĂŒr Innere Medizin. Ziel ist die Optimierung der kardiovaskulĂ€ren Risikofaktoren und des Gerinnungsmangements, um das Wiederauftreten von Ereignissen zu verhindern.

In der Hypertonieambulanz können Patient*innen mit therapieresistenter arterieller Hypertonie durch niedergelassene FachĂ€rzt*innen fĂŒr Innere Medizin zugewiesen werden. Eine möglichst breite AbklĂ€rung bezĂŒglich sekundĂ€rer Hypertonie, eine Langzeitblutdruckmessung und dreifach antihypertensive Kombination inkl. Diuretikum in maximal vertrĂ€glicher Dosierung sollen bei Anmeldung vorliegen. Vorgestellte Patient*innen werden fĂŒr mögliche interventionelle Therapien evaluiert und ggf. geplant, medikamentöse Therapien nach Möglichkeit optimiert. Interventionelle Therapien umfassen aktuell die Barorezeptorstimulation und renale Ablationstherapien. Die Ambulanz wird in Kooperation mit der Klinischen Abteilung fĂŒr Angiologie und der Klinischen Abteilung fĂŒr Nephrologie bespielt.

Die Kardiologische Intensivstation verfĂŒgt ĂŒber 9 voll ausgestattete Betten mit der Möglichkeit des kompletten hĂ€modynamischen Monitorings, der invasiven und nicht-invasiven Beatmung, sowie aller weiteren gĂ€ngigen intensivmedizinischen Verfahren wie akuter mechanischer KreislaufunterstĂŒtzung (ECLS, ImpellaÒ) und Nierenersatztherapie. Auf der kardiologischen Intensivstation werden rund um die Uhr insbesondere Patient*innen mit schwersten internistischen Krankheitsbildern, sowie Patient*innen mit kardiogenem Schock oder mit akutem Myokardinfarkt betreut. ZusĂ€tzlich werden intensivpflichtige Patient*innen nach elektiven invasiven Klappenersatztherapien versorgt.

Die Intensivstation verfĂŒgt darĂŒber hinaus ĂŒber einen sehr gut ausgestatteten Eingriffsraum, der beispielsweise fĂŒr das Legen von Notfall-Schrittmachern, zentralen VenenzugĂ€ngen, Pleura- und Perikardpunktionen sowie elektrische Kardioversionen genutzt wird.

Das Team der Kardiologischen Intensivstation ĂŒbernimmt rund um die Uhr die Mitbetreuung der Patient*innen auf den kardiologischen Bettenstationen. Dies trĂ€gt zu einer grĂ¶ĂŸtmöglichen Sicherheit der uns anvertrauten Patient*innen bei. Über die kardiologische Intensivstation ist die Abteilung fĂŒr Kardiologie rund um die Uhr fĂŒr RĂŒckfragen und NotfĂ€lle innerhalb und außerhalb des Hauses erreichbar.

Die kardiologische Bettenstation umfasst 44 Betten auf zwei Stockwerken zur Betreuung von Allgemeinklasse-versicherten und Sonderklasse-versicherten Personen. Bei Bedarf ist ein kontinuierliches telemetrisches Monitoring bei Patient*innen möglich, die durch Auftreten von Herzrhythmusstörungen gefĂ€hrdet sein könnten. Ein Krankenzimmer mit 4 Betten ist mit zusĂ€tzlichen erweiterten Überwachungsmöglichkeiten ausgestattet („intermediate Care“). Patient*innen, die zu geplanten Untersuchungen einbestellt werden, erwartet in hochwertig ausgestatteten RĂ€umlichkeiten eine kardiologische Versorgung auf international höchstem Niveau.

Das Team der Rhythmologie an der Klinischen Abteilung fĂŒr Kardiologie steht fĂŒr eine integrative Behandlung des gesamten Spektrums von Herzrhythmusstörungen. Wir bieten Ihnen eine umfangreiche AbklĂ€rung, Beratung und Behandlung Ihrer Beschwerden gemĂ€ĂŸ der neuesten Forschungserkenntnisse und mit den innovativsten und besten Behandlungsmethoden an. Der Schwerpunkt unserer Rhythmus-Ambulanz liegt in der Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Patient*innen mit bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen sowie mit angeborenen Herzrhythmusstörungen und erhöhtem Risiko fĂŒr maligne Herzrhythmusstörungen bzw. fĂŒr einen sudden cardiac death (SCD).

Unser Schwerpunkt im Bereich der invasiven Elektrophysiologie liegt in der kathetergestĂŒtzen Behandlung von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Vorhofflattern, AV-nodaler Reentry-Tachykardie, Wolf-Parkinson-White-Syndrom, atriale Tachykardien sowie ventrikulĂ€re Tachykardien und Extrasystolien. All diese Patient*innen werden, in enger Kooperation mit einem Netzwerk an Partner-KrankenhĂ€usern und niedergelassenen Kolleg*innen, vor und nach solchen Herzkathetereingriffen in unserer Rhythmusambulanz diagnostisch abgeklĂ€rt und beraten.

Herzschrittmacher und ICDs sind entsprechend der nationalen und internationalen Leitlinien bei langsamen und/oder schnellen Herzrhythmusstörungen bzw. zur Vermeidung des plötzlichen Herztodes indiziert. Als Teil des CDIC (Cardiac Device Implantation Center) am UniversitĂ€ren Herzzentrum Graz liegt unser Schwerpunkt im Bereich der Implantation von Herzschrittmachern, Devices zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) und Implantierten Kardioverter-Defibrillatoren (ICD). Auch diese Patient*innen werden vor entsprechenden Implantationen in unserer Rhythmusambulanz diagnostisch abgeklĂ€rt und beraten sowie vor allem nach der Implantation regelmĂ€ĂŸig kontrolliert.

Daneben werden in der Rhythmus-Ambulanz Patient*innen, bei denen klinisch der Verdacht auf eine genetisch bedingte Herzerkrankung besteht oder in deren Familie eine solche Erkrankung bekannt ist, umfassend behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf Erkrankungen, die zu einem erhöhten Risiko fĂŒr Herzrhythmusstörungen und / oder einem plötzlichen Herztod im jungen Alter fĂŒhren können.

DarĂŒber hinaus werden Patient*innen nach Synkopen in unserer Rhythmusambulanz abgeklĂ€rt. Dies geschieht im Verbund mit unseren Partner-KrankenhĂ€usern entsprechend einem evidenz-basierten Stufenkonzeptes als Teil des Synkopen-Netzwerkes Steiermark.

Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit liegt in der telemedizinischen Betreuung von Patient*innen mit implantierten Devices. Die Telemedizin-Ambulanz wird in Zusammenarbeit zwischen einem international ausgebildeten Ärzteteam und einem spezialisierten Pflege-Team durchgefĂŒhrt. Mittels Telemonitoring kann die Funktion der Devices direkt kontrolliert und auf VerĂ€nderungen (z.B. Auftreten von Herzrhythmusstörungen) unmittelbar reagiert werden.

Klinische Forschung ist unverzichtbar fĂŒr die Weiterentwicklung des medizinischen Fortschritts und die kontinuierliche und nachhaltige Verbesserung der VersorgungsqualitĂ€t von erkrankten Menschen. Damit ein Arzneimittel oder ein Therapiekonzept neu zugelassen oder zur klinischen Routine werden kann, ist eine wissenschaftliche Evaluation im Rahmen einer sog. klinischen Studie unausweichlich. Hierdurch können Sicherheit, VertrĂ€glichkeit und Wirksamkeit neuer oder bereits zugelassener Arzneimittel und Therapieformen ĂŒberprĂŒft werden. Neben dem wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnisgewinn fĂŒr das entsprechende Therapieverfahren ergibt sich außerdem fĂŒr teilnehmende Patient*innen die Möglichkeit, von einer entsprechenden Therapie bereits weit vor der offiziellen Zulassung profitieren zu können. Klinische Studien bieten daher eine zusĂ€tzliche Chance, die Leiden erkrankter Menschen zu lindern, ihre LebensqualitĂ€t zu verbessern und die medizinische Versorgung zu optimieren.

Die Klinische Abteilung fĂŒr Kardiologie des UniversitĂ€ren Herzzentrums Graz nimmt an zahlreichen klinischen Studien teil, die neue Therapien verschiedenster kardiovaskulĂ€rer Erkrankungen untersuchen, z. B. zur Therapie des Herzinfarktes, der HerzmuskelschwĂ€che, von Herzklappenerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen. Hierbei arbeiten wir sowohl mit namhaften Industrieunternehmen der Branche, als auch mit anderen akademischen Institutionen zusammen. Im Rahmen der Studien erfolgt eine enge medizinische Betreuung, um grĂ¶ĂŸtmögliche Sicherheit und Komfort der Patient*innen zu gewĂ€hrleisten. Ein Team aus Ärzt*innen und Studienassistent*innen steht Ihnen rund um die Uhr zur VerfĂŒgung. Bei Interesse an einer Studienteilnahme können Sie sich gerne an uns wenden. Wir beraten Sie gerne.

Einige unserer angebotenen Eingriffe und Behandlungen (Herzkatheter, elektrische Kardioversion, Infusionstherapie) können tagesklinisch durchgefĂŒhrt werden. Die Zuweisung zu einem Eingriff oder einer Behandlung in der Tagesklinik wird direkt durch die Ärzt*innen unserer Abteilung gestellt. Der genaue Ablauf eines tagesklinisch durchgefĂŒhrten Eingriffs bzw. Therapie wird in schriftlicher Form nach entsprechender Zuweisung ausgehĂ€ndigt.

In der Vitienambulanz (Herzklappenambulanz) können Patient*innen mit angeborenen und erworbenen Herzklappenfehlern zur Indikationsstellung einer operativen oder interventionellen Herzklappentherapie, aber auch zur Verbesserung der medikamentösen Therapie, vorgestellt werden. Behandlungsschwerpunkt sind Klappenerkrankungen, die ĂŒberwiegend im höheren Lebensalter auftreten und aufgrund der KomplexitĂ€t und Begleiterkrankungen eine umfassende interdisziplinĂ€re Betreuung erfordern. Außerdem werden hier Patient*innen mit angeborenen oder erworbenen Herzfehlern (z. B. Vorhofseptumdefekt) oder Notwendigkeit einer Intervention von Herzstrukturen (z. B. Vorhofohrverschluss) vorstellig. HierfĂŒr steht ein breites Spektrum an diagnostischen Verfahren wie Echokardiographie, Spiroergometrie, Langzeitmessungen (EKG, Blutdruck) und Herzkatheterdiagnostik zur VerfĂŒgung.

Unser Ziel ist es, ein optimales Therapiekonzept in enger Zusammenarbeit mit den Patient*innen, den Angehörigen und unserem interdisziplinĂ€ren HeartTeam des UniversitĂ€ren Herzzentrums Graz zu erarbeiten. Im Zuge dessen erfolgt eine breite AufklĂ€rung ĂŒber die jeweils möglichen Behandlungsoptionen.

FĂŒr unsere Zuweiser

Zuweisung nur mit Facharztbefunden und geklĂ€rter Ätiologie der Herzinsuffizienz, EF zumindest <40%

Patient*innen mit myokardialer Hypertrophie, die nicht sicher durch erhöhte Nachlast (arterielle Hypertonie, Klappenerkrankungen) erklĂ€rbar sind. Erforderliche Zusatzunterlagen: EKG und Echokardiographie-Befund. Informationen ĂŒber Symptomatik wĂŒnschenswert (Angina pectoris, Belastungsdyspnoe, PrĂ€-/Synkope, Palpitationen?).

Patient*innen nach einem Ereignis und einer Hochrisikosituation im Sinne von schwer einstellbarer Stoffwechsellage und/oder Hypertonie.

(erforderliche Angaben: Ereignisse, Tri, Chol, LDL, HDL, HbA1c, RR)

Patient*innen mit therapieresistenter Hypertonie zur weiteren AbklÀrung, medikamentöser Therapieadaptierung und interventionellen antihypertensiven Therapie.

(erforderliche Angaben: RR Mittelwerte 24h-Messung, Therapie)

FachÀrztliche Zuweisung notwendig (Internist/Kardiologe). Der Zuweisung sollte ein EKG und aktuelles USKG (Echo) beigelegt werden. Zuweisung nur von symptomatischen Patient*innen mit hochgradigen Vitien bzw. speziellen Vitien (low-flow low-gradient Aortenstenose; Mitralinsuffizienz bei hochgradig reduzierter Linksventrikelfunktion)

Kontakt

Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz

Telefon: +43 316 385-12544
Fax: +43 316 385-13733