Hals-Nasen-Ohren-UniversitÀtsklinik

Über uns

EuropÀische Spitzenmedizin

26 Ärzt*innen und mehr als 110 Pflegepersonen betreuen pro Jahr ĂŒber 28.000 Patient*innen ambulant und 5.500 Patient*innen stationĂ€r. In den modernst ausgestatteten OP-SĂ€len werden 3.300 Narkoseeingriffe pro Jahr durchgefĂŒhrt. Dabei werden alle Erkrankungen der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie sowie ihre Grenzgebiete diagnostiziert und therapiert.

Spezialambulanzen

In der Allergieambulanz lassen sich jĂ€hrlich ĂŒber 2.000 Patient*innen austesten und erhalten in Folge eine Therapie - im Bedarfsfall eine spezifische Immuntherapie. Die AbklĂ€rung erfolgt durch Anamneseerhebung, Hauttest, spezifischen IgE-Antikörpernachweis im Serum und bei Bedarf durch nasale Provokation. Auf die Diagnosestellung folgt immer eine ausfĂŒhrliche Beratung und im Anschluss eine fĂŒr die Patient*innen erforderliche Therapie.

Über die akustische Rhinometrie bzw. die Rhinomanometrie werden die diagnostischen Grundlagen zur Beurteilung von Druck- und StrömungsverhĂ€ltnissen bei Atemwegserkrankungen im Bereich der Nase gemessen.

In der Vestibulometrie können alle Arten von Gleichgewichtsstörungen und Schwindel (mittels PendelprĂŒfung, Stabilometrie-Plattform) sowie HirnnervenlĂ€hmung (z. B. Facialisparese) und Durchblutungsstörungen des Innenohres diagnostiziert, ambulant und/oder stationĂ€r untersucht und behandelt werden.

Ein gutes Hörvermögen des Kindes ist eine wesentliche Voraussetzung fĂŒr die lautsprachliche Entwicklung. Um möglichen Folgen einer Hörstörung entgegenzuwirken ist eine frĂŒhzeitige Erkennung und Intervention notwendig.
Die PÀdaudiologie ist eine medizinische Spezialdisziplin, die sich mit der Diagnostik, Therapie und umfassenden Beratung bei Hörstörungen von SÀuglingen, Kindern und Jugendlichen befasst.
Im Rahmen der Erfassung einer kindlichen Hörstörung werden verschiedene Untersuchungen bzw. Hörmessungen je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes durchgefĂŒhrt. Dabei kommen sowohl subjektive als auch objektive Verfahren zur Anwendung.

Subjektive Hörmessungen erfordern die Mitarbeit Ihres Kindes und beinhalten

  • Reaktions-/Verhaltensaudiometrie
  • Spielaudiometrie und
  • Sprachaudiometrie

Bei den objektiven Verfahren ist die Mitarbeit Ihres Kindes nicht notwendig. Diese Hörmessungen erfolgen bei ruhigem bzw. schlafendem Kind. Dazu zÀhlen:

  • Impedanzaudiometrie
  • Messung der otoakustischen Emissionen (TEOAE, DPOAE)
  • Hirnstammaudiometrie (AABR, BERA)

Wird die Diagnose einer Hörstörung durch den Arzt/die Ärztin gestellt, kann je nach Notwendigkeit

  • eine konservative oder chirurgische Behandlung,
  • eine Versorgung mit HörgerĂ€ten oder
  • eine Versorgung mit implantierbaren Hörsystemen (z. B. Cochlea-Implantat)

eingeleitet werden.

Die PĂ€daudiologie-Ambulanz an der HNO-Klinik setzt sich aus dem multiprofessionellen Team von FachĂ€rzt*innen fĂŒr Phoniatrie, HNO-FachĂ€rzt*innen, LogopĂ€d*innen und Psycholog*innen zusammen. Weiters arbeiten wir eng mit Hör-FrĂŒhförder*innen und HörgerĂ€teakustiker*innen zusammen.

Die Ursache der Rhonchopathie (Schnarchstörung) sowie das "obstruktive Schlafapnoesyndrom" wird im "Schnarchlabor" untersucht. Dort sind im Bedarfsfall entsprechende konservative oder operative Maßnahmen möglich.

Die Phoniatrie beschĂ€ftigt sich mit Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen. Auf Grund des großen diagnostischen und therapeutischen Aufwandes zur Untersuchung und Behandlung sind die phoniatrische und die logopĂ€dische Ambulanz grundsĂ€tzlich Bestellambulanzen, das heißt eine Terminvereinbarung ist unbedingt notwendig.

Jeden Mittwoch findet in der Ambulanz ab 10:00 Uhr eine interdiszipliĂ€re Visite durch Ärzt*innen der Univ.-Klinik fĂŒr Strahlentherapie gemeinsam mit Ärzt*innen der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde zur optimalen Betreuung unserer Tumorpatient*innen, die sich unter laufender Strahlentherapie befinden, statt.

Am Montag und Donnerstag findet jeweils zwischen 12:00 und 15:30 Uhr in der HNO-Ambulanz die Tumornachsorge fĂŒr unsere Patient*innen mit bereits abgeschlossener Tumortherapie statt. Die Tumornachsorge erfolgt ĂŒblicherweise ĂŒber einen Nachbeobachtungszeitraum von fĂŒnf Jahren.