Hals-Nasen-Ohren-UniversitÀtsklinik

Über uns

EuropÀische Spitzenmedizin in Graz

26 Ärzt*innen und mehr als 110 Pflegepersonen betreuen in unserer Klinik pro Jahr ĂŒber 28.000 Patient*innen ambulant und 5.500 Patient*innen stationĂ€r.
In unseren modernst ausgestatteten OP-SĂ€len werden 3.300 Narkoseeingriffe pro Jahr durchgefĂŒhrt. Dabei behandeln und diagnostizieren wir alle Erkrankungen der HNO-Heilkunde, der Kopf- und Halschirurgie sowie ihrer Grenzgebiete. Als UniversitĂ€tsklinik betreiben wir innovative und interdisziplinĂ€re Forschung auf internationalem Niveau und bieten praxisorientierter Lehre und Ausbildung sowohl im studentischen Bereich als auch postgraduell an.

Behandlungsspektrum

Ein besonderes Anliegen der Klinik ist die FrĂŒherfassung bösartiger Tumoren im Kopf-Halsbereich. DafĂŒr stehen modernste diagnostische, endoskop- und mikroskopgestĂŒtzte Untersuchungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung.

An unserer Klinik werden diagnostische Operationen am Hals (Lymphknotenentfernungen), am Kehlkopf und Stimmlippen, aber auch an der Unterkiefer- und OhrspeicheldrĂŒse sowie die chirurgische Entfernung von Tumoren und diversen Fremdkörpern vorgenommen. Therapiert werden auch VerĂ€nderungen von Lymphknoten im Kopf-Halsbereich. Die Endoskopie der Speise- und Luftwege, z. B. bei Verengung (Stenosen) im Kehlkopf, Luftröhrenbereich oder der Speiseröhre gehört ebenso zum Aufgabenbereich.

Die Erfassung und endoskopische Behandlung von Erkrankungen der inneren Nase, der Nasennebenhöhlen sowie der angrenzenden SchĂ€delbasis – einschließlich der Augenhöhle – ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik. Wenn erforderlich, werden Eingriffe nach plastisch-rekonstruktiven Kriterien vorgenommen:

  • Nasennebenhöhlenoperation
  • Kosmetisch-funktionelle Nasenkorrektur
  • Korrektur der inneren und Ă€ußeren Nase (Septorhinoplastik)
  • Begradigung der Nasenscheidewand (Septumplastik)

Außerdem befassen sich aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen der Allergieambulanz mit der Zusammensetzung des Nasensekrets von Allergiker*innen im Vergleich zu Gesunden. Das Ziel dieser Untersuchungen ist es, die Unterschiede festzustellen und mögliche neue Therapiekonzepte zu entwickeln.

Unsere Behandlungen umfassen das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie fĂŒr Erkrankungen des Ohres und des Gleichgewichtsorganes in jedem Lebensalter. Taube Ohren können mit dem Einsetzen eines Cochlea-Implantats wieder hörend gemacht werden. Falls notwendig, können winzige Prothesen aus Keramik, Kunststoff oder Gold als Gehörknöchelchenersatz eingebaut werden.Mit dem Operationsmikroskop gelingen Ă€ußerst feine mikrochirurgische Eingriffe. Zu unseren TĂ€tigkeitsbereichen zĂ€hlen die Neurotologische Ambulanz (Erkrankungen des Mittel- und Innnenohrs), die PĂ€daudiologische Spezialambulanz fĂŒr Kinder- und SĂ€uglinge, die Behandlung der Otosklerose mit Stapesplastik sowie die Anpassung von HörgerĂ€ten (Implantation eines Vibrant Soundbridge Systems).

  • Videoendoskopische Möglichkeiten der Untersuchung der Stimm-, Sprech- und Schluckorgane
  • ComputergestĂŒtzte Aufzeichnung und Erfassung von Stimmleistungen
  • Aerodynamische Messungen, NasalitĂ€tsanalysen, Schluckfunktionsdiagnostik
  • Orofaziale Diagnostik, Elektrodiagnostik, Entwicklungsdiagnostik
  • Spezifische Erfassung des Sprach- und Sprechvermögens
  • Sensomotorische Diagnostik im orofazialen Bereich
  • Wahrnehmungsdiagnostik, Intelligenz- und Entwicklungstests
  • Entnahme von Biopsien und zytologischen Abstrichen
  • Phonochirurgie (stimmverbessernde Chirurgie)
  • LogopĂ€dische Therapie, die von einem Team aus hochqualifizierten LogopĂ€dInnen durchgefĂŒhrt wird