Universitäres Comprehensive Cancer Center

F√ľr unsere Patientinnen und Patienten

Mit dem Universit√§ren Comprehensive Cancer Center (Krebszentrum) Graz ist die h√∂chste Versorgungsstufe f√ľr die Betreuung von Menschen mit Krebserkrankungen in der Steiermark gegeben. Sie haben hier die M√∂glichkeit, an Klinischen Studien teilzunehmen und erhalten damit Zugang zu modernsten Behandlungsverfahren. In w√∂chentlich stattfindenden fach√ľbergreifenden Tumorkonferenzen (Tumorboards) werden f√ľr all unsere Patient*innen mit einer Krebsneuerkrankung individuelle Behandlungsempfehlungen erstellt.

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen weitere Informationen zur Vereinbarung von Beratungsterminen, eine Auswahl an Selbsthilfegruppen oder direkten Draht zu unseren Expert*innen.

Tumorboards

Ein Tumorboard, auch als Tumorkonferenz bezeichnet, ist ein w√∂chentlich stattfindendes fach√ľbergreifendes Treffen von Spezialist*innen. Dabei wird f√ľr unsere Patient*innen mit einer Krebserkrankung eine konkrete, individuelle, therapeutische Behandlungsempfehlung erarbeitet und in der Folge umgesetzt:

  • mehr als zehn operative Einrichtungen, die auf Krebserkrankungen spezialisiert sind, erm√∂glichen die chirurgische Behandlung verschiedenster Tumorarten
  • eine auf Krebstherapie spezialisierte Universit√§tsklinik verf√ľgt √ľber modernste Bestrahlungsger√§te und -methoden
  • klinische Abteilungen, die auf medikament√∂se Tumortherapie spezialisiert sind, verabreichen diese mit einem H√∂chstma√ü an Sorgfalt und Sicherheit f√ľr die Patient*innen

Schmerzfrei am Klinikum

Hier finden Sie vier Aufkl√§rungsfilme, die Ihnen auf anschauliche Weise erkl√§ren sollen, wie diese schmerzfreien Untersuchungen bzw. Therapien am LKH-Univ. Klinikum Graz durchgef√ľhrt werden.
Produziert in Kooperation mit der FH Joanneum.

Informationsplattform Krebs

Laut Statistik Austria erkranken in √Ėsterreich j√§hrlich etwa 42.000 Menschen an Krebs ‚Äď M√§nner h√§ufiger als Frauen. F√ľr beide Geschlechter stellen b√∂sartige Tumorerkrankungen, nach den Herz-Kreislauferkrankungen, die zweith√§ufigste Todesursache dar. Davon sind in der Steiermark ca. 400 Frauen und mehr als 550 M√§nner betroffen.

Die Bioimmuntherapie baut auf der Wirkung von biologischen Stoffen auf, die dem menschlichen Stoffwechsel bekannt sind, vom K√∂rper metabolisiert werden und regulierend bei Krankheitsprozessen wirken. Zu diesen Stoffen z√§hlen Antik√∂rper, Zytokine, Hormone, Gerinnungsfaktoren, Proteine, Oligonukleotide, aber auch vitamin√§hnliche Stoffe. Die Herstellung erfolgt mittels Biotechnologie in gentechnisch ver√§nderten Organismen. Die sogenannten Biologika (wie z.B. Tumornekrosefaktor-alpha-Antagonisten) greifen in das immunologische Geschehen im K√∂rper ein, indem sie Entz√ľndungsvorg√§nge blockieren.

Die Bioimmuntherapie wird unter anderem bei chronisch entz√ľndlichen oder Krebserkrankungen angewandt, aber auch bei Hauterkrankungen wie der "Schuppenflechte". Eine besondere Form einer nat√ľrlichen Immuntherapie ist dabei die Phototherapie, deren positive Wirkung durch UV-Strahlung bei vielen Hauterkrankungen eingesetzt wird.

Die Therapie von Hauttumoren bei Patient*innen mit Hautkrebssyndromen ist herausfordernd, da h√§ufig viele Tumore im Bereich gr√∂√üerer Hautfelder vorliegen. Bis vor wenigen Jahre galt die chirurgische Therapie als Standardtherapie von Hauttumoren. Die Einf√ľhrung neuer Therapieformen wie z.B. der photodynamischen Therapie (PDT) und der Immunstimulanzien wie Imiquimod (Toll-like-Rezeptor-Agonist) hat die Behandlungsm√∂glichkeiten sehr erweitert. Aufgrund des relativ seltenen Auftretens von Hautkrebssyndromen (H√§ufigkeit weit weniger als 1 pro 10.000 Einwohner) liegen jedoch nur begrenzte Erfahrungen √ľber diese neuen Behandlungsm√∂glichkeiten bei diesen Syndromen vor.

Hautkrebssyndromregister Graz

Das Hautkrebssyndromregister Graz wurde 2009 eingerichtet, um detaillierte Informationen √ľber m√∂gliche zus√§tzliche Risikofaktoren, die klinische Auspr√§gung und den Verlauf von Hautkrebssyndromen und das Ansprechen auf die Therapie bei m√∂glichst vielen Patient*innen zu gewinnen und um Betroffene gezielt zu Studien mit neuen Behandlungsm√∂glichkeiten einladen zu k√∂nnen.

Patient*innen mit folgenden Hautkrebssyndromen bzw. Erkrankungen werden in das Register unter Beachtung ethischer Richtlinien und strengen Vorgaben des Datenschutzes aufgenommen:

  • Xeroderma pigmentosum und andere Syndrome mit defekter DNA-Reparatur
  • Basalzelln√§vussyndrom
  • Epidermodysplasia verruciformis
  • Rothmund-Thomson Syndrom
  • Andere Hautkrebssyndrome

Beratungs- und Sprechstunden

Die genetische Beratung befasst sich mit medizinischen und menschlichen Problemen, die mit Auftreten oder mit dem Risiko des Auftretens einer genetischen Erkrankung bei einzelnen Personen oder innerhalb einer Familie verkn√ľpft sind.

  • Im Diagnostik- und Forschungsinstitut f√ľr Humangenetik
    Harrachgasse 21, 8. OG, 8010 Graz
    Mo.‚ÄďFr.: 07:00‚Äď15:45 Uhr
    Telefon: +43 316 380-4111

Breast Care Nurses sind Pflegefachkr√§fte, die speziell f√ľr die Betreuung, Beratung und Begleitung von Brustkrebspatient*innen ausgebildet sind. Sie sind das Bindeglied zu allen Fachdisziplinen des Universit√§ren CCC-Subzentrum Brust am LKH-Univ. Klinikum Graz.

  • In der Ambulanz der Univ.-Klinik f√ľr Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz
    Montag bis Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr
    Telefon: +43 316 385-80349
  • In der Mamma-Ambulanz der Univ.-Klinik f√ľr Chirurgie
    Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz
    Montag, Mittwoch und Freitag von 07:30 bis 15:30 Uhr
    Telefon: +43 316 385-81106
  • In der Brustambulanz f√ľr Strahlentherapie-Radioonkologie
    Auenbruggerplatz 32, 8036 Graz
    Dienstag und Mittwoch von 07:00 bis 15:00 Uhr
    Telefon: +43 316 385-30781
  • Einzelberatung und Psychotherapie
  • Familienberatung und Psychotherapie
  • Angeh√∂rigenberatung
  • Krisenintervention

Kontakt wird vor Ort bei einem ambulanten oder stationären Termin vereinbart.

  • pr√§- und postoperative Betreuung
  • Ern√§hrungsberatung

Ansprechpartnerin: Dr. rer. nat. Julia Traub, BSc MSc
Telefon: +43 316 385-80777
julia.traub@uniklinikum.kages.at

  • Information √ľber/und Organisation von mobilen Diensten, Pflegeheimen, Hospiz, Rehabilitation, Erholungsaufenthalten, Heilbehelfen, Hilfsmitteln, Pflegegeld, Essenzustelldiensten etc.
  • Intervention und Unterst√ľtzung in kritischen Lebenslagen

Ansprechpartnerin: Elisabeth Korp, MA, Leitung
Auenbruggerplatz 15, 3. Stock (Zi C 304), 8036 Graz
Telefon: +43 316 385-12594
elisabeth.korp@uniklinikum.kages.at

Wir bem√ľhen uns sehr, eine optimale Behandlung zu gew√§hrleisten. Sollte es trotzdem zu Problemen kommen, wenden Sie sich bitte an Ihre zust√§ndige √Ąrztin bzw. an Ihren zust√§ndigen Arzt oder an unser Beschwerdemanagement.

Ansprechpartnerin: Brigitte Haberhofer
Telefon: +43 316 385-16017
brigitte.haberhofer@uniklinikum.kages.at

Selbsthilfegruppen

Nach einer Krebsdiagnose kann der Austausch mit Gleichbetroffenen sehr hilfreich sein, um mit der Erkrankung besser umgehen zu k√∂nnen. Die wertvollen Erfahrungen, die zwischen den Patient*innen geteilt werden und n√ľtzliche Tipps k√∂nnen Sie dabei unterst√ľtzen. Zusammen ist man zumindest etwas weniger allein.

Spitzenmedizin hautnah erleben!

F√ľhrende √Ąrzt*innen informieren Sie in spannenden Vorlesungen √ľber das Neueste aus Medizin und Wissenschaft. N√ľtzen Sie die Chance, sich im "Mini Med Studium" aus erster Hand zu informieren und ausf√ľhrlich mit den Expert*innen zu diskutieren. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei!