Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klinische Abteilung fĂŒr Pneumologie
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Email philipp.douschan@medunigraz.at
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Terminvereinbarung Ambulanz
Zuweisung erforderlich
Mo.âFr.: 08:00â09:00 Uhr
und 11:30â13:30 Uhr
Telefon: +43 316 385-12253
Fax: +43 316 385-13930
Schlaflabor
Zuweisung erforderlich
Telefon: +43 316 385-87868
Fax: +43 316 385-17868
schlaflabor@uniklinikum.kages.at
Bettenstation
Telefon: +43 316 385-13149
Fax: +43 316 385-14097
Respiratory Care Unit (RCU)
Telefon: +43 316 385-16452
Fax: +43 316 385-14097
Wir bieten die gesamte Diagnostik und Therapie der Erkrankungen im Bereich Atemwege, Lungen, Rippenfell und Ventilation, inklusive der Beatmungstherapie bei respiratorischer Insuffizienz.
In unserer Spezialambulanz betreuen wir Patient*innen mit Lungentumoren. Vom Zeitpunkt der Erstvorstellung, ĂŒber Diagnosestellung und Therapieplanung sowie in der Nachsorge begleiten wir unsere Patient*innen durch alle Phasen der Erkrankung. Die Therapien werden den aktuellen Leitlinien entsprechend individuell auf den/die Patienten/in abgestimmt. Die Sicherung einer möglichst hohen LebensqualitĂ€t steht fĂŒr uns im Mittelpunkt.
Onkologische Sprechstunde: Mo.âFr.: 08:00â13:00 Uhr
Als Expertenzentrum fĂŒr pulmonale Hypertonie (ERN assoziiertes Zentrum) betreuen wir ĂŒberregional Patient*innen mit Verdacht auf oder mit manifester pulmonaler Hypertonie. Von Suchtests fĂŒr pulmonale Hypertonie ĂŒber BeratungsgesprĂ€che und Erstellung eines Therapiekonzepts begleiten wir unsere Patient*innen durch die Therapie. Eine individuell angepasste Therapie ist uns sehr wichtig. Unser Zentrum arbeitet eng mit der Thoraxchirurgie in Graz und den Kardiolog*innen des AKH Wien sowie der Thoraxchirurgie des AKH Wien zusammen. Einmal monatlich werden Patient*innen im CTEPH Board vorgestellt und interdisziplinĂ€r besprochen.
Pulmonale Hypertonie Sprechstunde: Mi., Fr.: 08:00â13:00 Uhr
Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie, PH) bezeichnet einen krankhaft erhöhten Blutdruck in den LungengefĂ€Ăen. Dadurch muss die rechte Herzkammer stĂ€rker pumpen, um das Blut durch die Lunge zu befördern. Langfristig kann dies zu einer Rechtsherzbelastung und schlieĂlich zu einer Rechtsherzinsuffizienz fĂŒhren.
Ursachen:
Lungenhochdruck kann verschiedene Ursachen haben. Man unterscheidet mehrere Gruppen:
Wenn der Verdacht auf Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) besteht, werden mehrere Untersuchungen durchgefĂŒhrt, um die Diagnose zu bestĂ€tigen und die Ursache herauszufinden. ZunĂ€chst fragt die Ărztin oder der Arzt nach den Beschwerden â zum Beispiel nach Atemnot bei Belastung, MĂŒdigkeit, Schwindel oder geschwollenen Beinen â und hört Herz und Lunge ab. Danach folgen meist einige grundlegende Tests wie ein EKG, um die Herzfunktion zu prĂŒfen, und ein Röntgenbild des Brustkorbs, das zeigen kann, ob das Herz vergröĂert oder die LungengefĂ€Ăe erweitert sind. Auch Blutuntersuchungen helfen, andere Ursachen auszuschlieĂen und Hinweise auf eine Belastung des Herzens zu erkennen.
Eine besonders wichtige Untersuchung ist der Herzultraschall (Echokardiographie). Damit kann abgeschĂ€tzt werden, ob der Druck in der Lunge erhöht ist und ob das rechte Herz dadurch bereits belastet ist. Um zu prĂŒfen, ob der Lungenhochdruck nur bei Belastung auftritt, kann der Ultraschall auch wĂ€hrend einer leichten körperlichen Anstrengung durchgefĂŒhrt werden. ZusĂ€tzlich werden hĂ€ufig Lungenfunktionstests gemacht, um Erkrankungen wie COPD oder Lungenfibrose zu erkennen.
Manchmal ist auch eine Computertomographie (CT) oder eine Kernspintomographie (MRT) notwendig, um die Lunge und die BlutgefĂ€Ăe genauer darzustellen und Blutgerinnsel auszuschlieĂen.
Die wichtigste Untersuchung zur endgĂŒltigen Diagnose ist jedoch der sogenannte Rechtsherzkatheter. Dabei wird unter örtlicher BetĂ€ubung ein dĂŒnner Schlauch ĂŒber eine Vene bis ins rechte Herz und in die Lungenschlagader geschoben. So kann der Druck in den LungengefĂ€Ăen direkt gemessen werden.
ZusĂ€tzlich kann ein Belastungstest â zum Beispiel ein 6-Minuten-Gehtest â zeigen, wie stark die körperliche LeistungsfĂ€higkeit eingeschrĂ€nkt ist. All diese Untersuchungen zusammen geben ein genaues Bild davon, ob ein Lungenhochdruck vorliegt, wie schwer er ist und welche Behandlung am besten geeignet ist.
Der Rechtsherzkatheter wird zur Messung der Druckwerte im rechten Herzen und der Lungenarterien sowie zur Messung des Sauerstoffgehaltes im Lungenkreislauf (kleiner Körperkreislauf) eingesetzt. Besteht aufgrund von vorangegangenen Basisuntersuchungen wie der Echokardiographie (Herzultraschall), des EKG (Elektrokardiogramm) und der Lungenfunktion der Verdacht auf das Vorliegen eines Lungenhochdrucks oder kann die Atemnotsymptomatik nicht weiter erklĂ€rt werden, so ist die Indikation fĂŒr eine Rechtsherzkatheteruntersuchung gegeben.
Mithilfe einer pharmakologischen Testung kann sowohl der Schweregrad als auch das Ansprechen auf eine mögliche medikamentöse Therapie beurteilt werden. Linksherzerkrankungen als Ursache der pulmonalen Hypertonie lassen sich durch die Bestimmung des pulmonal-kapillĂ€ren Verschlussdrucks (PAWP) oder durch direkte Bestimmung des linkventrikulĂ€ren endiastolsichen Druckes im linken Ventrikel feststellen. Die wĂ€hrend der Rechtsherzkatheteruntersuchung ermittelten hĂ€modynamischen Parameter haben eine prĂ€diktive Bedeutung fĂŒr den Verlauf und die Schwere der Erkrankung. Ein erhöhter pulmonal-vaskulĂ€rer Widerstand, ein gesteigerter pulmonal-arterieller Druck sowie ein vermindertes Herzzeitvolumen deuten auf eine ungĂŒnstige Prognose hin. Bei gewissen Fragestellungen kann es auch vorkommen, dass eine Belastungs-Rechtsherzkatheteruntersuchung durchgefĂŒhrt wird. Hierbei wird auf der Liege oder auf einem halbliegenden Fahrradergometer gegen verschiedene Wattstufen bis zur individuellen Ausbelastung getreten. Patient*innen sollten daher stets bequeme Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen.
Die Rechtsherzkatheteruntersuchung wird an der klinischen Abteilung fĂŒr Pneumologie des UniversitĂ€tsklinikum Graz routinemĂ€Ăig unter standardisierten Bedingungen im Herzkatheterlabor durchgefĂŒhrt.
Die Stressechokardiographie ist ein spezielles diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Herzfunktion unter Belastung. Dabei wird ein Ultraschall des Herzens (Echokardiographie) durchgefĂŒhrt, wĂ€hrend das Herz durch körperliche AktivitĂ€t oder durch die Verabreichung bestimmter Medikamente gezielt belastet wird. Die Patient*innen befinden sich auf einem Ergometer in halb-aufrechter Position und durchlaufen schrittweise von der IntensitĂ€t steigende Belastungsstufen.
Gleichzeitig wird in diesen FĂ€llen meist auch eine Spiroergometrie durchgefĂŒhrt. Die Spiroergometrie ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Atem- und Herz-Kreislauffunktion unter körperlicher Belastung. Sie wird eingesetzt, um die individuelle LeistungsfĂ€higkeit, den Energiestoffwechsel und die Funktion von Lunge, Herz und Muskulatur zu beurteilen. Dabei wird die Atmung wĂ€hrend einer Belastung (meist auf einem Fahrradergometer oder Laufband) analysiert. In der Diagnostik der Pulmonalen Hypertonie dient sie einerseits der Diagnosestellung, andererseits ist sie fĂŒr die EinschĂ€tzung des Therapieansprechens und der Prognose von groĂer Wichtigkeit.
Stressechokardiographie und Spiroergometrie:
tĂ€glich: 08:00â13:00 Uhr
Herzultraschalltermine:
Mi., Fr.: 08:00â13:00 Uhr
Auf Station jederzeit
Rechtsherzkatheteruntersuchung:
Di., Do., Fr.: 08:00â13:00 Uhr
Wir bitten um Zuweisung ĂŒber Medocs oder Vereinbarung ĂŒber die Ambulanz
In unserer ILD Ambulanz betreuen wir Patient*innen mit interstitiellen Lungenkrankheiten, insbesondere fortschreitenden Lungenfibrosen (progrediente pulmonale Fibrose, PPF) wie beispielsweise idiopathische Lungenfibrose (IPF), andere idiopathische interstitielle Lungenerkrankungen, sekundÀre Lungenfibrose bei rheumatischen Erkrankungen, Sarkoidose, exogen-allergischer Alveolitis (EAA oder HypersensitivitÀtspneumonitis), medikamenten- oder staubinduzierte interstitielle Lungenerkrankungen. ZusÀtzlich behandeln wir in dieser Sprechstunde auch Patient*innen mit seltenen Lungenkrankheiten wie z.B. Lymphangioleiomyomatose.
Wir leiten das steiermarkweite ILD-Board, in dem neben Pneumolog*innen auch Radiolog*innen, Rheumatolog*innen und bei Bedarf weitere Internist*innen wie Kardiolog*innen oder Angiolog*innen teilnehmen, um interdisziplinĂ€r die bestmögliche Diagnose und Therapie fĂŒr Patient*innen mit interstitiellen Lungenerkrankungen sicherzustellen
Sprechstunde:
Mo., Mi., Do.: 08:00â14:00 Uhr
ILD Board Besprechungen:
Mo.: 14:00â15:00 Uhr (virtuell)
Was ist eine ILD?
Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) sind eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen das Lungengewebe zwischen den AtemblĂ€schen (das sogenannte Interstitium) entzĂŒndet und/oder vernarbt wird. Dies fĂŒhrt zu einer eingeschrĂ€nkten Dehnbarkeit der Lunge und beeintrĂ€chtigt die Sauerstoffaufnahme. Typische Symptome sind zunehmende Atemnot, trockener Husten und verminderte Belastbarkeit.
ILD kann viele Ursachen haben, unter anderem:
Die Diagnose einer ILD erfordert eine grĂŒndliche AbklĂ€rung:
Nach Diagnosestellung erfolgen regelmĂ€Ăige Nachsorgeuntersuchungen, um den Krankheitsverlauf zu ĂŒberwachen:
Die Behandlung hÀngt von der Ursache und dem Schweregrad der ILD ab:
Im Zentrum bĂŒndeln wir die Expertise zu allen Erkrankungen im Bereich der Atemwege. In unseren spezialisierten Sprechstunden zu schwerem Asthma, Allergologie, COPD mit hĂ€ufigen Exazerbationen, Lungenvolumenreduktion, Cystische Fibrose und Non-CF-Bronchiektasen fĂŒhren wir eine ausfĂŒhrliche Diagnostik inkl. PhĂ€notypisierung der Erkrankungen durch. Hierauf basierend bieten wir den Patient*innen anschlieĂend zielgerichtete, moderne Therapien wie Biologika-Therapien, Medikamente zur Exazerbationsprophylaxe, CF-Modulator-Therapien, AAT-Substitutionstherapie oder bronchoskopische Lungenvolumenreduktion an. Wir nehmen an nationalen und internationalen Register-Studien im Bereich dieser Atemwegserkrankungen teil (u. a. GAN-Register fĂŒr schweres Asthma, CF-Register, EMBARC-Register fĂŒr Bronchiektasen, LVR-Register), welche die weitere Erforschung und Verbesserung der Versorgungslage der jeweiligen Erkrankungen zum Ziel haben. Auch fĂŒhren wir interventionelle klinische Studien zu neuen medikamentösen TherapieansĂ€tzen durch, welche die Entwicklung und Zulassung neuer Therapien erst ermöglichen. Diese können insbesondere auch fĂŒr Patient*innen interessant sein, fĂŒr die derzeit noch keine geeigneten Therapien zur VerfĂŒgung stehen oder wenn diese kein ausreichendes Ansprechen gezeigt haben.
In unserem interdisziplinÀren Therapieansatz kooperieren wir mit anderen Bereichen und Abteilungen des Uniklinikum Graz, um eine bestmögliche Versorgung zu gewÀhrleisten. Als Kooperationspartner in diesem Bereich sind insbesondere zu nennen: die Physiotherapie (Atemphysiotherapie und Inhalatorschulung), HNO-Heilkunde (interdisziplinÀre allergologische Versorgung), Dermatologie und PÀdiatrie, Radiologie (bildgebende Analyse von Atemwegserkrankungen und Emphysem), Rheumatologie (Vaskulitis insbesondere EGPA). Auch kooperieren wir mit Wissenschaftler*innen des Lung Research Cluster der Med Uni Graz, um grundlegende Erkrankungsmechanismen zu erforschen und translational neue TherapieansÀtze zu entwickeln.
Sprechstunde schweres Asthma, Allergologie sowie COPD mit hÀufigen Exazerbationen, alpha1-Antitrypsin-Mangel, Eosinophilen-assoziierte Erkrankungen (EGPA, HES):
Di.: 08:00â15:00 Uhr
Ab 13 Uhr besteht zudem nach entsprechender Voranmeldung die Möglichkeit zur Atemphysiotherapie
Termine: nach Vereinbarung
Rauchen ist einer der wichtigsten Risikofaktoren fĂŒr zahlreiche Erkrankungen, insbesondere fĂŒr Lungenerkrankungen wie COPD, Emphysem, Bronchiektasen und Lungenkrebs. Ein Rauchstopp kann die Lungenfunktion langfristig stabilisieren, das Risiko fĂŒr Infektionen verringern, die allgemeine Gesundheit verbessern und die LebensqualitĂ€t steigern â unabhĂ€ngig davon, wie lange oder wie viel Sie geraucht haben.
Raucherentwöhnung ist ein Prozess, der UnterstĂŒtzung und Motivation erfordert. Die wichtigsten Bausteine sind:
Ein RĂŒckfall bedeutet nicht das Scheitern â er ist hĂ€ufig Teil des Prozesses. Jede neue Rauchstopp-Versuch erhöht die Chance auf dauerhaften Erfolg. Sprechen Sie bei Fragen oder Unsicherheiten Ihre Ărztin/Ihren Arzt an.
In der LVR Ambulanz wird evaluiert, ob Patient*innen mit fortgeschrittenem Lungenemphysem fĂŒr eine Ventilimplantation in Teile der Bronchien geeignet sind und davon profitieren könnten. Oftmals fĂŒhren nĂ€mlich diese Erkrankungen zu einer ĂberblĂ€hung der Lunge. Die Folge ist Luftnot der Betroffenen. Ventile sorgen dafĂŒr, dass die ĂŒberschĂŒssige Luft entweichen kann und die Patient*innen wieder eine höhere LebensqualitĂ€t haben.
Im Emphysemboard, welches jeden 2. Montag um 14 Uhr stattfindet, besprechen Expert*innen, welche Patient*innen fĂŒr Lungenvolumsreduktion in Frage kommen. Das Emphysemboard findet in Kooperation mit der Klinischen Abteilung fĂŒr Thoraxchirurgie, der Klinischen Abteilung fĂŒr Radiologie und der Klinischen Abteilung fĂŒr Nuklearmedizin statt, sodass eine interdisziplinĂ€re Entscheidung auf Basis aller relevanten Befunde getroffen werden kann und die individuell beste Therapieoption fĂŒr die Patient*innen ausgewĂ€hlt wird
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Ein Emphysem ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die LungenblĂ€schen (Alveolen) zerstört werden. Dadurch verringert sich die FlĂ€che, ĂŒber die Sauerstoff ins Blut aufgenommen wird, und die Atemwege verlieren ihre ElastizitĂ€t. Typische Symptome sind zunehmende Atemnot, vor allem bei körperlicher Anstrengung, chronischer Husten und vermehrte Schleimbildung.
Zur Diagnose werden verschiedene Untersuchungen durchgefĂŒhrt:
Die Behandlung zielt darauf ab, Symptome zu lindern, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die LebensqualitÀt zu verbessern:
Bitte suchen Sie Ă€rztliche Hilfe, wenn Sie eine plötzliche Verschlechterung der Atemnot, verstĂ€rkten Husten oder vermehrte Schleimbildung bemerken. FrĂŒhzeitige Behandlung von Infekten kann Komplikationen verhindern.
Sprechstunde:
Donnerstags 08:00â14:00 Uhr
Ab 13:00 Uhr besteht zudem nach entsprechender Voranmeldung die Möglichkeit zur Atemphysiotherapie
Bronchiektasen sind dauerhafte Erweiterungen der Atemwege (Bronchien), die durch wiederkehrende EntzĂŒndungen und Infektionen entstehen. Sie fĂŒhren zu chronischem Husten, vermehrter Schleimbildung (Sputum) und wiederholten Infektionen.
Die Therapie zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, Infektionen zu verhindern und die Lungenfunktion zu erhalten:
Bei den regelmĂ€Ăigen Nachsorgeuntersuchungen werden hĂ€ufig durchgefĂŒhrt:
Bitte suchen Sie Àrztliche Hilfe, wenn sich Ihre Symptome verschlechtern:
FrĂŒhzeitiges Handeln kann Infektionen verhindern und die Lungenfunktion erhalten.
Bei Cystischer Fibrose (CF) und Non-CF-Bronchiektasen ist die Atemphysiotherapie ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Sie hilft, den zĂ€hen Schleim aus den Bronchien zu lösen und abzutransportieren, wodurch Infektionen reduziert werden und die Lungenfunktion erhalten wird. RegelmĂ€Ăige, gezielte AtemĂŒbungen und Techniken wie Klopfen, Vibration oder spezielle AtemgerĂ€te unterstĂŒtzen die SelbststĂ€ndigkeit der Patient*innen und tragen entscheidend dazu bei, Verschlechterungen der Lungenfunktion frĂŒhzeitig zu verhindern. Aus diesem Grund bieten wir in unserer Ambulanz nun jeden Donnerstag ab 13 Uhr Atemphysiotherapie an!
In unserer Lungentransplantationsambulanz werden sowohl Patient*innen, die vor der Lungentransplantation stehen, als auch solche Patient*innen, die bereits transplantiert wurden, betreut.
Sprechstunde:
Mi.: 08:00â14:00 Uhr
Eine Lungentransplantation wird bei Patient*innen erwogen, die unter schweren, fortgeschrittenen Lungenerkrankungen leiden und bei denen andere TherapiemaĂnahmen nicht mehr ausreichend wirken. Dazu zĂ€hlen unter anderem chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenfibrose, Mukoviszidose oder pulmonale Hypertonie. Die Entscheidung, ob eine Transplantation sinnvoll ist, erfolgt nach sorgfĂ€ltiger medizinischer Untersuchung und AbwĂ€gung der individuellen Risiken und Chancen.
Die Lungentransplantation wird am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien (AKH Wien) durchgefĂŒhrt. Das interdisziplinĂ€re Team aus Thoraxchirurgie, Pneumologie, AnĂ€sthesie und Intensivmedizin sorgt fĂŒr eine bestmögliche Vorbereitung, DurchfĂŒhrung und unmittelbare postoperative Betreuung.
Nach der Operation erfolgt eine intensive medizinische Ăberwachung in der Klinik, gefolgt von regelmĂ€Ăigen Nachsorgeuntersuchungen bei uns und in enger Zusammenarbeit mit dem AKH Wien. Diese beinhalten Lungenfunktionstests, Blutkontrollen, Anpassung der Immunsuppressiva sowie Schulungen zu InfektionsprĂ€vention und Selbstbeobachtung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Patient*innen, HausĂ€rzt*innen und Transplantationszentrum ist entscheidend fĂŒr den langfristigen Erfolg.
Bitte nehmen Sie u.a. bei folgenden Symptomen unverzĂŒglich Ă€rztlichen Kontakt auf:
Eine frĂŒhzeitige medizinische AbklĂ€rung kann Komplikationen verhindern und den Erfolg der Transplantation sichern.
Bronchoskopische Eingriffe â sowohl diagnostisch als auch therapeutisch (Lungenvolumsreduktion, Stentimplantation, Abtragung von endobronchialem Gewebe) â finden routinemĂ€Ăig montags bis freitags statt.
Bronchoskopie Tage:
Mo., Mi., Fr.: 08:00â13:00 Uhr
FĂŒr eine Bronchoskopie bitten wir um Anforderung eines Konsils (medocs) oder in dringlichen FĂ€llen telefonische Kontaktaufnahme mit der der DienstĂ€rztin/dem Dienstarzt der Pneumologie
Bei einem fortgeschrittenen Lungenemphysem sind Teile der Lunge ĂŒberblĂ€ht und arbeiten nicht mehr effektiv. Dadurch fĂ€llt das Atmen schwer, weil gesunde Lungenabschnitte weniger Platz haben. Um die Atmung zu erleichtern, kann eine sogenannte endoskopische Ventilimplantation durchgefĂŒhrt werden.
Dabei werden ĂŒber eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) kleine Einwegventile in die ĂŒberblĂ€hten Lungenabschnitte eingesetzt. Diese Ventile lassen Luft zwar hinaus, aber nicht mehr hinein. So können die betroffenen Areale schrumpfen und die gesunde Lunge wieder besser arbeiten.
Der Eingriff erfolgt ohne Operation von auĂen, meist unter leichter Narkose oder Sedierung und dauert in der Regel eine Stunde. Nach dem Eingriff bleiben Patientinnen und Patienten zur Beobachtung etwa 3 bis 5 Tage im Krankenhaus, um mögliche Komplikationen wie Luftansammlungen (Pneumothorax) rechtzeitig erkennen und behandeln zu können.
Das Ziel der Behandlung ist es, die Atemnot zu verringern, die Belastbarkeit zu verbessern und die LebensqualitÀt zu erhöhen.
Bei manchen Erkrankungen kann die Luftröhre oder ein Bronchus (Luftweg) durch Fremdgewebe, zum Beispiel Tumorgewebe oder Narben, verengt oder teilweise verschlossen sein. Dadurch wird das Atmen erschwert, es kann zu Husten, Luftnot oder wiederkehrenden Infekten kommen.
In solchen FĂ€llen kann eine Stentimplantation helfen. Dabei wird ĂŒber eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) ein kleines, röhrenförmiges Gitter (der Stent) in den betroffenen Atemweg eingesetzt. Der Stent hĂ€lt den Luftweg offen und ermöglicht so wieder eine ungehinderte Atmung.
Der Eingriff erfolgt endoskopisch, ohne Ă€uĂeren Schnitt, meist unter Narkose. Nach der Implantation bleiben Patientinnen und Patienten zur Beobachtung in der Regel 3 bis 5 Tage im Krankenhaus, um sicherzustellen, dass der Stent gut liegt und keine Komplikationen auftreten.
Ziel der Behandlung ist es, die Atemwege wieder durchgÀngig zu machen, die Atmung zu erleichtern und LebensqualitÀt zu verbessern, insbesondere wenn andere Verfahren (z. B. Operation oder Bestrahlung) nicht möglich oder ausgeschöpft sind.
Manchmal kann sich in den Atemwegen (Bronchien) Gewebe bilden, das den Luftweg verengt oder blockiert â etwa durch Tumorgewebe, Narben oder entzĂŒndliche VerĂ€nderungen. Dies kann zu Luftnot, Husten oder wiederkehrenden Infekten fĂŒhren.
Um den betroffenen Bronchus wieder zu öffnen, kann das ĂŒberschĂŒssige oder krankhafte Gewebe endoskopisch abgetragen werden. Dazu wird eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) durchgefĂŒhrt, bei der mit speziellen Instrumenten oder Verfahren (z. B. Hochfrequenzstrom, Laser oder Kryotherapie) das Gewebe prĂ€zise entfernt oder verödet wird.
Der Eingriff erfolgt ohne Ă€uĂere Operation, meist in Vollnarkose oder Sedierung. Nach dem Eingriff bleiben Patientinnen und Patienten in der Regel einige Tage (meist 2â4 Tage) zur Beobachtung im Krankenhaus, um die Atmung zu ĂŒberwachen und mögliche Komplikationen auszuschlieĂen.
Ziel der Behandlung ist es, die Atemwege wieder freizumachen, die Atmung zu verbessern und Beschwerden wie Luftnot deutlich zu lindern.
Die Bettenstationen befinden sich im 1. Stock.
Die Belegung der Bettenstation erfolgt ĂŒber die pneumologischen Ambulanzen sowie ĂŒber unsere Notaufnahme (ZAM). Wir bitten um VerstĂ€ndnis, sollte es zu Verzögerungen in der Aufnahme oder kurzfristigen Terminverschiebungen kommen. Wir sind bemĂŒht, allen Patient*innen in dieser schweren Zeit eine optimale Versorgung zu gewĂ€hrleisten.
Seit Ende 2024 bietet die klinische Abteilung fĂŒr Pneumologie eine tagesklinische Versorgung in einer KapazitĂ€t von 8 Betten bzw. Therapieeinheiten an. Hier werden intravenöse und subkutane Therapien verabreicht und Patient*innen nach Eingriffen ĂŒberwacht. Eingriffe, die tagesklinisch durchgefĂŒhrt werden können umfassen Bronchoskopien (Lungenspiegelung), Anlage von Pleuradrainagen, transthorakale Biopsien (bildgebend-gezielt mit Hilfe von CT oder Sonographie) und Rechtsherzkatheteruntersuchungen.
In unserem Schlaflabor stehen 3 stationĂ€re Betten zur VerfĂŒgung, die von Sonntag bis Freitag betrieben werden. Hier findet die spezifische Diagnostik und die Therapieeinstellung statt. ZusĂ€tzlich wird eine Ambulanz betrieben, die fĂŒr Screening Untersuchungen, Befundkontrollen und Maskenanpassungen genutzt wird.
Wir möchten Studierenden als kĂŒnftigen Ărzt*innen eine fundierte, praxisnahe und wissenschaftlich orientierte Ausbildung bieten, die sie optimal auf ihre zukĂŒnftige TĂ€tigkeit vorbereitet â sei es in der klinischen Versorgung, der Forschung oder der Lehre.
Medizinstudierende haben die Möglichkeit, im Rahmen einer Famulatur oder ihres Klinisch-Praktischen Jahres (KPJ) praktische Erfahrungen in der Pneumologie zu sammeln. Dabei erhalten Studierende Einblick in das breite Spektrum der Lungenheilkunde â von der Diagnostik und Therapie chronischer Atemwegserkrankungen ĂŒber die Betreuung stationĂ€rer Patient*innen bis hin zu interdisziplinĂ€ren Fallbesprechungen. Unter Anleitung erfahrener Ărzt*innen können klinische Fertigkeiten vertieft und die Verbindung zwischen Theorie und Praxis gestĂ€rkt werden.
RegelmĂ€Ăig finden Mittwochs-Fortbildungen statt, die aktuelle Themen der Pneumologie, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Fallbesprechungen behandeln. Diese Veranstaltungen stehen Ărzt*innen, Studierenden und anderen Gesundheitsberufen offen und fördern den interdisziplinĂ€ren Wissensaustausch.
Wir bieten Studierenden die Möglichkeit, Diplomarbeiten und Dissertationen zu aktuellen Themen der Lungenheilkunde zu verfassen. Dabei werden die Arbeiten von erfahrenen Ărzt*innen wissenschaftlich begleitet und in die laufenden klinischen und wissenschaftlichen Projekte der Abteilung eingebettet. Ziel ist es, wissenschaftliches Arbeiten frĂŒhzeitig zu fördern und den Nachwuchs fĂŒr die Forschung und akademische Laufbahnen zu begeistern.
DarĂŒber hinaus haben Studierende bei uns die Möglichkeit, aktiv an klinischen und translationalen Forschungsprojekten mitzuwirken. Dies umfasst die Mitarbeit bei Patient*innenrekrutierung, Datenerhebung, Auswertung und Veröffentlichung von Ergebnissen. So können NachwuchskrĂ€fte wertvolle Erfahrungen in der wissenschaftlichen Arbeit sammeln und einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Lungenheilkunde leisten.
Klinische Abteilung fĂŒr Pneumologie
UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Innere Medizin
Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz
Telefon: +43 316 385-12253
Fax: +43 316 385-13930