Portalambulanz am Kinderzentrum öffnet wieder

Pressemitteilung

Die Portalambulanz am Uniklinikum Graz startet am Samstag, 7. November, in ihre vierte Saison. Während der bevorstehenden Infektionssaison soll sie erneut die Kindernotfallambulanz entlasten. Die Bilanz des vergangenen Winters zeigt, dass sich das zusätzliche Versorgungsangebot bewährt hat: 1.268 Kinder und Jugendliche wurden hier behandelt.

Porträtbild Dr. Sabine Löffler, Leiterin der Notfallambulanz der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde am Uniklinikum Graz.
Dr. Sabine Löffler, Leiterin der Notfallambulanz der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde am Uniklinikum Graz.

Gerade in der kalten Jahreszeit steigt die Zahl der Kinder, die wegen akuter Erkrankungen medizinische Hilfe benötigen. Die Portalambulanz unterstützt deshalb auch heuer die Kindernotfallambulanz bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit weniger schweren Erkrankungen. Welche Kinder dort behandelt werden, entscheidet sich nach einer Ersteinschätzung in der Kindernotfallambulanz: Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal beurteilt anhand des Manchester-Triage-Systems (MTS), wie dringend eine Behandlung erforderlich ist. Auf Basis festgelegter Kriterien werden die Kinder anschließend entweder der Portalambulanz oder der Kindernotfallambulanz zugeteilt.

Erste Anlaufstelle bei Erkrankungen bleibt grundsätzlich die niedergelassene Kinderärztin bzw. der niedergelassene Kinderarzt. Wer unsicher ist, ob und wo eine ärztliche Behandlung notwendig ist, erhält unter 1450 rund um die Uhr medizinische Beratung. Bei medizinischen Notfällen steht weiterhin die Kindernotfallambulanz zur Verfügung.

Fast jedes zweite Kind in der Portalambulanz versorgt

Im vergangenen Winter konnten während der Öffnungszeiten der Portalambulanz 44 Prozent der Kinder, die zur Behandlung ins Kinderzentrum kamen, in der Portalambulanz versorgt werden. Insgesamt wurden dort 1.268 Kinder und Jugendliche behandelt. Rund sieben Prozent von ihnen wurden anschließend zur weiteren Versorgung an die Kindernotfallambulanz überwiesen.

„Die Portalambulanz hat sich als wichtige Ergänzung zur bestehenden Versorgung bewährt. Durch die strukturierte Ersteinschätzung können wir Kinder entsprechend der Dringlichkeit ihrer Erkrankung dem passenden Versorgungsbereich zuordnen. So werden Kinder mit weniger schweren Erkrankungen fachärztlich betreut, während in der Kindernotfallambulanz mehr Kapazitäten für schwer erkrankte Kinder zur Verfügung stehen“, betont OÄ Dr. Sabine Löffler, Leiterin der Notfallambulanz der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde am Uniklinikum Graz.

Portalambulanz: Das sollten Eltern wissen

Start: Samstag, 7. November 2026 

Öffnungszeiten: (vorerst) Samstag, Sonntag und Feiertage 10-17 Uhr

So funktioniert die Zuteilung: Kinder und Jugendliche, die während der Öffnungszeiten in die Kindernotfallambulanz kommen, werden zunächst von diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal nach dem Manchester-Triage-System (MTS) ersteingeschätzt. Danach wird anhand festgelegter Kriterien entschieden, ob die Behandlung in der Portalambulanz oder in der Kindernotfallambulanz erfolgt. Eine direkte Anmeldung in der Portalambulanz ist nicht vorgesehen.

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Mag. Simone Pfandl-Pichler
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz

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