Startschuss fĂŒr Orientierungspark am Uniklinikum Graz

Pressemitteilung

Das GelĂ€nde des LKH-Univ. Klinikum Graz wird zum Sportplatz: Heute ist der Startschuss fĂŒr gleich zwei neue Laufstrecken gefallen – eine davon fĂŒr OrientierungslĂ€ufer*innen. Der trendige Orientierungslauf ist ein Meilenstein auf dem Weg, das gesamte GelĂ€nde des LKH-Univ. Klinikum Graz niederschwellig fĂŒr die Gesundheitsförderung nutzbar zu machen: Das Sportangebot steht allen LĂ€ufer*innen offen.

Gesundheit soll Spaß machen: Unter diesem Motto sind heute zwei neue Laufstrecken am GelĂ€nde des LKH Univ. Klinikum an den Start gegangen. Sie stehen allen LĂ€ufer*innen offen – und fördern neben der Fitness auch die mentale Beweglichkeit. Vor allem der neue Orienteering-Park (Strecke fĂŒr Orientierungslauf) soll LĂ€ufer*innen ansprechen, denen gewöhnliches Laufen nicht aufregend genug ist. Mit dem Orienteering-Park (kurz O-Park) ist eine echte „Spielwiese“ entstanden. „Orienteering“ kombiniert das Training im GelĂ€nde mit dem Spaß und der Motivationskraft einer aufregenden und dennoch analogen „Schnitzeljagd“. Er ist somit die Alternative fĂŒr alle, die Köpfchen und Muskeln gemeinsam trainieren wollen.

Gesundheitsförderung: niederschwellig und attraktiv

„Der Orientierungslauf ist eine Sportart aus Skandinavien, die Körper und Geist gleichermaßen herausfordert und aktiviert“, begrĂŒndet Gebhard Falzberger, Betriebsdirektor des LKH-Univ. Klinikum Graz, die Entscheidung fĂŒr diese Form des Sportangebots. Das Direktorium des Uniklinikum Graz hat das Projekt gemeinsam mit dem Rektorat der Med Uni Graz ins Leben gerufen. Umgesetzt wurde es in Kooperation mit dem Grazer Outdoor-Orienteering-Experten Hannes Pacher, der auch beim Startschuss vor Ort war. Der „Orienteering-Park“ lĂ€dt mit einem Netz von 50 Posten auch externe Neulinge und Neugierige ein, die Sportart auszuprobieren. SchĂŒler*innen des BG/BRG Seebacher und es BG/BRG Kirchengasse haben das neue Angebot gleich an Ort und Stelle getestet.

Wie lĂ€uft es sich im „Orienteering-Park“?

„Die Herausforderung besteht darin, mit Hilfe einer speziellen Karte eine festgelegte Anzahl an Kontrollpunkten in einer bestimmten Reihenfolge anzulaufen. Es gibt keine vordefinierte Route, weshalb im Laufen permanent Entscheidungen ĂŒber den optimalen Weg getroffen werden mĂŒssen“, erklĂ€rt Hannes Pacher. Ob alleine oder in der Gruppe, ob Profi oder Neuling, fĂŒr alle steht das analoge Navigieren im Vordergrund. Man braucht nur Laufschuhe und Karten und kann sofort loslegen. Startpunkt des Laufspaßes ist mitten im GelĂ€nde des Uniklinikum, nordöstlich der LKH-Kirche.
Der neu geschaffene Orienteering-Park am LKH-GelĂ€nde grenzt an zwei weitere Orientierungsparks, einen im Leechwald und einen auf dem GelĂ€nde der Med Uni Graz, die sich fĂŒr grenzenloses LaufvergnĂŒgen auch wunderbar kombinieren lassen.

Zweite neue Laufstrecke am Klinikum-GelÀnde

Eine weitere markierte Laufstrecke ging heute ebenfalls in Betrieb. Auch sie startet direkt neben der LKH-Kirche und fĂŒhrt auf einer LĂ€nge von 2,2 bis maximal 3,9 Kilometer bis zum Hahnhof (Biomedizin Hahnhof). Dank einiger Varianten kann die LĂ€nge der Strecke je nach Kondition an die eigenen BedĂŒrfnisse angepasst werden. Das LKH-GelĂ€nde motiviert als Sportplatz dazu, die Laufschuhe anzuziehen und neues Lauf-Terrain auszuprobieren. Die Sportanlagen sollen Mitarbeiter*innen zu mehr Bewegung motivieren, aber auch externe Laufbegeisterte ansprechen. Schulen können das Angebot im Unterricht fĂŒr eine Ausdauereinheit bzw. „professionelle Schnitzeljagd“ nĂŒtzen.
Damit ist das LKH-Univ. Klinikum Graz nicht nur Anlaufstelle fĂŒr die beste medizinische Betreuung, sondern positioniert sich auch als Areal zur Gesundheitsförderung.

Posten fĂŒr den Orientierungslauf | ©LKH-Univ. Klinikum Graz / Marija Kanizaj

So funktioniert „Orienteering“

Ein Orienteering-Park bietet Bewegungsbegeisterten eine Möglichkeit in der Natur, unabhÀngig von Zeit und Wetter, auf Postensuche zu gehen. Das Ziel besteht darin, mit einer speziellen Karte, versteckte Kontrollpunkte, sogenannte Posten, zu finden.
Speziell angefertigte Karten lassen mit exakt dargestellten Höhenlinien das GelÀnde plastisch erscheinen. Jeder noch so kleine Weg ist ersichtlich. Zudem sind viele Objekte, wie z. B. Steine, Kuppen, Senken, Wurzelstöcke, Lichtungen, etc. kartiert.
Eine Vielzahl sogenannter Posten, alle mit einer Zwickzange versehen, sind an markanten Punkten im GelĂ€nde des LKH-Univ. Klinikum Graz platziert und auf der Karte mit einem roten Ring gekennzeichnet. Jede Zange verfĂŒgt ĂŒber ein unterschiedliches Zwickmuster und bestĂ€tigt das Auffinden des richtigen Postens.

Die Karten sind direkt beim Startpunkt und im Infocenter des LKH-Univ.Klinikum Graz erhÀltlich sowie unter www.outdoor-orienteering.at/lkh-med-uni abrufbar.

Kontakt

Pressestelle des LKH-Univ. Klinikum Graz
Mag. Simone Pfandl-Pichler
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz

Telefon: +43 316 385-87791
Fax: +43 316 385-16942

simone.pichler@uniklinikum.kages.at

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