FachkrĂ€fte, Teilzeit und Teamwork: Wie sich die KAGes fĂŒr die Zukunft aufstellt
Ăber 19.300 aktive BeschĂ€ftigte, rund 300 Berufe und mehr als 26,4 Millionen geleistete Arbeitsstunden im Jahr 2025: Die KAGes zeigt zum Tag der Arbeit, wie vielfĂ€ltig moderne Gesundheitsversorgung heute organisiert ist â und mit welchen MaĂnahmen sie sich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet.
Von Medizin und Pflege, IT, Technik, KĂŒche, Verwaltung und Logistik bis hin zu spezialisierten Berufsgruppen wie Kardiotechnik, Orthoptik oder Radiopharmazie: In der KAGes arbeiten viele Kompetenzen zusammen, damit Versorgung rund um die Uhr funktioniert. Rund 210.000 stationĂ€re FĂ€lle und rund 1,8 Millionen ambulante Erstkontakte pro Jahr machen deutlich, welche Leistung tĂ€glich in den steirischen LandeskrankenhĂ€usern erbracht wird.
âGesundheitsversorgung ist nie die Leistung eines Einzelnen, sondern immer das Ergebnis guter Zusammenarbeit. Genau dieses Miteinander macht die KAGes aus â und es ist die Basis dafĂŒr, dass wir tagtĂ€glich Versorgung auf hohem Niveau sicherstellen können. Unsere Mission âMenschen helfen Menschenâ zeigt sich dabei nicht nur im Kontakt mit Patientinnen und Patienten, sondern im Zusammenspiel aller Berufsgruppenâ, sagt Vorstandsvorsitzender Univ.-Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark.
Auch Mag. DDr. Ulf Drabek, MSc MBA, Vorstand fĂŒr Finanzen und Technik, betont die Breite der Leistungen: âDie KAGes ist weit mehr als Medizin und Pflege allein. Damit Versorgung möglich wird, braucht es auch Technik, IT, Diagnostik, Logistik, Verwaltung, KĂŒche und viele spezialisierte Berufsgruppen im Hintergrund. Diese Vielfalt an Kompetenzen macht einerseits deutlich, wie komplex moderne Gesundheitsversorgung ist und unterstreicht andererseits, wie entscheidend gute Rahmenbedingungen fĂŒr sĂ€mtliche Berufsgruppen sind.â
Mehr BeschÀftigte und neue Anforderungen in der Arbeitswelt
Die Arbeitswelt im Gesundheitswesen befindet sich im Wandel. Der steigende Versorgungsbedarf, die demografische Entwicklung und verĂ€nderte Erwartungen an Arbeit stellen Krankenanstalten vor neue Herausforderungen. Auch in der KAGes zeigt sich diese Entwicklung: Seit 2010 ist die Zahl der BeschĂ€ftigten in zentralen Berufsgruppen deutlich gestiegen â bei den Ărzt*innen um mehr als ein Viertel, beim Pflegepersonal um ĂŒber 18 Prozent und im medizinisch-technischen Dienst um rund 37 Prozent. Zudem arbeiten Menschen aus knapp 70 NationalitĂ€ten in der KAGes.
Gleichzeitig verĂ€ndert sich die Arbeitsorganisation. WĂ€hrend 2010 rund ein Drittel der BeschĂ€ftigten in Teilzeit arbeitete, liegt der Anteil heute bei rund 47 Prozent. Damit verĂ€ndern sich auch Dienstplanung, FĂŒhrung, Zusammenarbeit und Personalsteuerung. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: 6.661 BeschĂ€ftigte der KAGes haben Kinder unter 15 Jahren. 77,3 Prozent der BeschĂ€ftigten sind Frauen, in FĂŒhrungsfunktionen liegt der Frauenanteil bei ĂŒber 54 Prozent.
âDie Arbeitswelt im Gesundheitswesen hat sich deutlich verĂ€ndert. Heute geht es nicht nur um einen sicheren Arbeitsplatz, sondern auch um Vereinbarkeit von Familie und Beruf, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und flexible Arbeitszeitmodelle. Die KAGes trĂ€gt diesem Wandel Rechnung und entwickelt ihre Angebote als Arbeitgeberin laufend weiterâ, sagt Mag. Thomas Bredenfeldt, MSc, Direktor fĂŒr Personal der KAGes.
Gezielte MaĂnahmen fĂŒr attraktive Arbeitsbedingungen
Um Mitarbeiter*innen zu gewinnen, zu halten und gezielt weiterzuentwickeln, setzt die KAGes auf ein breites MaĂnahmenpaket. Dazu zĂ€hlen flexible Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit, Gleitzeit, Altersteilzeit oder Telearbeit dort, wo sie tĂ€tigkeitsbedingt möglich ist, Kinderbetreuungsangebote, Jobticket beziehungsweise FahrtkostenzuschĂŒsse, betriebliche Gesundheitsförderung, Benefits und VergĂŒnstigungen sowie umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Allein im Jahr 2025 wurden in der KAGes 750.207 Ausbildungsstunden absolviert. Neben fachlichen Fortbildungen spielen auch die Weiterbildung und UnterstĂŒtzung im Bereich FĂŒhrung, Kommunikation, Methodenkompetenz, Coaching, Supervision und Mediation im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle. Wie wichtig berufsgruppenĂŒbergreifende Zusammenarbeit ist, zeigt sich besonders in kritischen Situationen. Mit âTeamergencyâ hat die KAGes ein eigenes innovatives Notfall- und Teamtrainingsprogramm entwickelt.
Eine besondere Herausforderung bleibt die AttraktivitÀt peripherer Standorte, der die KAGes unter anderem mit gezielter Personalplanung, regionaler Sichtbarkeit, Ausbildungswegen und Karriereangeboten begegnet.
Zum Tag der Arbeit ist es dem Gesundheitsunternehmen KAGes ein Anliegen darauf hinzuweisen, was Gesundheitsversorgung heute bedeutet: Sie entsteht dort, wo viele Berufsgruppen gemeinsam Verantwortung fĂŒr Menschen in Notsituationen ĂŒbernehmen â ob direkt am Patient*innenbett, im OP, im Labor, in der Technik, in der KĂŒche, in der IT, in der Verwaltung oder in der Logistik. Genau darin zeigt sich die Mission der KAGes: Menschen helfen Menschen.
Zahlen, Daten, Fakten
⹠19.307 aktive BeschÀftigte
⹠15.872 VollzeitÀquivalente
âą rund 300 Berufe
âą mehr als 26,4 Millionen geleistete Arbeitsstunden im Jahr 2025
⹠rund 210.000 stationÀre FÀlle pro Jahr
âą rund 1,8 Millionen ambulante Erstkontakte pro Jahr
âą rund 47 Prozent Teilzeitquote
âą 750.207 Ausbildungsstunden im Jahr 2025
⹠6.661 BeschÀftigte mit Kindern unter 15 Jahren
⹠rund 70 NationalitÀten im Unternehmen
⹠77,3 Prozent Frauenanteil unter den BeschÀftigten
âą rund 54 Prozent Frauenanteil unter den FĂŒhrungskrĂ€ften
Christine Moisi, MSc
KAGes Unternehmenskommunikation
Telefon: 0664 3978080
Mail: christine.moisi@kages.at