UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Neurologie

Klinische Abteilung fĂŒr Allgemeine Neurologie

Abteilungsleiter

Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Enzinger, MBA

Liste alphabetisch sortiert.
Aus DatenschutzgrĂŒnden werden nur jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelistet, die dazu ihr EinverstĂ€ndnis gegeben haben.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abteilung f.Allgem.Neurologie

Location Auenbruggerplatz 22, 8036 Graz

MedUni - Profil

Gattringer Thomas, AssProf.PD DDr., Stv.Lt.

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abteilung f.Allgem.Neurologie

Location Auenbruggerplatz 22, 8036 Graz

MedUni - Profil

Haidegger Melanie, Dr., AssArzt

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abteilung f.Allgem.Neurologie

Location Auenbruggerplatz 22, 8036 Graz

Heschl Bettina, Dr., OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abteilung f.Allgem.Neurologie

Location Auenbruggerplatz 22, 8036 Graz

MedUni - Profil

Khalil Michael, Assoz.Prof.PDDr, PhD, OA

Hospital LKH Univ.-Klinikum Graz, Klin.Abteilung f.Allgem.Neurologie

Location Auenbruggerplatz 22, 8036 Graz

MedUni - Profil

Pichler Alexander, Univ.Ass.PD Dr., FA

Spezialambulanzen

Wer wird behandelt?
Patient*innen mit Multipler Sklerose

Zuweisung
FachĂ€rzt*innen fĂŒr Neurologie

Terminvereinbarung
Mo.–Fr.: 08:00–11:00 Uhr

Telefon
+43 316 385-12426

Ambulanzzeit
Di. und Mi.: 08:00–12:00 Uhr und nach Terminvereinbarung

Ort
LKH-Univ. Klinik fĂŒr Neurologie
Erdgeschoss
Ambulanz fĂŒr Multiple Sklerose

Wer wird behandelt?
Patient*innen mit allen Formen neuromuskulÀrer Erkrankungen

Zuweisung
Nur durch FachĂ€rzt*innen fĂŒr Patient*innen der NeuromuskulĂ€ren Ambulanz;
Alle Ärzt*innen fĂŒr neurophysiologische Messung innerhalb der Muskelambulanz

Terminvereinbarung
Mo.–Fr.: 08:00–14:00 Uhr

Telefon
+43 316 385-12206

Ambulanzzeit
Mo.–Fr.: 08:00–15:00 Uhr

Ort
LKH-Univ. Klinik fĂŒr Neurologie
Erdgeschoss
Ambulanz
EMG/NLG Raum

Das Aufgabengebiet der NeuromuskulÀren Ambulanz und der neurophysiologischen Diagnostik umfasst die Diagnostik, Differenzialdiagnostik, Therapie, Beratung und Nachbetreuung von Patient*innen mit allen Formen neuromuskulÀrer Erkrankungen.

In der Ambulanz werden Patient*innen mit Erkrankungen von Motoneuronen (z. B. Amyotrophe Lateralsklerose – ALS), des peripheren Nervensystems (z. B. Polyneuropathien), der neuromuskulĂ€ren Übertragung (z. B. Myasthenie) und der Muskulatur (z. B. Myopathien, Myotonien) kongenitale, degenerative, entzĂŒndliche und stoffwechselbedingte Myopathien sowie Störungen der neuromuskulĂ€ren Endplatte betreut. Metabolische Myopathien wie Glykogenosen, mitochondriale Erkrankungen, Myotone Dystrophien und immunvermittelte Erkrankungen sind Spezialbereiche innerhalb der Muskelambulanz. Zum diagnostischen Repertoire gehören spezielle klinische Untersuchungsverfahren, elektrophysiologische Diagnostik (NLG, EMG und Evouierte Potentiale), hochauflösende Muskel- und Nervensonografie.

FĂŒr die Vorstellung ist es erforderlich, dass vor dem ersten Besuch bereits eine/ein niedergelassene(r) Neurolog*in eingeschaltet war und Sie in unsere Hochspezialambulanz ĂŒberweist.

Wer wird behandelt?
Patient*innen mit hirneigenen Tumoren

Zuweisung
Nur durch FachĂ€rzt*innen fĂŒr Patient*innen sowie anderer Kliniken

Terminvereinbarung
Mo.–Fr.: 08:00–09:00 Uhr (außer Mittwoch)

Telefon
+43 316 385-86865

Ambulanzzeit
Di.–Do.: 08:00–14:00 Uhr und nach Terminvereinbarung

Ort
LKH-Univ. Klinik fĂŒr Neurologie
Erdgeschoss
Neuroonkologisch Ambulanz

Die Neuro-onkologische Ambulanz ist eine Spezialambulanz der Univ. Klinik fĂŒr Neurologie und bildet Teil des universitĂ€ren Subzentrums Kopf-Hals|Neuro, einer Einrichtung des UniversitĂ€ren Comprehensive Cancer Center Graz.
Der Aufgabenbereich umfasst die Diagnostik und Therapie der Krebserkrankungen, die das zentrale Nervensystem, also Gehirn (Großhirn, Kleinhirn, Hirnstamm) und RĂŒckenmark betreffen. Zudem werden auch neurologische Manifestationen systemischer Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium bei uns behandelt.
Mit der Entwicklung von Immuntherapien und neuen onkologischen Therapien wird die Behandlung der neurologischen Nebenwirkungen dieser Therapieformen zunehmend wichtiger.
Ein Team von Spezialist*innen sorgt fĂŒr die bestmögliche diagnostische AbklĂ€rung und die Erstellung eines optimalen Therapie- und Nachsorgeplans nach den neuesten Standards.
Die Diagnostik umfasst neuroradiologische (CCT/MRT, fMRI-Untersuchungen), nuklearmedizinische (PET), elektrophysiologische (EEG) und neuropathologische Methoden.
Nach Diskussion im interdisziplinÀren Tumorboard (Neuroradiologie, Neuropathologie, Neurochirurgie, Strahlentherapie, Neuro-Onkologie, Pflege) werden in Zusammenschau aller Ergebnisse die bestmöglichen weiteren diagnostischen Schritte sowie Therapieoptionen festgelegt.
Die Teilnahme an klinischen Studien mit neuen Therapien sowie internationale Studien zur LebensqualitÀt können angeboten werden.
Um eine ganzheitliche Betreuung der Patient*innen zu gewÀhren, stellt auch die psychologische Beratung/Betreuung der Betroffenen wie auch deren Angehöriger einen wesentlichen Anteil unseres Angebots dar.
Ambulante Leistungen, wie LogopĂ€die, Physiotherapie und Ergotherapie und Optimierung der Konzepte zur hĂ€uslichen Versorgung werden in Zusammenarbeit mit den HausĂ€rzt*innen befĂŒrwortet.
Die exzellente Kooperation mit verschiedenen Fachrichtungen ist mehr denn je erforderlich, um nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft eine maßgeschneiderte, möglichst individualisierte Therapie anbieten zu können.

Wer wird behandelt?
Patient*innen nach jeglicher Form von SchlaganfĂ€llen, Risikopatient*innen fĂŒr Schlaganfall in Spezialsituationen, Organisation und Nachbetreuung im Rahmen Schlaganfall-assoziierter Eingriffe.

Zuweisung
Allgemeinmediziner*innen, FachĂ€rzt*innen, intramurale Zuweisung zur Nachsorge fĂŒr stationĂ€re Patient*innen der Klinik

Terminvereinbarung
Mo.–Fr.: 08:00–14:00 Uhr

Telefon
+43 316 385-80423

Fax
+43 316 385-13512

Ambulanzzeit
Mo.–Fr.: 08:00–13:00 Uhr (nur nach Terminvereinbarung)

Ort
LKH-Univ. Klinik fĂŒr Neurologie
1. Stock
Schlaganfallambulanz

In unserer Schlaganfallambulanz werden Patient*innen nach jeder Art von Schlaganfall (z. B. Durchblutungsstörungen und Blutungen des Gehirns, Sinusvenenthrombose) und Risikopatient*innen fĂŒr Schlaganfall in Spezialsituationen betreut:

  • KlĂ€rung der Schlaganfallursache, Verlaufskontrolle und Nachbetreuung von zuvor an unserer Klinik stationĂ€r behandelten Patient*innen
  • mittels klinischer Untersuchung, Laborkontrolle, Ultraschalluntersuchung der Hirnarterien, Bildgebung (z. B. Terminvereinbarung fĂŒr Computertomographie, Magnetresonanztomographie) und weiterer neurologischer Zusatzuntersuchungen.
  • Beratung fĂŒr Schlaganfall-assoziierte Eingriffe (z. B. Carotis-Operation oder Stent, Schirmverschluss eines offenen Foramen ovale, Herzohrverschluss, Herz-Loop-Rekorder) und Koordination in Kooperation mit anderen Kliniken/Abteilungen (GefĂ€ĂŸchirurgie, Neuroradiologie, Interventionelle Radiologie, Kardiologie, Neurochirurgie).
  • Nachbetreuung hauptsĂ€chlich nach Eingriffen wie Sanierung der Hirnarterien mittels Stent sowie gefĂ€ĂŸchirurgischer Sanierung und Schirmverschluss eines offenen Foramen ovale.
  • Festlegung der besten Behandlung mittels BlutverdĂŒnnung, PlĂ€ttchenhemmung, Blutdrucksenkern, Fettsenkern, Behandlung von Folgeerkrankungen und Begleitbeschwerden nach Schlaganfall wie z. B. Anfallsleiden, Depressionen, Spastik, Schmerzen u. Ä.
  • Betreuung von Patient*innen, welche an klinischen Schlaganfallstudien teilnehmen.

Wer wird behandelt?
Patient*innen mit jeglicher Form von Epilepsie (insbesondere therapieresistente Epilepsien), Patient*innen mit einem erstmaligen Anfall, Patient*innen mit unklarer Bewusstlosigkeit zur Differentialdiagnose

Zuweisung
Durch Allgemeinmediziner*innen, FachĂ€rzt*innen fĂŒr Neurologie oder andere neurologische Abteilungen

Terminvereinbarung
Mo.–Fr.: 09:00–14:00 Uhr

Telefon
+43 316 385-83137

Ambulanzzeit
Mo.–Fr.: nach telefonischer Terminvereinbarung

Ort
LKH-Univ. Klinik fĂŒr Neurologie
Erdgeschoss
Ambulanz
Anfallsambulanz

Epilepsie ist eine der hĂ€ufigsten neurologischen Erkrankungen. Man unterscheidet dabei zwischen fokalen Epilepsien, die oft eine strukturelle Ursache haben (Hirntumor, Schlaganfall, GehirnhautentzĂŒndung etc.) und generalisierten Epilepsien.
Bei der fokalen Epilepsie geht der epileptische Anfall von einem umschriebenen Hirnareal aus und die Anfallssymptome hÀngen von diesem betroffenen Areal ab.
Bei der generalisierten Epilepsie (Absence, Myoklonie, tonisch-klonischer Anfall) betrifft der epileptische Anfall primÀr das ganze Gehirn. Etwa 60 bis 70% der Patient*innen werden unter einer medikamentösen Therapie anfallsfrei.

Unsere zertifizierte Ambulanz fĂŒr Epilepsie bietet folgende Leistungen an:

  • AbklĂ€rung von Erstereignissen hinsichtlich diagnostischer Einordnung
  • EEG Diagnostik, Bildgebung (MRT mit Spezialprotokoll)
  • Erstellung einer medikamentösen Therapie
  • Betreuung und Beratung in speziellen Lebenssituationen z. B. Schwangerschaft
  • Betreuung bei schwer behandelbarer Epilepsie
  • Einziges Video-EEG-Monitoring in der Steiermark zur Anfallsklassifikation, Differentialdiagnose und AbklĂ€rung von Patient*innen, die unter medikamentöser Therapie nicht anfallsfrei werden.
  • Bei Therapieresistenz Evaluation hinsichtlich einer operativen Möglichkeit bzw. ob die Implantation eines Vagusnervstimulators indiziert ist - Zusammenarbeit mit Neurochirurgie und Neuropsychologie.

Bettenstationen

Station Allgemeine Neurologie 1 (1. OG., Trakt B)
Station Allgemeine Neurologie 2 (2. OG., Trakt B)
Station Stroke Unit (1. OG, Trakt A)